Langsam gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen podcast

12.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.IWF-Chefin übersteht Manipulationsvorwurf Die wegen angeblicher Schönung eines Berichts unter Druck geratene Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das IWF-Exekutivdirektorium sein "volles Vertrauen" in die Bulgarin. Anlass waren Vorwürfe in einem Gutachten. Demnach soll Georgiewa auf ihrem vorigen Spitzenposten bei der Weltbank ein wichtiges Länderranking zugunsten Chinas beeinflusst haben. Dazu habe sie vor vier Jahren Mitarbeiter unter Druck gesetzt. Georgiewa hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Prediger Al-Sadr nach Wahl im Irak vorn Bei der Parlamentswahl im Irak liegt die Bewegung des schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr deutlich in Führung. Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission erreichte sie bei der Abstimmung am Sonntag mehr als 60 von 329 Sitzen im Abgeordnetenhaus. Al-Sadr, der selbst nicht kandidierte, beanspruchte den Sieg für seine Bewegung. In einer Fernsehansprache warnte er andere Staaten davor, sich in die Regierungsbildung einzumischen. Nach Massenprotesten gegen die politische Führung des Landes hatte Ministerpräsident Mustafa al-Kasimi die Wahl um mehrere Monate vorgezogen. Telefondiplomatie im Ukraine-Konflikt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zum Konflikt in der Ostukraine telefoniert. Zuvor hatten beide mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj per Videokonferenz gesprochen, wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte. Alle vier Politiker verständigten sich demnach auf ein "zeitnahes" Treffen ihrer Außenminister. In dem seit 2014 andauernden Konflikt zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee wurden mehr als 13.000 Menschen getötet. Eine ausgehandelte Waffenruhe ist brüchig. EU-Politiker soll rumänische Regierung bilden Knapp eine Woche nach dem Aus für Ministerpräsident Florin Citu hat Rumäniens Präsident Klaus Iohannis die Weichen für die Bildung einer neuen Regierung gestellt. Er beauftragte Dacian Ciolos, den Chef der gemäßigten Partei USR, ein Kabinett zusammenzustellen. Ciolos ist derzeit Vorsitzender der Fraktion Renew Europe im Europa-Parlament und hatte bereits von 2015 bis 2017 eine Technokratenregierung in Rumänien geführt. Sollte das Parlament in Bukarest zustimmen, würde er die Nachfolge von Florin Citu antreten, der per Misstrauensvotum abgewählt wurde. Ex-Kanzler Kurz führt ÖVP an Österreichs zurückgetretener Bundeskanzler Sebastian Kurz ist neuer Fraktionschef der konservativen ÖVP im Nationalrat in Wien. Der 35-Jährige sei in geheimer Wahl einstimmig gewählt worden, teilte die ÖVP mit. Kurz soll am Donnerstag als Abgeordneter vereidigt werden. Er war am Samstag als Regierungschef zurückgetreten, nachdem Korruptionsermittlungen der österreichischen Staatsanwaltschaft bekanntgeworden waren. Kurz bestreitet die Vorwürfe. Als Nachfolger im Kanzleramt war am Montag Alexander Schallenberg vereidigt worden. EU verschenkt Interrail-Pässe Im Rahmen des Reiseprogramms "Discover EU" verteilt die EU-Kommission erneut Gratis-Bahnfahrkarten an junge Europäer. Ab heute Mittag können sich Jugendliche im Alter zwischen 18 und 20 Jahren darum bewerben. Es werden 60.000 Interrail-Pässe vergeben, mit denen man im kommenden Jahr einen Monat lang kreuz und quer durch Europa reisen kann. "Discover EU" soll jungen Menschen aus allen Schichten die Möglichkeit geben, andere Kulturen kennenzulernen, neue Freundschaften mit Europäern zu schließen und zu verstehen, wofür die EU steht. DFB-Team löst vorzeitig WM-Ticket Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Nach einem 4-zu-0-Sieg gegen Nordmazedonien in Skopje ist dem Team von Bundestrainer Hansi Flick Platz eins der Gruppe J sicher. Damit hat sich die Mannschaft für die WM qualifiziert. Torschützen waren Kai Havertz, zweimal Timo Werner und Jamal Musiala. Für Trainer Flick ist es der fünfte Sieg in Serie seit Amtsantritt. Er hat damit den bisherigen Auftaktrekord seines Vorgängers Joachim Löw überflügelt.

