Alles gesagt? podcast

Paul Auster, Can You Tell Us the Story of America?

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Paul Auster, one of the great American novelists, is our guest on the fourth English-language episode of "Alles Gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT‘s never-ending podcast. Paul Auster is a film director, a translator, and a writer of poems, screenplays and essays. He had his breakthrough with his first memoir "The Invention of Solitude" in 1982, which was followed by the international bestseller "The New York Trilogy" between 1985 and 1986. He has published more than 30 books in over 40 languages, with his latest novel, "4 3 2 1," appearing in 2017. Last year, he compiled the collection "Groundwork: Autobiographical Writings." In 1995, Auster wrote the screenplay for the movie "Smoke," starring Harvey Keitel, and co-directed the follow-up film "Blue in the Face" featuring Harvey Keitel again, along with Michael J. Fox, Madonna, Lou Reed and many more. The hosts of "Alles Gesagt?", Christoph Amend, ZEITmagazin‘s editorial director, and Jochen Wegner, editor-in-chief of ZEIT ONLINE, both based in Berlin, met with Paul Auster, who lives in Brooklyn, New York, via video call on February 2, the day before his birthday. The episode was also streamed live on ZEIT ONLINE. Paul Auster was born in Newark, New Jersey in 1947. He graduated from Columbia University in New York before moving to Paris in 1970. He returned to New York four years later. In this episode of our podcast, Auster talks about the history of the United States and its current political situation, how he became a writer and his path to directing movies late in life. He also tells the true story of a near-death experience as a teenager that shaped the way he thinks about life. Auster explains the magic of Laurel and Hardy‘s comedy and the magic of his marriage to novelist and essayist Siri Hustvedt. The couple has been married for 40 years and are each other‘s first readers. After two hours and 31 minutes, Paul Auster ends the recording. Because at "Alles Gesagt?" the conversation is only over when the guest says it is.

More episodes from "Alles gesagt?"

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    Nora Tschirner, warum erziehen wir unsere Kinder falsch?

    3:52:31

    Sie ist Schauspielerin, Produzentin, Moderatorin, Sprecherin, Musikerin, Aktivistin und manchmal auch Investorin: Nora Marie Tschirner, geboren 1981 in Berlin. Mit den Gastgebern von "Alles Gesagt?", Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazin, und Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, unterhält sie sich über Demokratie und Wahlkampf, die Angst in Fernsehredaktionen und den Mut von YouTubern, über Kindererziehung allgemein und während der Pandemie, über ihren Umgang mit Depressionen und mit ihrer Rolle in der Öffentlichkeit, Helmut-Schmidt-Momente und Angela Merkel, Ossis und Wessis, den Feminismus, eine Millionenklage und die Impfdebatte. Aufgewachsen ist Nora Tschirner in Berlin-Pankow, der Vater ist Dokumentarfilmer, die Mutter Journalistin. Ihre erste Rolle bekam sie als Teenager während der Schulzeit, 2002 wurde sie in der TV-Serie "Sternenfänger" besetzt und gleichzeitig Moderatorin bei MTV. Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm bekam sie 2003 in "Soloalbum", in Hamburg spielte sie "Trainspotting" am Theater. Eine Zeit lang studierte sie in Berlin – ausgelöst von den Ereignissen am 11. September 2001 und den Folgen – Islamwissenschaften und lernte Arabisch. Mit Til Schweiger drehte sie die romantische Komödie "Keinohrhasen", mit sechs Millionen Zuschauern bis heute einen der erfolgreichsten deutschen Filme. Später produzierte sie Dokumentarfilme und hatte eine Band. Für die Science-Fiction-Serie "Ijon Tichy: Raumpilot" wurde sie mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit Christian Ulmen war sie seit 2013 als Ermittlerin im ARD-"Tatort" aus Weimar zu sehen. Nach drei Stunden und 52 Minuten beendete Nora Tschirner das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Abonnieren Sie auch den "Alles gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcastfolgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen: https://www.zeit.de/newsletter/alles-gesagt/index.
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    Günther Jauch, was bedeutet Ihnen Ihr Glaube?

