Langsam gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen podcast

09.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Stopp von EU-Geldern für Polen gefordert Nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts zum Status von EU-Recht hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, finanzielle Konsequenzen für Warschau gefordert. Die Europäische Kommission dürfe keine Corona-Milliarden an Polen geben und müsse auch sonstige Fördergelder sperren, betonte die SPD-Politikerin gegenüber der Zeitung "Die Welt". Das Gericht hatte am Donnerstag entschieden, dass Teile des EU-Rechts nicht mit der polnischen Verfassung vereinbar seien. "Diesen Dammbruch" dürfe die EU-Kommission nicht durchgehen lassen, so Barley weiter. Kurz will nicht zurücktreten In Österreich lehnt Bundeskanzler Sebastian Kurz trotz der Krise seiner Regierung einen Rücktritt weiter ab. Seine Partei ÖVP sei weiter handlungsfähig und handlungswillig, erklärte er in Wien. Zuvor hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Handlungsfähigkeit der Regierung in Zweifel gezogen und die Parteien ermahnt, an das Wohl des Landes zu denken. Die zusammen mit der ÖVP regierenden Grünen machten deutlich, dass sie sich eine Fortsetzung der Regierung nur ohne Kurz vorstellen können. Gegen Kurz ermittelt die Staatsanwaltschaft. Ihm wird unter anderem Korruption vorgeworfen. USA wollen mit Taliban reden Die USA und die militant-islamistischen Taliban wollen sich erstmals seit dem US-Rückzug aus Afghanistan zu offiziellen Gesprächen treffen. Wie das Außenministerium in Washington ankündigte, soll an diesem Samstag und Sonntag eine amerikanische Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha mit hochrangigen Taliban-Vertretern zusammenkommen. Die USA wollten die neuen Machthaber am Hindukusch zur Achtung der Menschenrechte sowie zu freiem Zugang für Hilfsorganisationen anhalten. Die Taliban kämpfen seit ihrer Machtübernahme Mitte August um die internationale Anerkennung ihrer Regierung. Trump soll Ermittlungen behindern Der frühere US-Präsident Donald Trump versucht laut Medienberichten, die Ermittlungen eines Kongressausschusses zu behindern, der die Hintergründe der Erstürmung des Kapitols Anfang des Jahres aufklären soll. Der "Washington Post" und dem Portal "Politico" liegt nach eigenen Angaben der Brief eines Anwalts vor, in dem ehemalige Vertraute Trumps aufgefordert werden, nicht vor dem Ausschuss auszusagen. Anhänger Trumps hatten am 6. Januar das Kapitol erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben. Trump war vorgeworfen worden, die Angreifer aufgestachelt zu haben. Erneute Störung bei Facebook Beim US-Internetkonzern Facebook hat es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche technische Probleme gegeben. Einige Nutzer konnten erneut das soziale Netzwerk selbst, die Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie die Foto-Plattform Instagram nicht erreichen. Die Störung konnte in der Nacht zum Samstag wieder behoben werden. Das Unternehmen entschuldigte sich, machte aber keine Angaben zu Ausmaß oder Ursache der Probleme. Erst am Montag waren sämtliche Facebook-Dienste stundenlang nicht erreichbar gewesen. Facebook erklärte das mit einem Konfigurationsfehler. DFB-Team besiegt Rumänien Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien mit 2:1 gewonnen. Das Team von Bundestrainer Hansi Flick holte bei der Partie in Hamburg einen 0:1-Rückstand auf. Die Tore für Deutschland schossen Serge Gnabry in der 52. und Thomas Müller in der 81. Minute. Die deutsche Mannschaft bleibt in ihrer Gruppe Tabellenführer. Für Flick, der seit August Bundestrainer ist, war es der vierte Sieg im vierten Spiel mit der Nationalelf. Das nächste WM-Qualifikationsspiel des DFB-Teams findet am Montag gegen Nordmazedonien in Skopje statt.