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    26.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:49

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA stoppen nach Militärputsch Wirtschaftshilfe für den Sudan Wegen der Machtübernahme durch das Militär im Sudan setzt die US-Regierung Hilfszahlungen für das ostafrikanische Land vorerst aus. Das Außenministerium erklärte, Hilfen in Höhe von 700 Millionen US-Dollar, die für die Unterstützung des demokratischen Übergangs im Sudan geplant waren, würden vorerst gestoppt. Es forderte, das Militär des Landes müsse alle festgesetzten politischen Akteure freilassen, die zivil geführte Übergangsregierung wieder herstellen und von jeglicher Gewalt absehen. Das Militär im Sudan hatte zuvor die Macht an sich gerissen und den Ausnahmezustand verhängt. USA lassen rigorose Einreisesperre enden In die USA können vom 8. November an wieder Ausländer einreisen, wenn sie vollständig gegen Corona geimpft sind. Präsident Joe Biden habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Akzeptiert würden Vakzine, die eine Zulassung oder Notfallzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA oder der Weltgesundheitsorganisation bekommen hätten. Erwachsene müssen ihren Impfstatus der jeweiligen Airline nachweisen, bevor sie ein Flugzeug mit Ziel USA besteigen. Kinder und Jugendliche sind von der Pflicht eines Impfnachweises bei der Einreise ausgenommen. Erdogan rückt von Botschafter-Ausweisung ab Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat von der angedrohten Ausweisung von zehn westlichen Botschaftern Abstand genommen. Die Diplomaten - darunter der Deutsche Jürgen Schulz - hätten "einen Rückzieher gemacht", sagte Erdoğan in Ankara. Zuvor hatten die US-Botschaft und andere Vertretungen erklärt, sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Gastlandes einzumischen. Erdoğan hatte am Wochenende angekündigt, die Diplomaten zu "unerwünschten Personen" erklären zu lassen - aus Protest gegen deren Solidaritätsbekundung mit dem inhaftierten türkischen Kulturförderer Osman Kavala. Deutscher Bundestag konstituiert sich Einen Monat nach der Bundestagswahl tritt der neue Deutsche Bundestag an diesem Dienstag erstmals zusammen. In der konstituierenden Sitzung wird das Bundestagspräsidium neu gewählt. Der bisherige Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble soll von Bärbel Bas abgelöst werden. Die 53-Jährige wurde von den Sozialdemokraten vorgeschlagen, die künftig die stärkste Fraktion stellen. Mit der ersten Sitzung des neuen Parlaments endet die reguläre Amtszeit von Kanzlerin Angela Merkel und ihren Ministerinnen und Ministern. Sie bleiben aber geschäftsführend im Amt, bis eine neue Regierung übernehmen kann. Ausnahmezustand in Ägypten wird nicht verlängert Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat den jahrelangen Ausnahmezustand in seinem Land aufgehoben. Dank seiner "großartigen Bevölkerung" sei Ägypten zu "einer Oase der Sicherheit und Stabilität in der Region" geworden, erklärte der Staatschef wörtlich. Al-Sisi hatte den Ausnahmezustand im April 2017 nach blutigen Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen verhängt. Dadurch hatten die Sicherheitsbehörden größeren Spielraum bei der Festnahme von Menschen erhalten. Grundrechte wie die Meinungsfreiheit und die Versammlungsfreiheit galten nur eingeschränkt. Facebook und Youtube schränken Nutzerkonten von Brasiliens Präsident ein Wegen eines umstrittenen Videos haben die Online-Netzwerke Facebook und Youtube die Nutzerkonten des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro begrenzt. Facebook löschte das fragliche Video, Youtube verhängte eine einwöchige Sperre für den Präsidenten. Das Video habe gegen die eigenen "medizinischen Desinformationsrichtlinien zu COVID-19" verstoßen, teilte Youtube mit. In dem fraglichen Video hatte Bolsonaro behauptet, dass Menschen mit vollständiger Corona-Impfung schneller ein Immunschwächesyndrom entwickeln würden. Diese Behauptung wurde mittlerweile widerlegt. Tesla knackt Marktwert von einer Billion US-Dollar Der US-Elektroautobauer Tesla hat nach einer großen Bestellung des Autovermieters Hertz einen geschätzten Unternehmenswert von über einer Billion Dollar erreicht. Die Aktien des Unternehmens stiegen am Montag um 12,7 Prozent, was dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar bescherte. Der Anstieg folgt auf die Ankündigung von Hertz, bis Ende nächsten Jahres 100.000 Autos von Tesla zu kaufen. Hertz will "die größte Elektrofahrzeug-Flotte in Nordamerika und eine der größten weltweit" aufbauen. Die Flotte soll künftig zu mehr als 20 Prozent aus Elektro-Autos bestehen.
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    25.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:35

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Militär setzt Sudans Übergangsregierung ab Im Sudan gibt es einen erneuten Putschversuch. Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass zahlreiche Regierungsmitglieder vom Militär festgenommen wurden. Ministerpräsident Abdullah Hamduk soll nach Angaben des Informationsministeriums an einen unbekannten Ort verschleppt worden sein, nachdem er sich geweigert habe, den Staatsstreich öffentlich zu billigen. Hamduk stand seit dem Sturz von Omar al-Baschir im Jahr 2019 an der Spitze einer aus Militärs und Zivilisten zusammengesetzten Regierung, in der es in den vergangenen Wochen zunehmend zu Spannungen kam. Ausnahmezustand in Konfliktregion Die Regierung von Guatemala hat die Armee in den Nordosten des mittelamerikanischen Landes entsandt. Zudem wurde in dem Department Izabal der Ausnahmezustand ausgerufen. Grund sind Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei wegen eines Minenprojekts einer Schweizer Bergbaufirma. Am Wochenende waren bei Protesten vier Polizisten angeschossen worden. Laut Presseberichten wurden mehrere Bewohner einer Siedlung durch Tränengas verletzt. Umstritten ist, welche Arbeiten die Schweizer Firma nach einem höchstrichterlichen Betriebsstopp in Nordost-Guatemala noch durchführen darf. UN-Klimachefin macht sich große Sorgen Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Glasgow Ende der Woche haben die Vereinten Nationen vor einem Scheitern des Treffens gewarnt. Es gehe darum, die Stabilität aller Staaten zu bewahren, so die Chefin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa. Die Klimakrise könne massive Flüchtlingsströme