    6:26:24

    Wenn die Deutschen die freie Wahl hätten, würden sie ihn zum Bundespräsidenten machen. In anderen Umfragen schneidet Günther Jauch regelmäßig als beliebtester Deutscher ab. Dabei kann er sich selbst nicht sehen – zumindest nicht im Fernsehen. Da hat er das, was er "Passbildsyndrom" nennt. Sein Publikum will ihn dafür umso lieber sehen, und das schon seit über vier Jahrzehnten: in "Live aus dem Alabama", "Na siehste!", "stern TV", "das aktuelle sportstudio", in Jahresrückblicken, "5 gegen Jauch", in der ARD-Talkshow "Günther Jauch" – und seit 1999 in der Quizshow "Wer wird Millionär?". Mit Jochen Wegner und Christoph Amend unterhält sich Günther Jauch über den Bundestagswahlkampf, das Zeitalter des analogen Fernsehens, die Geschichte seiner Familie, Fakes im Journalismus, über Geld, über seinen Glauben – und warum er konsequent alle Falschmeldungen über sich per Anwalt korrigieren lässt. Günther Johannes Jauch, geboren in Münster, ist in Berlin aufgewachsen, heute 65 Jahre alt, hat die Deutsche Journalistenschule in München besucht, wechselte von dort zum Bayerischen Rundfunk, wurde politischer Korrespondent – und wenn er dann nicht Thomas Gottschalk getroffen hätte, wäre er es vielleicht auch geblieben. So aber wurden die beiden zu Radiostars in den Achtzigerjahren, sprengten viele formale Regeln des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Mit seiner Frau Thea hat er vier Kinder, seit Langem leben sie in Potsdam. Winzer ist er mittlerweile auch, in Potsdam betreibt er ein Restaurant gemeinsam mit Tim Raue. Grimme-Preis, Deutscher Fernsehpreis, Bayerischer Fernsehpreis, Bambi, Goldene Kamera – unser Gast hat alles gewonnen, was es im Fernsehen zu gewinnen gibt. Einmal sogar für eine Livemoderation eines Fußballspiels, das lange Zeit nicht angepfiffen werden konnte. Diese Folge von "Alles gesagt?" wurde am 1. September aufgenommen. Nach sechs Stunden und 26 Minuten beendete Günther Jauch das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Abonnieren Sie auch den "Alles-gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcastfolgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen: https://www.zeit.de/administratives/2021-01/alles-gesagt-newsletter
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    Sabine Rückert, wie kamen Sie zum Verbrechen?

    7:31:15

    Sie ist stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT und eine der erfolgreichsten Podcasterinnen Deutschlands: Gemeinsam mit Andreas Sentker moderiert Sabine Rückert den Podcast "ZEIT Verbrechen", der ein Millionenpublikum hat – und im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Podcast Preis ausgezeichnet wurde. Zum Abschluss des ersten ZEIT ONLINE Podcastfestivals am 20. Juni war Sabine Rückert zu Gast in dieser Spezialausgabe von "Alles Gesagt?". Mit den Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhielt sie sich über das Wesen des Verbrechens, über ihren Blick auf den heutigen Feminismus, über ihr Verhältnis zum Glauben und zum Journalismus, über den Fall Kachelmann – und über die Frage, wie man eine lange, glückliche Beziehung führt. Geboren wird Sabine Rückert 1961 in München als Kind der Diplom-Handelslehrerin Gertrud Rückert und des evangelischen Theologen Georg Rückert, die später das soziale Dienstleistungsunternehmen Augustinum gründen, das heute deutschlandweit Einrichtungen für alterskranke und demente Menschen unterhält. Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaft, Theologie, Markt- und Werbepsychologie besucht sie ab 1988 die Springer-Journalistenschule und volontiert bei der "Bild"-Zeitung. 1991 wechselt sie zur "taz", ein Jahr später wird sie Redakteurin bei der ZEIT. Bekannt wird sie als erste Kriminal- und Gerichtsreporterin der ZEIT - und im Jahr 2000 mit ihrem Bestseller "Tote haben keine Lobby" über in Deutschland vernachlässigte Tötungsdelikte. Ihr zweites Buch "Unrecht im Namen des Volkes – Ein Justizirrtum und seine Folgen" erscheint 2007 und beruht auf ihren Recherchen zu Justizirrtümern um Adolf S. und Bernhard M., die fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt wurden. Durch ihre Recherchen kommt es zur Wiederaufnahme des Verfahrens, die beiden mutmaßlichen Täter werden freigesprochen. Seit 2018 gibt Sabine Rückert außerdem das Magazin ZEIT Verbrechen heraus und moderiert den gleichnamigen Podcast, seit 2019 zudem gemeinsam mit ihrer Schwester Johanna Haberer den Podcast "Unter Pfarrerstöchtern". Zum Gespräch mit ihr, das im Rahmen des Podcast-Festivals live auf ZEIT ONLINE gestreamt wurde, gab es Ente, die vom Chefkoch ihres Berliner Lieblingshotels zubereitet worden war. Nach sieben Stunden und 31 Minuten beendete Sabine Rückert die Aufzeichnung. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
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    Annalena Baerbock, wie grün ist Deutschland wirklich?

