Journalismus machen podcast

Wie das Umweltmagazin Atmo die Klimakrise anders erzählen will

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Katja Morgenthaler hat etwas Ungewöhnliches gemacht: Sie ist Teil eines Teams von Journalisten, die 2025 ein neues, gedrucktes Magazin gegründet haben. Ein analoges Magazin in einer digitalen Welt. Und dann auch noch eines, das sich schwerpunktmäßig mit der Klimakrise beschäftigt, also mit einem Thema, das bei allen Konflikten und Kriegen auf dieser Welt, zurzeit weniger wahrgenommen wird. Ein verrücktes Unterfangen? Im Podcast "Journalismus machen" erzählt Katja Morgenthaler von der Gründung und wie sich seither ihr Arbeitsalltag verändert hat. Außerdem beschreibt sie, warum Journalisten beim Berichten über die Klimakrise aus der Rolle der "Problembeschreiber" ausbrechen müssten. Oft würden Berichte über Klimathemen Leser in einer verzweifelten Stimmungslage zurückgelassen. „Das führt langfristig dazu, dass sich Menschen von Nachrichten abwenden.“ Konstruktiver Journalismus, das Aufzeigen von Lösungen und die Botschaft, dass es Menschen gibt, die sich engagieren, seien deshalb wichtiger denn je. Und schließlich beantwortet Morgenthaler noch eine entscheidende Frage. Schafft sie es mit Atmo raus aus der Ökoblase?

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