auslösen, betonte sie. 2015 hatten sich in Paris mehr als 190 Staaten auf das Ziel geeinigt, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter zwei Grad - möglichst maximal 1,5 Grad - zu begrenzen. Laut einem UN-Bericht steuert die Welt aber auf 2,7 Grad Erderwärmung zu. WHO-Appell an wohlhabende Staaten Die Weltgesundheitsorganisation hat Deutschland und andere Staaten aufgerufen, bedürftigeren Ländern bei Corona-Impfstofflieferungen den Vortritt zu lassen. Bei der Gesundheits-Konferenz "World Health Summit" in Berlin erinnerte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus an das Ziel seiner Organisation, wonach bis Jahresende mindestens 40 Prozent der Menschen in jedem Land geimpft sein sollten. Kein Staat könne die Pandemie isoliert vom Rest der Welt beenden, mahnte Tedros. Man wisse von fast 50.000 registrierten Corona-Todesfällen pro Woche - damit sei die Pandemie noch lange nicht vorbei. Verkauf von Krisenbank geplatzt In Italien ist der Verkauf der 2017 verstaatlichten Bank Monte dei Paschi di Siena an den Rivalen Uni Credit gescheitert. Die Verhandlungen seien abgebrochen worden und würden auch nicht mehr fortgesetzt, teilten Uni Credit und das italienische Wirtschaftsministerium mit. Das Aus erschwert die Bemühungen von Ministerpräsident Mario Draghi, die mit Steuermilliarden vor der Pleite gerettete Monte Paschi - wie mit der Europäischen Union vereinbart - bis Mitte 2022 wieder zu veräußern. Der italienische Staat hält derzeit 64 Prozent der Anteile am ältesten noch existierenden Geldhaus der Welt. Usbekischer Präsident vor Wahlsieg In Usbekistan gibt es keine ernsthaften Zweifel an einer Wiederwahl von Staatschef Schawkat Mirsijojew. Seine wenig bekannten Mitbewerber aus regierungsnahen Parteien galten bei der Präsidentenwahl vom Sonntag als chancenlos. Das Endergebnis will die Wahlleitung in der Hauptstadt Taschkent an diesem Montag offiziell bekanntgeben. Oppositionelle Kandidaten waren in der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien nicht zur Wahl zugelassen worden. Verstappen gewinnt Grand Prix in den USA Zur Formel 1: Mit einem Sieg in Texas hat WM-Spitzenreiter Max Verstappen seinen Vorsprung auf Rekordweltmeister Lewis Hamilton weiter ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Fahrer war beim Großen Preis der USA in Austin 1,3 Sekunden schneller als der Brite im Mercedes. Fünf Rennen vor dem Saisonende liegt Verstappen in der Fahrerwertung nun zwölf Punkte vor Hamilton. Rang drei in Texas belegte Verstappens Teamkollege Sergio Perez aus Mexiko. Der Deutsche Sebastian Vettel kam im Aston Martin auf Rang zehn.
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    23.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    7:23

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Militär: Al-Kaida-Chef in Syrien getötet Die USA haben nach eigenen Angaben einen der Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida in Syrien getötet. Abdul Hamid al-Matar sei bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens ums Leben gekommen, erklärte ein Sprecher des US-Zentralkommandos. Die Extremistenorganisation stelle weiterhin "eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten dar". Al-Kaida nutze Syrien als Rückzugsort, um sich neu zu formieren und Einsätze im Ausland zu planen. Fast 200.000 Migranten an US-Südgrenze aufgegriffen An der US-Südgrenze zu Mexiko sind im September rund 192.000 Migranten beim Versuch eines illegalen Grenzübertrittes gefasst worden. Im September des Vorjahres waren es nur knapp 58.000 Migranten gewesen. Die Zahl der aufgegriffenen Menschen ist seit Monaten sehr hoch. Im Juli etwa war sie mit rund 213.000 Menschen auf den höchsten Stand seit 20 Jahren angestiegen. Die meisten Migranten werden von den US-Behörden sofort wieder abgeschoben. Viele versuchen ihr Glück dann aber erneut. Umstrittenes Abtreibungsgesetz aus Texas bleibt juristisch vorerst in der Schwebe Der Oberste Gerichtshof der USA hat das weitgehende Abtreibungsverbot in Texas zunächst in Kraft gelassen. Der Supreme Court in Washington setzte aber für den 1. November eine Anhörung zu dem umstrittenen sogenannten Herzschlag-Gesetz an. Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hatte beantragt, das texanische Gesetz, das Abtreibungen etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche verbietet, umgehend außer Kraft zu setzen. Merkel: Ein Flüchtling ist keine Krise, sondern ein Mensch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat große Abneigung gegen den Begriff "Flüchtlingskrise" bekundet. Sie vermeide das Wort grundsätzlich, weil ein Flüchtling keine Krise sei, sondern ein Mensch, sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf den Herbst 2015. "Wir hatten es mit Fluchtbewegungen zu tun, die von Schleppern organisiert wurden, und wir mussten politische Antworten geben", so Merkel. Sie hatte 2015 die deutschen Grenzen demonstrativ offen gelassen und dafür innenpolitisch und in der EU viel Kritik kassiert. Österreich droht Ungeimpften mit Lockdown Die österreichische Regierung hat neue Verschärfungen der Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte beschlossen. Sollten mehr als 600 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sein, werden künftig Ausgangsbeschränkungen für Menschen ohne Impfschutz eingeführt, wie die Regierung mitteilte. Sie dürften dann ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Ausgenommen davon sind den Angaben zufolge alle, die nicht geimpft werden können, etwa Kinder unter zwölf Jahren. Derzeit sind in Österreich mehr als 220 Intensiv-Betten mit Corona-Patienten belegt. Sieben-Tage-Inzidenz erreicht wieder 100 in Deutschland Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 erreicht. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit exakt 100,0 an. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI 15.145 Corona-Neuinfektionen. Das sind 4196 Fälle mehr als am vergangenen Samstag. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen in Kliniken neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner gab das RKI zuletzt mit 2,68 an. Der bisherige Höchstwert dieser sogenannten Hospitalisierungs-Inzidenz hatte im vergangenen Winter bei 15,5 gelegen. Augsburg kassiert deutliche Niederlage in Mainz Im Freitagsspiel der 1. Fußball-Bundesliga setzte sich Mainz gegen Augsburg mit 4 zu 1 durch. Die Augsburger stehen jetzt auf Platz 16, Mainz auf Rang sechs.