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    18.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    8:27

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Regime kündigt Amnestie an Myanmar will 5600 politische Gefangene freilassen. Sie hatten an Protesten gegen den Putsch teilgenommen und waren von der Militärjunta festgenommen worden. Die Amnestie habe humanitäre Hintergründe, hieß es im staatlichen Fernsehen. General Min Aung Hlaing, der das Land seit dem Putsch am 1. Februar führt, hatte zuvor in einer Ansprache erklärt, die Militärregierung wolle die Ordnung wiederherstellen. Seit der Absetzung der demokratisch gewählten Regierung kommt es immer wieder zu Protesten, bei denen nach UN-Schätzung mehr als 1100 Menschen von Sicherheitskräften getötet wurden. Unmut wegen Bitcoin-Einführung In El Salvador sind Tausende gegen die Regierung von Präsident Nayib Bukele auf die Straße gegangen. Der Protest in der Hauptstadt San Salvador richtete sich unter anderem gegen die Einführung des Bitcoins als offizielle Währung neben dem Dollar. Auf Protestplakaten waren Aufschriften zu lesen wie "Nein zur Diktatur" und "Bitcoin ist Betrug". El Salvador hatte Anfang September als erstes Land der Welt die Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und 200 Wechselautomaten im Land aufgestellt. In der Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes wird dies mit großer Skepsis gesehen. Bande entführt US-Missionare Im Karibikstaat Haiti laufen die Bemühungen, 16 US-Bürger und einen Kanadier aus der Gewalt von Kidnappern zu befreien. Es handelt sich um christliche Missionare und deren Kinder. Nach Angaben aus haitianischen Sicherheitskreisen hatte eine Bande namens "400 Mawozo" die 17-köpfige Gruppe am Samstag in der Nähe von Port-au-Prince in ihre Gewalt gebracht. Haiti ist seit Jahren von politischem Chaos und krimineller Gewalt geplagt. Die Zahl der Entführungen ist umgerechnet auf die Einwohnerzahl die höchste der Welt. Parteiloser fordert Orban heraus Bei der Parlamentswahl 2022 in Ungarn soll Peter Marki-Zay als Spitzenkandidat der Opposition gegen Ministerpräsident Viktor Orban antreten. Der parteilose 49-Jährige entschied die Vorwahlen der Opposition mit 57 Prozent der Stimmen für sich. Sechs bisher zerstrittene Parteien sollen Marki-Zay im Wahlkampf gegen Orban unterstützen. Eine derartige Vorwahl fand in Ungarn jetzt zum ersten Mal statt. Marki-Zay war erst 2018 in die Politik eingestiegen. Damals gewann er die Bürgermeisterwahl in einer Stadt, die als Hochburg der Orban-Partei Fidesz galt. Facebook setzt auf Standort Europa Der Social-Media-Anbieter Facebook will binnen fünf Jahren in der Europäischen Union 10.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen, um die virtuelle Welt "Metaverse" zu bauen. Das kündigte Topmanager Nick Clegg in einem Blogeintrag an. Dies sei "ein Vertrauensbeweis in die Stärke der europäischen Tech-Industrie und das Potenzial europäischer Tech-Talente", schrieb Clegg. Mit "Metaverse" will der US-Konzern eine virtuelle Online-Welt erschaffen, in der Nutzer sich treffen, Geld ausgeben, Medien konsumieren und möglicherweise sogar arbeiten können. Großbritannien setzt auf Kernkraft Die britische Regierung setzt einem Zeitungsbericht zufolge auf Atomenergie, um ihre Klimaziele zu erreichen. Noch vor den Wahlen im Jahr 2024 solle die Finanzierung eines neuen Kernkraftwerks erfolgen, berichtet der "Telegraph". Man versuche, "in den nächsten Jahren mindestens ein weiteres großes Atomprojekt zu genehmigen, um die Energiesicherheit zu stärken und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen", sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Als möglicher Standort gilt ein bestehendes Reaktor-Areal in der südost­-englischen Grafschaft Suffolk. München geht in Führung Im Topspiel der Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern München am Sonntag mit 5 zu 1 gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Durch den Sieg haben die Münchener wieder die Tabellenführung übernommen. Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich Augsburg und Bielefeld 1 zu 1. Die Bielefelder warten damit weiter auf ihren ersten Sieg in der laufenden Fußball-Bundesliga-Saison.
