
Folge 67: Die letzten offenen Fragen - der Block-Prozess nähert sich seinem Ende
Nach 71 Verhandlungstagen scheint der Block-Prozess plötzlich auf die Zielgerade einzubiegen. Die Vernehmung der polizeilichen Ermittlungsführerin endet deutlich schneller als erwartet, das umfangreiche Selbstleseverfahren nähert sich dem Abschluss und Christina Block will erneut vor Gericht aussagen.
Doch gleichzeitig entstehen neue Konflikte: Vertrauliche Inhalte aus den kinderpsychiatrischen Gutachten über die beiden entführten Kinder sind an die Öffentlichkeit gelangt. Die Gutachten beschreiben eine massive Traumatisierung durch die Ereignisse der Silvesternacht. Inzwischen beschäftigt sich auch die Staatsanwaltschaft mit der Frage, wie die eigentlich geschützten Informationen öffentlich werden konnten.
Und dann führt eine neue Spur zurück ins Jahr 2022: Mehr als ein Jahr vor der Entführung gab es offenbar bereits einen konkreten Plan für eine „Rückführung“ der Kinder aus Dänemark, inklusive Sicherheitsfirma und einem Angebot über 44.000 Euro. Ein ehemaliger Mitarbeiter der deutschen Bahn soll in diesem Zusammenhang involviert gewesen sein.
Host Michael Maske spricht mit SPIEGEL-Redakteur Christopher Piltz über die letzten drei Prozesstage, die neuen Erkenntnisse und die Frage: Was muss in diesem Verfahren noch passieren, bevor ein Urteil fallen kann?
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
„Der Fall Block“ kehrt am 12. Oktober 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater.
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