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    22.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    7:23

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident bekräftigt Unterstützung für Taiwan Die USA werden Taiwan nach den Worten von Präsident Joe Biden im Falle eines chinesischen Angriffs verteidigen. Die US-Regierung habe eine "Verpflichtung", dies zu tun, sagte Biden. Die USA suchten keinen Konflikt mit China, aber Peking müsse verstehen, "dass wir unsere Position nicht ändern werden", erklärte er weiter. Washington hat Taiwan bislang vor allem mit Waffenlieferungen unterstützt. Die kommunistische Führung in Peking betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Taiwans Regierung bekräftigte, man sei fest entschlossen, sich zu verteidigen. UN prangern Menschenrechtsverletzungen Chinas an Uiguren an Deutschland und mehr als 40 weitere Nationen haben Menschenrechtsverletzungen Chinas unter anderen an den Uiguren in der Region Xinjiang verurteilt. Es gebe allgemeine und systematische Menschenrechtsverletzungen, Folter, Zwangssterilisation, sexuelle Gewalt, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Peking müsse Beobachtern der Vereinten Nationen ungehinderten Zugang zu den betroffenen Gebieten gewähren. In Xinjiang sind nach Schätzungen von Menschenrechtlern etwa eine Million Angehörige muslimischer Minderheiten inhaftiert. Bannon missachtet Vorladung: Abgeordnete stimmen für Strafverfolgung Das US-Repräsentantenhaus hat den Weg für strafrechtliche Schritte gegen den Rechtspopulisten Steve Bannon freigemacht. Ihm wird eine Missachtung des Kongresses vorgeworfen. Hintergrund ist die Aufarbeitung des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar. Die Parlamentskammer stimmte dafür, den Fall an die Staatsanwaltschaft zu verweisen. 229 Abgeordnete votierten dafür, 202 dagegen. Kaum ein Republikaner schloss sich den Demokraten von US-Präsident Joe Biden an und stimmte dafür. RKI warnt vor Anstieg der Corona-Fallzahlen Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) dynamisch steigen. "Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird", schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie. An diesem Freitag meldet das RKI 19.572 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Institut mit 95,1 an, nach 85,6 am Donnerstag. Auch Intensivmediziner schlagen Alarm. Es fehle Pflegepersonal. Viele Intensivbett-Plätze seien deshalb weggefallen. Hollywood-Star Alec Baldwin erschießt Kamerafrau Hollywood-Star Alec Baldwin hat nach Polizei-Angaben bei einem Film-Dreh mit einer Requisitenwaffe geschossen und zwei Menschen getroffen. Die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins wurde getötet. Regisseur Joel Souza sei verletzt worden und werde in einem Krankenhaus behandelt, hieß es in Santa Fe weiter. Der Vorfall ereignete sich bei den Dreharbeiten zu dem Western "Rust" auf der Bonanza Creek Ranch in New Mexico. Baldwin ist bei dem Streifen Hauptdarsteller und Produzent. Die Ermittlungen dauern an. Kreml-Kritiker Nawalny dankt EU-Parlament Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny sieht sich durch die Auszeichnung des EU-Parlaments mit dem Sacharow-Preis geehrt. Er widmete den Preis allen Anti-Korruptionsaktivisten der Welt. Dies sei nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung, ließ Nawalny über Twitter mitteilen. Er sei nur einer von vielen, die Korruption bekämpften, betonte der russische Oppositionelle. Er wünschte allen "Durchhaltevermögen und Mut, auch in den schrecklichsten Momenten".
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    21.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    7:14

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Streit mit Polen belastet EU-Gipfel Der Streit mit Polen belastet den womöglich letzten EU-Gipfel, an dem Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt. Nach Angaben aus Berlin will Merkel bei dem zweitägigen Treffen in Brüssel den Dialog mit Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki suchen. Andere Länder wie Österreich und Luxemburg fordern dagegen finanzielle Sanktionen. Die EU-Kommission wirft der nationalkonservativen Regierung in Warschau vor, die Unabhängigkeit der Justiz einzuschränken. Bei dem Gipfel, der am Nachmittag beginnt, geht es auch um den rasanten Anstieg der Energiepreise. Europäer im UN-Sicherheitsrat kritisieren Nordkorea Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas haben Mitglieder des UN-Sicherheitsrates das Verhalten des kommunistischen Staates verurteilt. Der Raketenstart sei Teil eines Musters von Provokationen durch Nordkorea, teilten die UN-Botschafter der Ratsmitglieder Frankreich, Irland und Estland mit. Sie forderten das Land auf, sich an die ihm auferlegten UN-Sanktionen zu halten. Ähnlich äußerten sich die USA und Großbritannien. Das mächtigste UN-Gremium war in New York zusammengekommen, um hinter verschlossenen Türen über die Lage zu beraten. Eine gemeinsame Stellungnahme gab es zunächst nicht. Äthiopische Luftwaffe bombardiert Tigray Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche hat die äthiopische Luftwaffe Ziele in der Krisenregion Tigray im Norden des Landes angegriffen. Wie die Regierung in Addis Abeba mitteilte, wurden Ziele in der Regionalhauptstadt Mekele und in Agbe bombardiert. Nach Angaben der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), die mit der Zentralregierung des Landes um die Vorherrschaft ringt, hat die Luftwaffe ein Wohnviertel beschossen. Dabei seien mehrere Zivilisten verletzt worden. Nach den jüngsten Luftangriffen zeigten sich die Vereinten Nationen besorgt über das Wiederaufflammen der Kämpfe. Frankreichs Abgeordnete wollen Corona-Pass bis Juli 2022 Die französische Abgeordnetenversammlung hat für eine Verlängerung des umstrittenen Gesundheitspasses im Kampf gegen die Corona-Pandemie gestimmt. Die Abgeordneten in Paris verabschiedeten den entsprechenden Gesetzentwurf mit 135 zu 125 Stimmen. Der Pflichtnachweis soll nun bis Juli 2022 eingesetzt werden können. In Frankreich muss - ähnlich wie in Deutschland - an den meisten öffentlichen Orten nachgewiesen werden, dass man vollständig gegen Corona geimpft, von COVID-19 genesen ist oder einen negativen Corona-Test hat. Jetzt muss sich der Senat mit der Vorlage befassen. Großbritannien schließt weiteres Freihandelsabkommen Nach monatelangen Verhandlungen hat das Vereinigte Königreich mit Neuseeland ein Freihandelsabkommen vereinbart, ähnlich dem im Juni mit Australien geschlossenen Deal. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson sprach von einem großartigen Handelsabkommen, das die langjährige Freundschaft mit Neuseeland festige. Am Tag des Inkrafttretens des Vertrags würden die Zölle auf 97 Prozent der Export-Produkte beider Länder abgeschafft, sagte Regierungschefin Jacinda Ardern. Die Briten sind nach dem Brexit und der Abkehr vom Handel mit der Europäischen Union auf der Suche nach neuen Wirtschaftsbündnissen. NATO-Verteidigungsminister beraten in Brüssel Die Verteidigungsminister der 30 NATO-Staaten kommen erstmals seit mehr als eineinhalb Jahren wieder zu einem physischen Treffen in der Bündniszentrale in Brüssel zusammen. Themen der Beratungen sind die Weiterentwicklung von Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeiten sowie die anhaltenden Bemühungen, noch in Afghanistan verbliebene Ortskräfte in Sicherheit zu bringen. Zudem sollen Pläne für mehr Investitionen in Zukunftstechnologien vorangetrieben werden. Dazu ist ein rund eine Milliarde Euro schwerer Innovationsfonds geplant. Überschattet wird das Treffen von neuen Spannungen mit Russland.