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    16.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    8:30

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Angriff auf Tory-Abgeordneten war offenbar Terrorakt Der tödliche Angriff auf einen Politiker in Großbritannien hatte anscheinend einen terroristischen Hintergrund. Erste Ermittlungen hätten ein mögliches Motiv in Zusammenhang mit islamistischem Extremismus ergeben, teilte die Polizei mit. Der Abgeordnete der konservativen Torys, David Amess, war während einer Bürgersprechstunde in der Kleinstadt Leigh-On-Sea östlich von London mit einem Messer attackiert worden. Trotz der Versorgung durch Sanitäter erlag der 69-Jährige noch am Tatort seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Angreifer, ein 25-jähriger Mann, wurde festgenommen. Merkel mahnt im EU-Justizstreit mit Polen zu Kompromiss Im Justizstreit der Europäischen Kommission mit Polen macht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen Kompromiss stark. Sie rate dazu, die großen Probleme im Gespräch zu lösen, sagte Merkel bei einem Treffen mit dem belgischen Ministerpräsidenten Alexander De Croo in Brüssel. Sie glaube nicht, dass sich politische Differenzen oder Unterschiede in der Wahrnehmung der EU "nur durch Gerichtsverfahren klären" ließen. Beobachter rechnen damit, dass der Streit mit Polen über die Justizreformen auch den EU-Gipfel in der nächsten Woche in Brüssel überschatten wird. Biontech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder Das deutsche Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Sie teilten in Mainz und New York mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA Daten zu den klinischen Studien übermittelt hätten. Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten Biontech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige beantragt. Nach ihren Angaben vertragen Kinder dieses Alters das Vakzin gut und zeigen eine stabile Immunantwort. Frankreich erinnert an ermordeten Lehrer In Frankreich wird an diesem Samstag des vor einem Jahr ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty gedacht. Premierminister Jean Castex trifft mit den Hinterbliebenen zusammen. Am Bildungsministerium wird eine Gedenktafel enthüllt und ein Platz gegenüber der Universität Sorbonne wird nach Paty benannt. Zudem wird die Familie des Ermordeten von Präsident Emmanuel Macron im Elysée-Palast empfangen. Paty war am 16. Oktober 2020 von einem mutmaßlichen Islamisten enthauptet worden. Der Lehrer hatte im Unterricht Mohammed-Karikaturen gezeigt, um eine Diskussion über Meinungsfreiheit anzustoßen. Einseitige Waffenruhe für Zentralafrikanische Republik verkündet In der Zentralafrikanischen Republik hat Präsident Faustin-Archange Touadéra einen einseitigen Waffenstillstand im Kampf gegen Rebellengruppen ausgesprochen. Er kündigte an, einen "nationalen Dialog" starten zu wollen. In dem Land gab es seit der Absetzung von Präsident François Bozizé 2013 mehrfach Aufstände. Rund ein Viertel der knapp fünf Millionen Einwohner wurde vertrieben. Der Sprecher der Rebellen-Allianz "Koalition der Patrioten für einen Wechsel" sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man begrüße die Waffenruhe. Früher wurden ähnliche Ankündigungen nur kurz eingehalten. China startet seine bisher längste Weltraummission China hat seine zweite bemannte Weltraummission zu der Raumstation "Tiangong" (Himmlischer Palast) erfolgreich gestartet. Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch 2F" hob vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan am Rande der Wüste Gobi ab. Mit sechs Monaten im All wollen drei chinesische Astronauten einen Rekord für das chinesische Raumfahrtprogramm aufstellen. Die Crew soll im Kernmodul "Tianhe" der Raumstation wohnen, die sich im Bau befindet. Zuletzt hatten dort drei chinesische Raumfahrer drei Monate verbracht, was der bisherige Rekord für China ist. Bis Ende 2022 plant das Land allein elf Raketenstarts. Fußball-Bundesliga: Hoffenheim besiegt Köln Die TSG 1899 Hoffenheim hat zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltages ihr Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 5:0 gewonnen. Vor rund 14.000 Zuschauern in Sinsheim war der dritte Saisonsieg der Gastgeber dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause hochverdient. Hoffenheim hatte nur eins der letzten sechs Bundesliga-Spiele gewinnen können. Die Kölner waren unter Trainer Steffen Baumgart seit fünf Spielen ungeschlagen, kassierten aber die siebte Niederlage nacheinander gegen Hoffenheim. Hoffenheim stieg auf Tabellenplatz acht, einen Punkt hinter Köln.
