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Seelenfutter Folge 301: Von einem staubgebeugten Rücken und einer unruhigen Seele. Gedichte von Elisabeth Langgässer und Wolfgang Borchert

29.5.2026
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Zwei Frühlingsgedichte, und beide können nicht vollends glücklich strahlen. In „Frühling 1946“ findet Elisabeth Langgässer Worte für ihre Erschütterung, ihre verloren geglaubte Tochter wieder zu finden: „Ach, welch sphärisches Entzücken nahm dem staubigen Rücken sein Gewicht?“.  Erleichtert, aber nicht geheilt. Dazu stellen die Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Am Fenster eines Wirtshauses am Steinhuder Meer. Auf dem Nachhauseweg 1945“, in dem der Schriftsteller Wolfgang Borchert einen Einblick in seine unruhige Seele gewährt. Der Krieg neigt sich dem Ende zu, die Blumen und Vögel geben sich frühlingshaft, aber geheilt ist der junge Soldat noch nicht. Dazu gibt es Bibelverse aus dem Buch der Psalmen.

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