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    20.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    7:22

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.UN-Sicherheitsrat tagt nach Raketentest Nordkoreas Nordkoreas staatliche Medien haben den Test einer ballistischen Rakete bestätigt. Der Start einer Rakete "neuen Typs" sei von einem U-Boot aus erfolgreich verlaufen. Am Dienstag hatte zunächst Südkorea über einen neuen Raketentest des kommunistischen Nachbarlandes berichtet. Der UN-Sicherheitsrat berief laut Diplomaten für diesen Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung ein. Sollte Nordkorea tatsächlich in der Lage sein, ballistische Raketen von U-Booten aus abzufeuern, wäre das ein bedeutsamer Schritt bei den Rüstungsbemühungen des international isolierten Landes. Tote bei Bombenanschlag auf Armee-Bus in Damaskus Bei einem Bombenangriff auf einen Bus der syrischen Armee in Damaskus sind mehrere Menschen getötet worden. Genaue Zahlen gibt es noch nicht. Bei dem "terroristischen Bombenangriff" seien zwei Sprengsätze detoniert, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Sana mit. Der Bürgerkrieg in Syrien begann 2011 mit friedlichen Protesten gegen Machthaber Baschar al-Assad. Seither wurden etwa 500.000 Menschen getötet und mehr als sechs Millionen zur Flucht ins Ausland getrieben. EU-Kommission stellt Türkei desaströses Zeugnis aus Die EU-Kommission kritisiert in ihrem Jahresbericht zur Lage in der Türkei die jüngsten Entwicklungen in dem Land scharf. Bei der Demokratie habe es unter der Staatsführung des islamisch-konservativen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zuletzt weitere Rückschritte gegeben. Auch Bedenken der EU aus dem vergangenen Jahr hinsichtlich der weiteren Verschlechterung der Rechtsstaatlichkeit, der Grundrechte und der Unabhängigkeit der Justiz seien von Ankara ignoriert worden. Offiziell wird die Türkei weiter als EU-Beitrittskandidat geführt. Tausende Kinder sterben im jemenitischen Bürgerkrieg Laut UNICEF wurden seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen vor fast sieben Jahren mindestens 10.000 Minderjährige durch Kampfhandlungen getötet oder verwundet. Das UN-Kinderhilfswerks spricht von einem "weiteren beschämenden Meilenstein" der "schlimmsten humanitären Krise" der Welt. Seit Beginn der Kämpfe seien im Schnitt vier Kinder pro Tag getötet oder verstümmelt worden, sagte UNICEF-Sprecher James Elder. Dabei handele es sich um die rund 10.000 Fälle, die UNICEF dokumentiert habe. Die wahre Zahl liege wohl höher, weil viele Fälle nicht gemeldet würden. Seehofer will Migration über Belarus eindämmen Innenminister Horst Seehofer will bei der Sitzung des Bundeskabinetts an diesem Mittwoch Vorschläge zum Umgang mit unerlaubten Einreisen über Belarus und Polen machen. Die Bundesregierung und auch Lettland, Litauen und Polen beschuldigen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Migranten und Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko betätige sich als "Chef eines staatlichen Schleuserrings", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas. Frankfurter Buchmesse öffnet für Fachbesucher In Frankfurt öffnet die Buchmesse ihre Tore, zunächst nur für Fachbesucher und unter strengen Corona-Schutzmaßnahmen. Die Besucherzahl ist auf 25.000 pro Tag gedeckelt. Gastland ist in diesem Jahr Kanada. Offiziell eröffnet wurde die Messe bei einem Festakt am Dienstagabend. Nach anderthalb Jahren Pandemie, "in denen Lesestoff noch mehr als sonst Seelennahrung war", setze die Messe die Segel für einen neuen Aufbruch, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Die Frankfurter Messe ist die weltweit größte Plattform für die Buch- und Verlagsbranche. 2020 fand sie pandemiebedingt nur digital statt. Dortmund kassiert deutliche Niederlage in der Champions League In der Fußball-Champions-League haben die deutschen Mannschaften am Dienstagabend ihre Spiele verloren. Ajax Amsterdam hat Borussia Dortmund 4 zu 0 geschlagen. Paris Saint-Germain war gegen RB Leipzig mit 3 zu 2 erfolgreich.