    2:56:21

    Sie ist Co-Parteivorsitzende und seit einigen Tagen auch Kanzlerkandidatin vom Bündnis 90/Die Grünen. Tatsächlich könnte Annalena Baerbock, wenn die aktuellen Umfragewerte für die Grünen stabil bleiben, im Herbst die erste Bundeskanzlerin ihrer Partei werden, eine junge zudem: Im vergangenen Dezember ist Annalena Charlotte Alma Baerbock, wie sie mit vollem Namen heißt, 40 geworden und damit so alt wie ihre Partei. Im unendlichen Podcast "Alles gesagt?" spricht sie über das derzeitige Umfragehoch der Grünen und ihre politischen Ziele, ihr Verhältnis zu Angela Merkel und zu ihrem Co-Vorsitzenden Robert Habeck, der selbst gern Kandidat geworden wäre, über Russland und die Nato, ihre Erfahrungen mit Shitstorms und ihre Strategien beim Krisenmanagement. Annalena Baerbock wurde 1980 in Hannover geboren. Sie ist, wie sie selbst sagt, "auf dem Dorf aufgewachsen", in Pattensen in Niedersachsen. Ihre Eltern haben sie früh auf Antiatomkraftdemos mitgenommen, und obwohl sie immer Grün gewählt hat, ist sie erstaunlich spät, 2005, der Partei beigetreten. Eigentlich wollte sie Journalistin werden. Über ein Praktikum ist sie, wie sie einmal gesagt hat, "in die Politik hineingeschlittert". Dafür ging es anschließend schnell voran: Bis 2008 war sie Büroleiterin der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter, von 2008 bis 2009 Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik der Bundestagsfraktion der Grünen, von 2012 bis 2015 Mitglied des Parteirats der Grünen, seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2013 bis 2017 unter anderem Sprecherin für Klimapolitik der Grünen. Seit dem 27. Januar 2018 ist sie gemeinsam mit Robert Habeck Bundesvorsitzende ihrer Partei. Seit einigen Jahren lebt Annalena Baerbock mit ihrem Ehemann und den beiden Töchtern in Potsdam. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Annalena Baerbock über ihr Verhältnis zum Kapitalismus und zu Deutschland, wie es dazu kam, dass sie ihre Atemtechnik verändert hat – und dass ihr beim Start im Flugzeug immer schlecht wird. Zum Gespräch gab es Spätzle und Weißwein. Das Gespräch wurde, wie in allen Folgen seit März 2020, wieder per Video geführt. Nach zwei Stunden und 56 Minuten beendete Annalena Baerbock die Aufzeichnung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Abonnieren Sie auch den "Alles-gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcast-Folgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen: https://www.zeit.de/administratives/2021-01/alles-gesagt-newsletter
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    Julia von Heinz, wie war es in der Antifa?