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    15.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:23

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA nach drei Jahren wieder in den UN-Menschenrechtsrat aufgenommen Die USA sind rund drei Jahre nach ihrem von Ex-Präsident Donald Trump angeordneten Rückzug aus dem UN-Menschenrechtsrat wieder in das Gremium aufgenommen worden. Die UN-Generalversammlung wählte sie mit 168 von 193 Stimmen für drei Jahre in den Rat mit Sitz in Genf. Auch Eritrea, das wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen immer wieder in der Kritik steht, wurde in das 47 Mitglieder umfassende Gremium aufgenommen. Ebenfalls gewählt wurden Finnland, Luxemburg, Litauen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien und Argentinien sowie zehn weitere Länder. Ehemaliger US-Präsident Bill Clinton auf Intensivstation Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton liegt seit zwei Tagen mit einer Harnwegsinfektion auf der Intensivstation eines kalifornischen Krankenhauses. Die Infektion habe sich in seinem Blutkreislauf ausgebreitet, sagten die behandelnden Ärzte dem Fernsehsender CNN. Auf der Intensivstation sei Clinton vor allem deshalb, weil er dort die nötige Ruhe habe und engmaschig überwacht werden könne. Sein Sprecher Angel Urena schrieb auf Twitter, Clinton erhole sich gut und sei den Ärzten und dem Pflegepersonal dankbar für die gute Betreuung. Ehemaliger Boeing-Testpilot wegen Falschaussage in Krise um 737 Max angeklagt Der ehemalige Chef-Testpilot von Boeing ist wegen seiner Rolle bei der Krise um die problematische Software des Pannenflugzeugs 737 Max angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu der Software mit dem Namen MCAS gemacht zu haben, wie das US-Justizministerium mitteilte. Dadurch habe er die Arbeit der US-Luftfahrtbehörde FAA behindert. Die Software hatte bei zwei Abstürzen eine Rolle gespielt, bei denen 346 Menschen ums Leben kamen. Die 737 Max war während der Untersuchungen für 20 Monate mit Flugverboten belegt worden. Staatsanwaltschaft in Mexiko will nach U-Bahn-Unglück Anklage erheben Rund fünf Monate nach einem verheerenden U-Bahn-Unglück in Mexiko will die Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes, Körperverletzung und Sachbeschädigung erheben. Die Staatsanwältin erklärte, man werde gegen eine Reihe von Unternehmen und Menschen vorgehen. Der Einsturz der U-Bahn-Brücke war nach Ansicht von Ermittlern durch mangelhafte Balken und Bolzen verursacht worden. Am 3. Mai war in Mexiko-Stadt eine zwölf Meter hohe U-Bahn-Brücke der Linie 12 eingestürzt, als gerade eine U-Bahn darüber fuhr. 26 Menschen kamen ums Leben und etwa 80 weitere wurden verletzt. US-Staatsanwälte machen Facebook Druck Generalstaatsanwälte aus 14 US-Bundesstaaten wollen von Facebook wissen, ob prominente Impfgegner bei dem Online-Netzwerk von Sonderregeln profitiert haben. In einem Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg beziehen sie sich auf Medienberichte, wonach das Online-Netzwerk Ausnahmen bei der Durchsetzung seiner Inhalte-Regeln gemacht hatte. Die Ankläger fragen, ob Beiträge von Impfgegnern aus finanziellen Gründen nicht gelöscht worden seien. Insider hatten berichtet, Facebook habe ein System aufgebaut, das hochkarätige Nutzer von den Regeln gegen Falschbehauptungen ausnehme. Erstmals Michelin-Sterne für russische Spitzenrestaurants Der französische Restaurantführer Michelin hat erstmals Spitzenköche aus Moskau mit den begehrten Michelin-Sternen ausgezeichnet. Als bestes Restaurant wurde das "Twins Garden" der Zwillingsbrüder Iwan und Sergej Beresuzki gekürt. Ebenfalls zwei Sterne bekam Artjom Jestafjew vom "Artest". Sieben weitere Restaurants erhielten einen Stern. Anlass für die Auszeichnungen war ein Michelin-Sonderband über die Gastro-Szene in Moskau. Nach Angaben des Verlags haben die Tester fünf Jahre lang die Lokale inkognito und nach festgelegten Standards geprüft. Geschreddertes Banksy-Werk zu Rekordpreis versteigert Gut drei Jahre nach seiner teilweisen Zerstörung am Ende einer Auktion ist das Werk "Love is in the Bin" des Streetart-Künstlers Banksy für knapp 19 Millionen Euro plus Gebühren versteigert worden. Der neue Eigentümer des Werks wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Das ursprünglich "Girl with Balloon" betitelte Werk hatte im Oktober 2018 rund 1,1 Millionen Pfund erlöst. Direkt im Anschluss zerstörte ein im Rahmen versteckter Schredder einen Großteil des Bildes. Banksy, dessen Identität unbekannt ist, bezeichnete die Aktion als eine Kritik am Kunstmarkt.