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    19.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    8:38

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Myanmar lässt auf Asean-Druck Tausende politische Gefangene frei Die Militärregierung Myanmars hat auf Druck des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) mehr als 5600 politische Gefangene freigelassen. Unter ihnen befindet sich auch der Parteisprecher der bisherigen De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Nach Angaben von Menschenrechtlern werden aber noch mindestens 7000 weitere politische Gefangene festgehalten. General Min Aung Hlaing, der das südostasiatische Land seit dem Putsch am 1. Februar führt, war vom jüngsten ASEAN-Gipfel ausgeschlossen worden. Südkorea meldet erneuten Raketentest Nordkoreas Das nordkoreanische Militär hat nach Informationen Südkoreas erneut eine Rakete getestet. Das Projektil unbekannter Bauart sei in Richtung Japanisches Meer abgefeuert worden, heißt es. Der Abschuss der Rakete erfolgte, als in Seoul die Internationale Luftfahrt- und Verteidigungsmesse (ADEX) eröffnet wurde. Nordkorea, das wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen unterworfen ist, hat im vergangenen Monat durch eine Reihe von Raketentests für Unruhe gesorgt. Unter anderem hatte das Land nach eigenen Angaben eine sogenannte Hyperschallrakete getestet. US-Sonderbeauftragter für Afghanistan tritt zurück Der nach der Machtübernahme der Taliban und dem chaotischen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan in die Kritik geratene US-Sonderbeauftragte, Zalmay Khalilzad, tritt von seinem Posten zurück. Außenminister Antony Blinken ernannte den bisherigen Stellvertreter Thomas West zum neuen Afghanistan-Sondergesandten. Khalilzad hatte sich nach Ansicht seiner Kritiker zuschulden kommen lassen, das Weiße Haus schlecht beraten zu haben. Der in Masar-i-Scharif geborene Diplomat sollte eine Friedenslösung für Afghanistan finden, um einen geregelten US-Truppenabzug zu ermöglichen. US-Regierung zieht gegen Texas vor Supreme Court Das juristische Tauziehen um das seit Anfang September im Bundestaat Texas geltende weitgehende Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen geht weiter. Das US-Justizministerium reichte beim Obersten Gericht in Washington einen Eilantrag ein, um das Anti-Abtreibungsgesetz per einstweiliger Verfügung zu blockieren. In dem beim Supreme Court eingereichten Antrag heißt es, das Gesetz, das Abtreibungen etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche verbietet, sei "eindeutig verfassungswidrig". Auch werde ein Grundsatzurteil aus den 1970er-Jahren umgangen, das Schwangerschaftsabbrüche zur Privatsache erkläre. Borrell: Nicaraguas Präsident hat Diktatur aufgebaut Nach Beratungen der EU-Außenminister hat der Außenbeauftragte der Union, Josep Borrell, Klartext zur Lage in Nicaragua gesprochen: Nach seiner Einschätzung habe Präsident Daniel Ortega eine der "schlimmsten Diktaturen der Welt" errichtet. Ortega und seine als Vizepräsidentin amtierende Frau Rosario Murillo nutzten ihre Macht, um die politische Opposition zu eliminieren und jeglichen Widerstand im Land zu unterdrücken, um sich den Sieg bei der im November anstehenden Wahl zu sichern. Die bevorstehenden Wahlen seien Fake-Wahlen. Der 75-jährige Ortega strebt seine vierte Amtszeit in Folge an. Spahn für Ende der "epidemischen Lage" Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist dafür, die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite Ende November auslaufen zu lassen. Ein Sprecher bestätigte einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Demnach sagte Spahn bei Beratungen mit seinen Länderkollegen, das Robert-Koch-Institut stufe das Risiko für Menschen mit Corona-Impfschutz als moderat ein. Man könne daher von einem "Ausnahmezustand" in einen "Zustand besonderer Vorsicht" kommen. Zugangsbeschränkungen sowie Abstands- und Hygieneregeln würden in Innenräumen weiter benötigt. Andere Maßnahmen könnten dagegen möglicherweise entfallen.
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    18.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    8:27

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Regime kündigt Amnestie an Myanmar will 5600 politische Gefangene freilassen. Sie hatten an Protesten gegen den Putsch teilgenommen und waren von der Militärjunta festgenommen worden. Die Amnestie habe humanitäre Hintergründe, hieß es im staatlichen Fernsehen. General Min Aung Hlaing, der das Land seit dem Putsch am 1. Februar führt, hatte zuvor in einer Ansprache erklärt, die Militärregierung wolle die Ordnung wiederherstellen. Seit der Absetzung der demokratisch gewählten Regierung kommt es immer wieder zu Protesten, bei denen nach UN-Schätzung mehr als 1100 Menschen von Sicherheitskräften getötet wurden. Unmut wegen Bitcoin-Einführung In El Salvador sind Tausende gegen die Regierung von Präsident Nayib Bukele auf die Straße gegangen. Der Protest in der Hauptstadt San Salvador richtete sich unter anderem gegen die Einführung des Bitcoins als offizielle Währung neben dem Dollar. Auf Protestplakaten waren Aufschriften zu lesen wie "Nein zur Diktatur" und "Bitcoin ist Betrug". El Salvador hatte Anfang September als erstes Land der Welt die Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und 200 Wechselautomaten im Land aufgestellt. In der Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes wird dies mit großer Skepsis gesehen. Bande entführt US-Missionare Im Karibikstaat Haiti laufen die Bemühungen, 16 US-Bürger und einen Kanadier aus der Gewalt von Kidnappern zu befreien. Es handelt sich um christliche Missionare und deren Kinder. Nach Angaben aus haitianischen Sicherheitskreisen hatte eine Bande namens "400 Mawozo" die 17-köpfige Gruppe am Samstag in der Nähe von Port-au-Prince in ihre Gewalt gebracht. Haiti ist seit Jahren von politischem Chaos und krimineller Gewalt geplagt. Die Zahl der Entführungen ist umgerechnet auf die Einwohnerzahl die höchste der Welt. Parteiloser fordert Orban heraus Bei der Parlamentswahl 2022 in Ungarn soll Peter Marki-Zay als Spitzenkandidat der Opposition gegen Ministerpräsident Viktor Orban antreten. Der parteilose 49-Jährige entschied die Vorwahlen der Opposition mit 57 Prozent der Stimmen für sich. Sechs bisher zerstrittene Parteien sollen Marki-Zay im Wahlkampf gegen Orban unterstützen. Eine derartige Vorwahl fand in Ungarn jetzt zum ersten Mal statt. Marki-Zay war erst 2018 in die Politik eingestiegen. Damals gewann er die Bürgermeisterwahl in einer Stadt, die als Hochburg der Orban-Partei Fidesz galt. Facebook setzt auf Standort Europa Der Social-Media-Anbieter Facebook will binnen fünf Jahren in der Europäischen Union 10.