    4:51:56

    Julia von Heinz ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Ihr jüngster Film, das Antifa-Drama "Und morgen die ganze Welt", lief bei den Filmfestspielen in Venedig, ging für Deutschland ins "Oscar"-Rennen und ist nun weltweit auf Netflix zu sehen. Ihre Karriere als international anerkannte Filmschaffende hat sie sich selbst hart erarbeitet. Ihre Bewerbung an Filmhochschulen wurde achtmal abgelehnt, heute leitet sie den Studiengang für Kinoregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Die Geschichte ihres Spielfilms "Und morgen die ganze Welt" über junge Erwachsene in der Antifa ist von ihrem eigenen Leben inspiriert. Nachdem sie bei ihrer Geburtstagsfeier von Rechtsradikalen angegriffen worden war, schloss sie sich der Antifa in Bonn an, wo sie sich zehn Jahre engagierte. Ein Jurastudium brach Julia von Heinz nach zwei Semestern ab und wurde erst auf einigen Umwegen Regisseurin. Den Gastgebern von "Alles gesagt?", Christoph Amend und Jochen Wegner, berichtet sie etwa von ihrer Arbeit als Slowmo-Operator bei Zweitliga-Fußballspielen, wo sie die interessanten Momente des Spiels vorhersehen und einfangen musste. Prägend für ihre künstlerische Entwicklung wurde ihre Zusammenarbeit mit Rosa von Praunheim an der Filmhochschule Babelsberg. Ihr Langfilmdebüt "Was am Ende zählt" wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als bester Jugendfilm ausgezeichnet, ihre Dokumentation "Standesgemäß" über die Widrigkeiten des Lebens adliger Singlefrauen erhielt den Bayerischen Fernsehpreis. Ihren kommerziellen Durchbruch erzielte Julia von Heinz mit "Hanni & Nanni 2" und der Hape-Kerkeling-Verfilmung "Ich bin dann mal weg". Seit 2017 dreht sie auch für das Fernsehen, etwa den Biopic "Katharina Luther" und den Tatort "Für immer und dich" (2019). Derzeit arbeitet Julia von Heinz an ihrem nächsten Filmprojekt "Iron Box", für das sie die Schauspieler Lena Dunham und Mandy Patinkin gewinnen konnte.Was von Heinz von der aktuellen Debatte um #allesdichtmachen hält und warum die #MeToo-Debatte gerade der Filmindustrie entspringen musste, erörtert sie ebenso wie die Frage, warum der Tatort unbedingt 25 statt 21 Drehtage bräuchte. Mit Christoph Amend und Jochen Wegner, den Gastgebern von "Alles gesagt?", sprach sie per Video in ihrem Hotelzimmer in Budapest, wo sie gerade den Mehrteiler "Eldorado KaDeWe" dreht. Julia von Heinz beendete das Gespräch nach 4 Stunden und 51 Minuten, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Abonnieren Sie auch den "Alles-gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcast-Folgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen: https://www.zeit.de/administratives/2021-01/alles-gesagt-newsletter
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    Deborah Feldman, wie unorthodox sind Sie?

    4:01:06

    Die Geschichte ihres Lebens fasziniert seit einem Jahrzehnt weltweit Millionen von Menschen, ob als Buch oder als Serie. Die Bestseller-Autorin Deborah Feldman ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen ZEIT-Podcast. Zuerst erschien ihr Buch "Unorthodox" 2012 in den USA, seither ist es in 30 Sprachen übersetzt worden. 200 Millionen Menschen haben die gleichnamige Netflix-Serie gesehen, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren ist Deborah Feldman nach Berlin gezogen, die Serie wurde dort entwickelt und produziert. Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", Jochen Wegner und Christoph Amend, unterhält sich Deborah Feldman über ihr altes und ihr neues Leben, über ihre Geburtsstadt New York und ihren Alltag in Berlin, über Feminismus und Machismus, über ihren globalen Erfolg, derzeit etwa in Japan – und über die Zeit der Pandemie. Deborah Feldman wird am 17. August 1986 in New York geboren und wächst in Williamsburg, Brooklyn unter chassidischen Juden auf, in der Glaubensgemeinschaft der Satmarer, die sich radikal von der Welt abgewandt hat und wie eine Sekte unter strengsten Regeln lebt. Ehen werden arrangiert, auch die Ehe ihrer Eltern, die sich früh trennen, weil die Mutter die Glaubensgemeinschaft verlässt – und ihre Tochter zurücklässt. Der Vater ist geistig behindert und bleibt, so hat es Deborah Feldman einmal selbst beschrieben, für immer auf dem geistigen Stand eines Siebenjährigen. Auch ihre eigene Ehe wird arrangiert, sie wird jung Mutter, schafft es, sich aus ihrer Welt zu lösen. Anders als ihre Mutter flieht Deborah Feldman gemeinsam mit ihrem Sohn. Sie fängt an, über ihre Herkunft zu bloggen, aus dem Blog wird ein Buch, diesem Buch ist bereits ein zweites Buch gefolgt. Derzeit arbeitet sie an einem Roman, der im Herbst erscheinen wird. Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Video aufgenommen. Deborah Feldman, die beiden Gastgeber und Produzentin Maria Lorenz schalteten sich aus ihren Berliner Wohnungen zusammen. Der Hund der Gästin schlief die meiste Zeit im Hintergrund. Nach vier Stunden und einer Minute beendete Deborah Feldman die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Abonnieren Sie auch den "Alles-gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcast-Folgen erscheinen und Liveaufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen: https://www.zeit.de/administratives/2021-01/alles-gesagt-newsletter
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    Maja Göpel, wie können wir die Welt neu denken?

