Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast! podcast

262: Good Luck, Have Fun, Don't Die

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Von Komparsen-Einsätzen, endlosen Märschen und dem Kampf gegen das Doomscrolling

Die Folge beginnt direkt mit einem echten Insider-Bericht: Timo war als Komparse bei einer HBO-Produktion in Frankfurt dabei! Er erzählt von dem surrealen Erlebnis, in einem kleinen Konzertkeller eine Szene ohne Musik (aber mit viel gestelltem Jubel) zu drehen. Ein spannender und leicht chaotischer Einblick in die Mühlen einer großen Serienproduktion – auch wenn die Bezahlung (und das anschließende Bibbern im kalten Wind) eher auf Mindestlohn-Niveau lagen.

Zeljko hat sich derweil dem dystopischen Horror gewidmet und die Stephen-King-Verfilmung The Long Walk (Todesmarsch) gesehen. Die Prämisse eines tödlichen Marathons, bei dem nur der Letzte überlebt, hat ihn extrem gefesselt. Timo, der den Film ebenfalls gesehen hat, war von der Atmosphäre angetan, stolperte aber über die fehlende Logik: Wer läuft bitteschön 450 Kilometer am Stück, ohne Schlaf und mit schwersten Verletzungen? Einig sind sich beide: Ein spannender Film, dessen Ende jedoch typisch King-esk eher unterwältigend ausfällt.

Zeljko hat außerdem den melancholischen Indie-Film Rental Family nachgeholt. Die Geschichte um einen gestrandeten amerikanischen Schauspieler, der in Japan als Ersatz-Familienmitglied gebucht wird, hat ihn tief berührt. Ein wunderschöner, unaufgeregter Film, der tiefe Einblicke in die japanische Kultur bietet, ohne belehrend zu wirken. Zeljko, der den Film bereits kannte, stimmt voll und ganz zu: Ein echtes "Feel-Good-Movie" im besten Sinne, das leider viel zu sehr unter dem Radar fliegt.

Der Film der Woche ist Gore Verbinskis rasantes Sci-Fi-Action-Spektakel Good Luck, Have Fun, Don't Die. Sam Rockwell brilliert als Mann aus der Zukunft, der in einem Diner in Los Angeles ein Team zusammenstellen muss, um die Welt zu retten. Ein visuell beeindruckender, völlig abgedrehter Film, der sich für Timo und Zeljko wie eine einzige, adrenalingeladene "Doomscrolling"-Session anfühlt. Beide loben die starken Bilder, den wilden Humor und die Action, sind sich aber auch einig: Mit 134 Minuten Laufzeit ist der Film mindestens eine halbe Stunde zu lang und verliert sich manchmal in seinem eigenen Chaos. Dennoch: Ein absoluter Trip, den man gesehen haben sollte!

Eine Folge, die von Set-Anekdoten über düstere King-Verfilmungen bis hin zu einem visuellen Action-Feuerwerk reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(18:30) The Long Walk

(39:15) Rental Family

(43:00) Good Luck, Have Fun, Don't Die

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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo

Anfragen: [email protected]

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