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Lara, 36, und Torsten, 30, sind seit fast neun Jahren zusammen, seit einem Jahr verheiratet und Eltern eines zweieinhalbjährigen Sohnes. Doch schon zu Beginn der Sitzung steht das Wort Trennung im Raum – nicht als Drohung, sondern als reale Möglichkeit, die beide kennen und fürchten.
Das Wort, das keiner ausspricht
Eric macht es sofort zum Thema: Manchmal lieben sich zwei Menschen und tun einander trotzdem nicht gut. Dass er die Option Trennung früh benennt, ist kein Pessimismus – es ist ein Angebot an Ehrlichkeit, das beiden sichtlich Erleichterung bringt.
Zwei Körper, zwei Strategien
Wenn Lara sagt „Wir müssen reden”, wird es Torsten warm im Bauch. Er hat gelernt, sich zurückzuziehen. Lara hat gelernt, anzusprechen, was sie beschäftigt – auch wenn es nie wirklich etwas gelöst hat. Beide haben ihre Strategien aus dem Elternhaus mitgebracht. Beide zahlen dafür einen Preis.
Das Papierexperiment – und was es diesmal zeigt
Beide halten fest. Keiner lässt los. Eric sieht darin keine Niederlage, sondern eine wichtige Information: Diese zwei können festhalten. Auch aneinander.
Schweigen als Folter, Nähe als Bedrohung
Wenn Torsten sich vorsichtig rantastet, kommt Schweigen. Für Lara fühlt das sich an wie Folter. Für Torsten ist Laras Spannung eine permanente Bedrohung, auf die er sich körperlich vorbereitet. Beide sind dauerhaft unter Strom und verstärken genau das, was den anderen weiter wegtreibt.
Was er wirklich will – und warum er es nicht zeigt
Torsten möchte unterstützen - „zehn von zehn“. Aber er weiß nicht wie und hat Angst vor der Reaktion, wenn er es versucht. Eric zeigt: Nicht die perfekte Geste zählt. Schon das Aushalten der Reaktion ist Unterstützung.
Erics Tipps
Schutzstrategien zeigen sich bei Eskalation ist normal, auch wenn es wehtut.
Wer Emotionen zeigt, kann sie nicht zwangsläufig benennen oder regulieren.
Und: Individuelle Ziele sind wichtiger als gemeinsame Ziele, wenn es um Veränderung geht. Erst für mich einen Weg finden und dann schauen, ob der andere mitzieht.
Alle Folgen vom Podcast und der TV-Doku: https://www.ndr.de/paartherapie
Ihr wollt euch als Paar bewerben? [email protected]
©NDR 2
Host und Autorin: Maria Richter
Paartherapeut: Eric Hegmann
Formatidee: Kathrin Lindemann, Nele Pasch
Formatentwicklung: Kira Drössler, Laura Leick
Distribution: Nina Wietholz, Max Rohloff und Julia Hercka
Gäst:innen-Management: Emma Leandra Bärenz
Sound-Design: Isola Music & Warner Chappell Production Music
Sprecher: Markus Kästle
Produktion: Oliver Kleist
Redaktion: Sascha Sommer
Podcast-Tipp: „Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5“: https://1.ard.de/innenwelt
(00:00:00) Intro
(00:02:11) Das Wort, das keiner ausspricht
(00:08:43) Zwei Körper, zwei Strategien
(00:19:21) Das Papierexperiment - und was es diesmal zeigt
(00:27:10) Schweigen als Folter, Nähe als Bedrohung
(00:48:12) Was er wirklich will - und warum er es nicht zeigt
(00:59:09) Erics Tipps
Das Wort, das keiner ausspricht
Eric macht es sofort zum Thema: Manchmal lieben sich zwei Menschen und tun einander trotzdem nicht gut. Dass er die Option Trennung früh benennt, ist kein Pessimismus – es ist ein Angebot an Ehrlichkeit, das beiden sichtlich Erleichterung bringt.
Zwei Körper, zwei Strategien
Wenn Lara sagt „Wir müssen reden”, wird es Torsten warm im Bauch. Er hat gelernt, sich zurückzuziehen. Lara hat gelernt, anzusprechen, was sie beschäftigt – auch wenn es nie wirklich etwas gelöst hat. Beide haben ihre Strategien aus dem Elternhaus mitgebracht. Beide zahlen dafür einen Preis.
Das Papierexperiment – und was es diesmal zeigt
Beide halten fest. Keiner lässt los. Eric sieht darin keine Niederlage, sondern eine wichtige Information: Diese zwei können festhalten. Auch aneinander.
Schweigen als Folter, Nähe als Bedrohung
Wenn Torsten sich vorsichtig rantastet, kommt Schweigen. Für Lara fühlt das sich an wie Folter. Für Torsten ist Laras Spannung eine permanente Bedrohung, auf die er sich körperlich vorbereitet. Beide sind dauerhaft unter Strom und verstärken genau das, was den anderen weiter wegtreibt.
Was er wirklich will – und warum er es nicht zeigt
Torsten möchte unterstützen - „zehn von zehn“. Aber er weiß nicht wie und hat Angst vor der Reaktion, wenn er es versucht. Eric zeigt: Nicht die perfekte Geste zählt. Schon das Aushalten der Reaktion ist Unterstützung.
Erics Tipps
Schutzstrategien zeigen sich bei Eskalation ist normal, auch wenn es wehtut.
Wer Emotionen zeigt, kann sie nicht zwangsläufig benennen oder regulieren.
Und: Individuelle Ziele sind wichtiger als gemeinsame Ziele, wenn es um Veränderung geht. Erst für mich einen Weg finden und dann schauen, ob der andere mitzieht.
Alle Folgen vom Podcast und der TV-Doku: https://www.ndr.de/paartherapie
Ihr wollt euch als Paar bewerben? [email protected]
©NDR 2
Host und Autorin: Maria Richter
Paartherapeut: Eric Hegmann
Formatidee: Kathrin Lindemann, Nele Pasch
Formatentwicklung: Kira Drössler, Laura Leick
Distribution: Nina Wietholz, Max Rohloff und Julia Hercka
Gäst:innen-Management: Emma Leandra Bärenz
Sound-Design: Isola Music & Warner Chappell Production Music
Sprecher: Markus Kästle
Produktion: Oliver Kleist
Redaktion: Sascha Sommer
Podcast-Tipp: „Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5“: https://1.ard.de/innenwelt
(00:00:00) Intro
(00:02:11) Das Wort, das keiner ausspricht
(00:08:43) Zwei Körper, zwei Strategien
(00:19:21) Das Papierexperiment - und was es diesmal zeigt
(00:27:10) Schweigen als Folter, Nähe als Bedrohung
(00:48:12) Was er wirklich will - und warum er es nicht zeigt
(00:59:09) Erics Tipps
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