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen, um die virtuelle Welt "Metaverse" zu bauen. Das kündigte Topmanager Nick Clegg in einem Blogeintrag an. Dies sei "ein Vertrauensbeweis in die Stärke der europäischen Tech-Industrie und das Potenzial europäischer Tech-Talente", schrieb Clegg. Mit "Metaverse" will der US-Konzern eine virtuelle Online-Welt erschaffen, in der Nutzer sich treffen, Geld ausgeben, Medien konsumieren und möglicherweise sogar arbeiten können. Großbritannien setzt auf Kernkraft Die britische Regierung setzt einem Zeitungsbericht zufolge auf Atomenergie, um ihre Klimaziele zu erreichen. Noch vor den Wahlen im Jahr 2024 solle die Finanzierung eines neuen Kernkraftwerks erfolgen, berichtet der "Telegraph". Man versuche, "in den nächsten Jahren mindestens ein weiteres großes Atomprojekt zu genehmigen, um die Energiesicherheit zu stärken und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen", sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Als möglicher Standort gilt ein bestehendes Reaktor-Areal in der südost­-englischen Grafschaft Suffolk. München geht in Führung Im Topspiel der Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern München am Sonntag mit 5 zu 1 gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Durch den Sieg haben die Münchener wieder die Tabellenführung übernommen. Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich Augsburg und Bielefeld 1 zu 1. Die Bielefelder warten damit weiter auf ihren ersten Sieg in der laufenden Fußball-Bundesliga-Saison.
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    16.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    8:30

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Angriff auf Tory-Abgeordneten war offenbar Terrorakt Der tödliche Angriff auf einen Politiker in Großbritannien hatte anscheinend einen terroristischen Hintergrund. Erste Ermittlungen hätten ein mögliches Motiv in Zusammenhang mit islamistischem Extremismus ergeben, teilte die Polizei mit. Der Abgeordnete der konservativen Torys, David Amess, war während einer Bürgersprechstunde in der Kleinstadt Leigh-On-Sea östlich von London mit einem Messer attackiert worden. Trotz der Versorgung durch Sanitäter erlag der 69-Jährige noch am Tatort seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Angreifer, ein 25-jähriger Mann, wurde festgenommen. Merkel mahnt im EU-Justizstreit mit Polen zu Kompromiss Im Justizstreit der Europäischen Kommission mit Polen macht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen Kompromiss stark. Sie rate dazu, die großen Probleme im Gespräch zu lösen, sagte Merkel bei einem Treffen mit dem belgischen Ministerpräsidenten Alexander De Croo in Brüssel. Sie glaube nicht, dass sich politische Differenzen oder Unterschiede in der Wahrnehmung der EU "nur durch Gerichtsverfahren klären" ließen. Beobachter rechnen damit, dass der Streit mit Polen über die Justizreformen auch den EU-Gipfel in der nächsten Woche in Brüssel überschatten wird. Biontech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder Das deutsche Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Sie teilten in Mainz und New York mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA Daten zu den klinischen Studien übermittelt hätten. Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten Biontech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige beantragt. Nach ihren Angaben vertragen Kinder dieses Alters das Vakzin gut und zeigen eine stabile Immunantwort. Frankreich erinnert an ermordeten Lehrer In Frankreich wird an diesem Samstag des vor einem Jahr ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex trifft mit den Hinterbliebenen zusammen. Am Bildungsministerium wird eine Gedenktafel enthüllt und ein Platz gegenüber der Universität Sorbonne wird nach Paty benannt. Zudem wird die Familie des Ermordeten von Präsident Emmanuel Macron im Elysée-Palast empfangen. Paty war am 16. Oktober 2020 von einem mutmaßlichen Islamisten enthauptet worden. Der Lehrer hatte im Unterricht Mohammed-Karikaturen gezeigt, um eine Diskussion über Meinungsfreiheit anzustoßen. Einseitige Waffenruhe für Zentralafrikanische Republik verkündet In der Zentralafrikanischen Republik hat Präsident Faustin-Archange Touadéra einen einseitigen Waffenstillstand im Kampf gegen Rebellengruppen ausgesprochen. Er kündigte an, einen "nationalen Dialog" starten zu wollen. In dem Land gab es seit der Absetzung von Präsident François Bozizé 2013 mehrfach Aufstände. Rund ein Viertel der knapp fünf Millionen Einwohner wurde vertrieben. Der Sprecher der Rebellen-Allianz "Koalition der Patrioten für einen Wechsel" sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man begrüße die Waffenruhe. Früher wurden ähnliche Ankündigungen nur kurz eingehalten. China startet seine bisher längste Weltraummission China hat seine zweite bemannte Weltraummission zu der Raumstation "Tiangong" (Himmlischer Palast) erfolgreich gestartet. Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch 2F" hob vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan am Rande der Wüste Gobi ab. Mit sechs Monaten im All wollen drei chinesische Astronauten einen Rekord für das chinesische Raumfahrtprogramm aufstellen. Die Crew soll im Kernmodul "Tianhe" der Raumstation wohnen, die sich im Bau befindet. Zuletzt hatten dort drei chinesische Raumfahrer drei Monate verbracht, was der bisherige Rekord für China ist. Bis Ende 2022 plant das Land allein elf Raketenstarts. Fußball-Bundesliga: Hoffenheim besiegt Köln Die TSG 1899 Hoffenheim hat zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltages ihr Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 5:0 gewonnen. Vor rund 14.000 Zuschauern in Sinsheim war der dritte Saisonsieg der Gastgeber dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause hochverdient. Hoffenheim hatte nur eins der letzten sechs Bundesliga-Spiele gewinnen können. Die Kölner waren unter Trainer Steffen Baumgart seit fünf Spielen ungeschlagen, kassierten aber die siebte Niederlage nacheinander gegen Hoffenheim. Hoffenheim stieg auf Tabellenplatz acht, einen Punkt hinter Köln.