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    14.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:44

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tote und Verletzte bei Amoklauf in Norwegen Bei einem Amoklauf in der norwegischen Stadt Kongsberg hat ein Mann fünf Menschen getötet und zwei verletzt. Nach Polizeiangaben zog der mit Pfeil und Bogen bewaffnete Täter gegen 18.30 Uhr durch die 28.000-Einwohner-Stadt und schoss auf seine Opfer. Er wurde festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Verdächtige habe aber noch nicht vernommen werden können, sodass es zu früh sei, sich darüber zu äußern, sagte ein Polizeisprecher. Ein terroristisches Motiv werde jedoch nicht ausgeschlossen. Weltweit wieder mehr Hungersnöte Weltweit sind fast eine Milliarde Menschen von Hunger betroffen. Nach dem aktuellen Welthunger-Index 2021 der Welthungerhilfe sind es mehr als 800 Millionen Menschen, 41 Millionen stehen kurz vor einer Hungersnot. Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren sei der Hunger nun wieder auf dem Vormarsch, sagte Generalsekretär Mathias Mogge. Er forderte die Politik auf, die mit Nahrungsknappheit zusammenhängenden Krisen zu bekämpfen. Dazu zählten Kriege, der Klimawandel und die Folgen der Corona-Pandemie. Besonders afrikanische Länder südlich der Sahara und in Südasien sind von Hunger betroffen. "Erklärung von Kunming" für mehr Artenschutz unterzeichnet Zum Abschluss der UN-Artenschutzkonferenz im chinesischen Kunming haben die fast 200 Teilnehmerstaaten eine Erklärung für mehr Biodiversität unterzeichnet. Sie verpflichten sich, die Artenvielfalt bei allen Regierungsentscheidungen zu fördern. Allerdings fehlen in der Vereinbarung konkrete Maßnahmen. Die sollen bei einer Folgekonferenz im nächsten Frühjahr ebenfalls in Kunming vereinbart werden. Der jetzige Entwurf sieht vor, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre 30 Prozent der Land- und Meeresfläche unter Schutz gestellt werden und die Ausgaben für Artenschutz auf 173 Milliarden Euro steigen. Japans Regierungschef löst Parlament für Neuwahlen auf Japans neuer Regierungschef Fumio Kishida hat das Unterhaus des Parlaments aufgelöst. Damit hat er den Weg für Wahlen freigemacht. Die Wähler der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sind aufgerufen, am 31. Oktober über die Besetzung des mächtigen Unterhauses abzustimmen. Damit wählen sie indirekt auch die nächste Regierung des Landes. Die seit Jahrzehnten fast ununterbrochen regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) geht mit ihrem neuen Vorsitzenden Kishida und ihrem Koalitionspartner Komeito in den Wahlkampf. Syrien meldet israelische Luftangriffe auf Palmyra Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums hat Israel erneut Luftangriffe auf syrisches Gebiet geflogen. Am späten Mittwochabend sei ein Sendemast nahe der Stadt Palmyra in der Region Homs von israelischen Kampfjets bombardiert worden. Dabei seien ein Soldat getötet und drei weitere verletzt worden, teilte das Ministerium mit. Israel ist wegen des gestiegenen iranischen Einflusses in Syrien in Alarmbereitschaft. Der Iran ist neben Russland der wichtigste Verbündete der syrischen Führung. Israel will verhindern, dass der Iran eine permanente militärische Präsenz in Syrien aufbaut. WHO schlägt Virologen Drosten für internationalen Beirat vor Der Virologe Christian Drosten soll Mitglied eines Beraterteams für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu neuen Krankheitserregern wie dem Corona-Virus werden. Neben dem Leiter der Virologie an der Charité Berlin sollen 25 weitere internationale Expertinnen und Experten in das Gremium einziehen, teilte die WHO mit. Die Fachleute werden die WHO vor allem bei der Suche nach Ursprüngen von Erregern mit dem Potenzial für Epidemien und Pandemien unterstützen. Die Spezialistinnen und Spezialisten stammen aus Disziplinen wie der Epidemiologie, der Tiergesundheit und der Molekularbiologie. Wenig Dynamik bei den Corona-Zahlen in Deutschland Die Corona-Lage in Deutschland ist vergleichsweise stabil. Nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 67,0. Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.382 Corona-Neuinfektionen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie rund 4,3 Millionen nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