    3:29:58

    Sie gilt als Wissenschaftlerin der Stunde, als eine der prägenden Stimmen unserer Zeit – und das, obwohl sie kein Buch über die Corona-Pandemie geschrieben hat: Maja Göpel ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen ZEIT-Podcast. Ihr Bestseller "Unsere Welt neu denken" steht seit einem Jahr auf den Bestsellerlisten. Sie ist Mitgründerin der Initiative Scientists for Future, sie war Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, ist jetzt Direktorin des Thinktanks The New Institute in Hamburg und Honorarprofessorin an der Leuphana Universität in Lüneburg. Aufgewachsen ist sie in einer ökologischen Hausgemeinschaft in einem Dorf in der Nähe von Bielefeld, promoviert hat sie in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Hamburg und Kassel. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Süden Berlins. Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", Jochen Wegner und Christoph Amend, unterhält sich Maja Göpel über die Klimafrage und die Entwicklung unseres Wohlstands, warum sie lange dachte, sie passe nirgendwo hin, wie ihr Alltag während der Pandemie aussieht – und was sie machen würde, wenn sie Königin von Deutschland wäre. Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Videoschaltung aufgenommen. Maja Göpel schaltete sich von ihrem Haus zu und bekam während der Aufnahme einige Male Besuch von Handwerkern, die sich aber vom laufenden Gespräch nicht weiter irritieren ließen. Nach drei Stunden und 29 Minuten beendete Maja Göpel die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Abonnieren Sie hier den "Alles gesagt?"-Newsletter und erfahren Sie, wann neue Podcast-Folgen erscheinen und Live-Aufzeichnungen stattfinden – und erhalten ergänzendes Material zu den Gesprächen: https://www.zeit.de/administratives/2021-01/alles-gesagt-newsletter
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    Paul Auster, Can You Tell Us the Story of America?

    2:30:58

    Paul Auster, one of the great American novelists, is our guest on the fourth English-language episode of "Alles Gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT‘s never-ending podcast. Paul Auster is a film director, a translator, and a writer of poems, screenplays and essays. He had his breakthrough with his first memoir "The Invention of Solitude" in 1982, which was followed by the international bestseller "The New York Trilogy" between 1985 and 1986. He has published more than 30 books in over 40 languages, with his latest novel, "4 3 2 1," appearing in 2017. Last year, he compiled the collection "Groundwork: Autobiographical Writings." In 1995, Auster wrote the screenplay for the movie "Smoke," starring Harvey Keitel, and co-directed the follow-up film "Blue in the Face" featuring Harvey Keitel again, along with Michael J. Fox, Madonna, Lou Reed and many more. The hosts of "Alles Gesagt?", Christoph Amend, ZEITmagazin‘s editorial director, and Jochen Wegner, editor-in-chief of ZEIT ONLINE, both based in Berlin, met with Paul Auster, who lives in Brooklyn, New York, via video call on February 2, the day before his birthday. The episode was also streamed live on ZEIT ONLINE. Paul Auster was born in Newark, New Jersey in 1947. He graduated from Columbia University in New York before moving to Paris in 1970. He returned to New York four years later. In this episode of our podcast, Auster talks about the history of the United States and its current political situation, how he became a writer and his path to directing movies late in life. He also tells the true story of a near-death experience as a teenager that shaped the way he thinks about life. Auster explains the magic of Laurel and Hardy‘s comedy and the magic of his marriage to novelist and essayist Siri Hustvedt. The couple has been married for 40 years and are each other‘s first readers. After two hours and 31 minutes, Paul Auster ends the recording. Because at "Alles Gesagt?" the conversation is only over when the guest says it is.
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    Spezial: Alle 34 A-B-Spiele

