Fuß in der Tür - Der Podcast für Urbane Praktiker*innen podcast

#37 - Sondersendung zur Berlin-Wahl 2026: Zivilgesellschaft im Wahlkampf

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In dieser Sonderfolge von „Fuß in der Tür" sprechen Heimo Lattner und Rebecca Wall anlässlich der Berlin-Wahl am 20. September 2026 mit drei Gäst:innen über zivilgesellschaftliche Strategien für eine sozial- und klimagerechte Stadtentwicklung. Amelie Cassada (Kampagne „Wählen gegen Leerstand") fordert die systematische Erfassung und Vergesellschaftung leerstehender Gewerbe- und Büroflächen, Jacques Chlopczyk (BerlinZusammen) stellt die fünf transformativen Forderungen der Kampagne zu Mieten, ÖPNV, Bildung und Teilhabe sowie die parteiübergreifende Ansprache von Direktkandidierenden und Wähler*innen vor und Emiko Gejic (Urbane Praxis e.V.) plädiert für die politische Anerkennung urbaner Praxis als eigenständiges Planungsinstrument. Im Gespräch wird deutlich, wie eng Leerstand, Mietenkrise und der Zustand der Demokratie zusammenhängen, und warum Beteiligung, Vertrauen und langfristige, von Fördermitteln unabhängige Strukturen als Schlüssel gegen wachsenden Rechtsruck und Politikverdrossenheit gesehen werden. Die drei Gäste sind sich einig: Die Wahl ist ein wichtiger Wendepunkt, doch die eigentliche Arbeit – Haustürgespräche, runde Tische, die Aktivierung leerstehender Räume – geht unabhängig vom Wahlausgang weiter.

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