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Dass die Bundesregierung die Finanzierung des Gesundheitssystems
reformieren will, ist klar. Uneins sind sich die Koalitionsparteien aber
über den richtigen Weg. Nachdem die SPD bereits vorgeschlagen
hatte, Kassenbeiträge in Zukunft auch auf Kapitaleinkünfte und
Mieteinnahmen zu erheben, hat nun die CDU einen eigenen Vorschlag
vorgelegt: Gesundheitsministerin Nina Warken und CDU-Generalsekretär
Carsten Linnemann wollen, dass die Krankenversicherung von
Bürgergeldempfängern künftig nicht mehr aus Kassenbeiträgen gestemmt
wird. Doch warum fehlt den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt so viel
Geld? Und wieso liegt das Problem nicht unbedingt bei den Einnahmen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus,
Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.
Die Zahl der Gewaltverbrechen in Beziehungen wird noch immer massiv
unterschätzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die mehrere
Bundesministerien und das Bundeskriminalamt am heutigen Dienstag
vorgestellt haben. Der Deutsche Juristinnenbund fordert nun, dass sich
Beschäftigte bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz zu sexueller und
geschlechterspezifischer Gewalt fortbilden. So sollen Gewaltdynamiken
künftig schneller erkannt und unterbunden werden.
Deutschland hat sich im internationalen Vergleich bei der
Korruptionsbekämpfung leicht verbessert. Laut der
Nichtregierungsorganisation Transparency International stieg Deutschland
in einem internationalen Ranking um fünf Plätze auf Platz zehn. Das Land
mit der weltweit geringsten Korruption ist zum achten Mal in Folge
Dänemark.
Und sonst so? Die EU will die Vernichtung von nicht verkaufter Kleidung
verbieten.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel und Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in
diesem Jahr
Sexualisierte Gewalt: Deutschland, ein unsicherer Ort – besonders für
Mädchen und Frauen
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