    4:11:26

    Bevor der unendliche Podcast im Februar mit neuen Gästen weitergeht, veröffentlichen wir in dieser Sonderfolge alle 34 bisherigen Ausgaben des Spiels "A oder B oder weiter". Dabei müssen sich die Gäste sekundenschnell zwischen herausfordernden Begriffspaaren entscheiden: "Snooze oder aufstehen?" –"Vegane Wurst oder keine Wurst?" – "Trump oder Putin?" Mitgespielt haben Robert Habeck, Katarina Barley, Sophie Passmann, Rubin Ritter, Christian Lindner, Herbert Grönemeyer, Jana Hensel, Dorothee Bär, Marco Börries, Julia Stoschek, Uli Wickert, Jutta Allmendinger, Bas Kast, Rezo, Carolin Emcke, Lena Meyer-Landruth, Ian McEwan, Eva Schulz, Thomas Hitzlsperger, Christoph Amend und Jochen Wegner (befragt vom Känguru), Marc-Uwe Kling, Igor Levit, Heiko Maas, Luisa Neubauer, Dunja Hayali, Alice Hasters, Thomas de Maizière, Mai Thi Nguyen-Kim, Juli Zeh, Ólafur Elíasson, Alice Schwarzer, Yuval Harari, Richard Socher und Ai Weiwei. Wer über neue Folgen, Live-Aufzeichnungen und alle Dinge rund um "Alles gesagt?" informiert werden will, kann hier unseren neuen Newsletter abonnieren: https://www.zeit.de/serie/alles-gesagt
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    Ai Weiwei, Why Are You So Angry?

    5:09:12

    Ai Weiwei, one of the most adored and influential - some might say, most dangerous - artists of our time, is our guest on the third English-language episode of “Alles gesagt?” (“Nuff Said?“), ZEIT’s never-ending podcast. Ai Weiwei is not only an artist, he’s also an architect (he helped design the National Stadium in Beijing) and a filmmaker (he directed the Oscar-nominated documentary "Human Flow”). He is also well-known as a political activist for his fight for democracy and freedom of speech in his home country and for his criticism of the Chinese government for its censorship. The hosts of “Alles gesagt?“, Jochen Wegner and Christoph Amend, met with Ai Weiwei in his Berlin studio this August. Ai Weiwei was born 1957 in Beijing as a son of author Ai Qing, a highly esteemed poet under Mao in the early 1950s. Ai grew up in re-education camps with his family after his father fell from grace with the Mao regime and was banned in 1961. (He was rehabilitated in 1976, two years after Mao’s death). In 1978, Ai Weiwei started studying animation at the film academy in Beijing before moving to New York in the 1980s. He lived in the U.S. until the early 90s, returning to Beijing in 1993 due to the illness of his father and becoming established as an artist in his home country. He had a major international breakthrough with his work “Fairytale," displayed at documenta 12 in 2007, a piece which brought 1,001 Chinese people to Kassel. Ai Weiwei has been arrested several times for his political activism. In 2011, he spent 81 days in solitary confinement, an event which was accompanied by a wave of international protest. His passport wasn't returned to him until 2015, at which time he left China for Germany, living in Berlin between 2015 and 2019, where he held a guest professorship at Berlin University of the Arts. In 2019, he decided to move to Cambridge with his family, criticizing Germany for its intolerance and racism, but he still runs his studio in Berlin. In this episode, Ai Weiwei talks about his Chinese roots, his adventures in the United States, and his experience with living in Germany. He explains his love for blackjack and criticizes the global art market. For the first time, our infinite podcast did not come to an end. Ai Weiwei is the first guest who did not choose a Schlusswort (final word) to signify the end of our conversation, and simply left. So we are still recording.

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