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    15.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:23

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA nach drei Jahren wieder in den UN-Menschenrechtsrat aufgenommen Die USA sind rund drei Jahre nach ihrem von Ex-Präsident Donald Trump angeordneten Rückzug aus dem UN-Menschenrechtsrat wieder in das Gremium aufgenommen worden. Die UN-Generalversammlung wählte sie mit 168 von 193 Stimmen für drei Jahre in den Rat mit Sitz in Genf. Auch Eritrea, das wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen immer wieder in der Kritik steht, wurde in das 47 Mitglieder umfassende Gremium aufgenommen. Ebenfalls gewählt wurden Finnland, Luxemburg, Litauen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien und Argentinien sowie zehn weitere Länder. Ehemaliger US-Präsident Bill Clinton auf Intensivstation Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton liegt seit zwei Tagen mit einer Harnwegsinfektion auf der Intensivstation eines kalifornischen Krankenhauses. Die Infektion habe sich in seinem Blutkreislauf ausgebreitet, sagten die behandelnden Ärzte dem Fernsehsender CNN. Auf der Intensivstation sei Clinton vor allem deshalb, weil er dort die nötige Ruhe habe und engmaschig überwacht werden könne. Sein Sprecher Angel Urena schrieb auf Twitter, Clinton erhole sich gut und sei den Ärzten und dem Pflegepersonal dankbar für die gute Betreuung. Ehemaliger Boeing-Testpilot wegen Falschaussage in Krise um 737 Max angeklagt Der ehemalige Chef-Testpilot von Boeing ist wegen seiner Rolle bei der Krise um die problematische Software des Pannenflugzeugs 737 Max angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu der Software mit dem Namen MCAS gemacht zu haben, wie das US-Justizministerium mitteilte. Dadurch habe er die Arbeit der US-Luftfahrtbehörde FAA behindert. Die Software hatte bei zwei Abstürzen eine Rolle gespielt, bei denen 346 Menschen ums Leben kamen. Die 737 Max war während der Untersuchungen für 20 Monate mit Flugverboten belegt worden. Staatsanwaltschaft in Mexiko will nach U-Bahn-Unglück Anklage erheben Rund fünf Monate nach einem verheerenden U-Bahn-Unglück in Mexiko will die Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes, Körperverletzung und Sachbeschädigung erheben. Die Staatsanwältin erklärte, man werde gegen eine Reihe von Unternehmen und Menschen vorgehen. Der Einsturz der U-Bahn-Brücke war nach Ansicht von Ermittlern durch mangelhafte Balken und Bolzen verursacht worden. Am 3. Mai war in Mexiko-Stadt eine zwölf Meter hohe U-Bahn-Brücke der Linie 12 eingestürzt, als gerade eine U-Bahn darüber fuhr. 26 Menschen kamen ums Leben und etwa 80 weitere wurden verletzt. US-Staatsanwälte machen Facebook Druck Generalstaatsanwälte aus 14 US-Bundesstaaten wollen von Facebook wissen, ob prominente Impfgegner bei dem Online-Netzwerk von Sonderregeln profitiert haben. In einem Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg beziehen sie sich auf Medienberichte, wonach das Online-Netzwerk Ausnahmen bei der Durchsetzung seiner Inhalte-Regeln gemacht hatte. Die Ankläger fragen, ob Beiträge von Impfgegnern aus finanziellen Gründen nicht gelöscht worden seien. Insider hatten berichtet, Facebook habe ein System aufgebaut, das hochkarätige Nutzer von den Regeln gegen Falschbehauptungen ausnehme. Erstmals Michelin-Sterne für russische Spitzenrestaurants Der französische Restaurantführer Michelin hat erstmals Spitzenköche aus Moskau mit den begehrten Michelin-Sternen ausgezeichnet. Als bestes Restaurant wurde das "Twins Garden" der Zwillingsbrüder Iwan und Sergej Beresuzki gekürt. Ebenfalls zwei Sterne bekam Artjom Jestafjew vom "Artest". Sieben weitere Restaurants erhielten einen Stern. Anlass für die Auszeichnungen war ein Michelin-Sonderband über die Gastro-Szene in Moskau. Nach Angaben des Verlags haben die Tester fünf Jahre lang die Lokale inkognito und nach festgelegten Standards geprüft. Geschreddertes Banksy-Werk zu Rekordpreis versteigert Gut drei Jahre nach seiner teilweisen Zerstörung am Ende einer Auktion ist das Werk "Love is in the Bin" des Streetart-Künstlers Banksy für knapp 19 Millionen Euro plus Gebühren versteigert worden. Der neue Eigentümer des Werks wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Das ursprünglich "Girl with Balloon" betitelte Werk hatte im Oktober 2018 rund 1,1 Millionen Pfund erlöst. Direkt im Anschluss zerstörte ein im Rahmen versteckter Schredder einen Großteil des Bildes. Banksy, dessen Identität unbekannt ist, bezeichnete die Aktion als eine Kritik am Kunstmarkt.

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