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    13.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    7:30

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Repräsentantenhaus erhöht Schuldenlimit Das US-Repräsentantenhaus hat einer Anhebung der Schuldengrenze zugestimmt und damit eine Zahlungsunfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt vorerst abgewendet. Die Abgeordneten der Demokraten, die hier die Mehrheit haben, stimmten geschlossen für den Vorschlag. Damit wird das Schuldenlimit um 480 Milliarden Dollar (umgerechnet 416 Milliarden Euro) erhöht. Der Senat hatte bereits vergangene Woche für die Anhebung votiert. Bis Anfang Dezember muss sich der Kongress auch auf einen neuen Haushalt einigen, um eine Lähmung der Bundeseinrichtungen, den so genannten "Shutdown", zu vermeiden. USA: Grenzen zu Kanada und Mexiko für Geimpfte bald offen Die USA wollen Anfang November auch ihre Landgrenzen zu Mexiko und Kanada wieder für Reisende öffnen. Voraussetzung ist unter anderem eine nachgewiesene Impfung gegen das Coronavirus, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses mitteilte. Ende September hatte Washington bereits die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für auf dem Luftweg einreisende geimpfte EU-Bürger und Briten angekündigt. Die seit eineinhalb Jahren geltenden Einreiseverbote waren auch in den USA zuletzt zunehmend umstritten. Der damalige Präsident Donald Trump hatte die Beschränkungen im März 2020 wegen der Pandemie verhängt. Chile ruft im Süden Notstand aus Angesichts einer Welle der Gewalt hat die chilenische Regierung im Süden des Landes den Notstand ausgerufen. Präsident Sebastián Piñera erklärte, das Militär werde in den Provinzen Biobío, Arauco, Malleco und Cautín die Polizei unterstützen. Im Süden Chiles hat es in den vergangenen Jahren wiederholt Brandanschläge auf Häuser und Fahrzeuge gegeben. Hinter den Angriffen sollen teilweise radikale Angehörige der Mapuche stecken. Die größte indigene Gruppe des Landes verlangt vom chilenischen Staat mehr Autonomie und die Rückgabe von Gebieten, die sie als angestammten Besitz betrachtet. Somalia obsiegt in See-Grenzstreit mit Kenia In einem jahrelangen Streit mit Kenia hat Somalia vor dem Internationalen Gerichtshof einen Sieg errungen. Die Richter in Den Haag entschieden, dass "keine vereinbarte Seegrenze" zwischen beiden Staaten in Kraft sei. Sie zogen eine Grenze, die Somalia große Teile eines vermutlich rohstoffreichen Gebiets im Indischen Ozean zugesteht. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta wies das Urteil "vollumfänglich" zurück. Sein Land werde den Richterspruch nicht anerkennen. Somalia hatte Kenia 2014 vor das UN-Gericht gebracht, nachdem anderweitige Bemühungen um eine Lösung des Streits gescheitert waren. Menschenrechtsbeauftragte appelliert an Iran Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung hat den Iran aufgefordert, die offenbar geplante Hinrichtung eines Verurteilten auszusetzen, der zur Tatzeit minderjährig war. Bärbel Kofler erklärte, falls das Todesurteil an Arman Abdolali vollstreckt würde, wäre dies ein Völkerrechtsbruch. Es gebe zudem "glaubhafte Hinweise", dass ein Geständnis des heute 24-Jährigen unter Folter erzwungen wurde. Auch Amnesty International hatte den Iran zuvor aufgefordert, die geplante Hinrichtung zu stoppen. Abdolali war nach dem Verschwinden seiner Freundin festgenommen und wegen Mordes verurteilt worden. Widerstandskämpfer stirbt mit 101 Jahren Einer der letzten hochdekorierten Widerstandskämpfer gegen die Nazis ist tot. Hubert Germain starb im Alter von 101 Jahren, wie Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly mitteilte. Dies sei "ein gewichtiger Augenblick in der Geschichte des Landes". Germain wurde in Paris als Sohn eines Offiziers geboren. Er überlebte alle übrigen Träger des von General Charles de Gaulle verliehenen "Ordens der Befreiung". Präsident Emmanuel Macron bezeichnete das Résistance-Mitglied als "Galionsfigur des freien Frankreichs". Im November will Macron an den Trauerfeierlichkeiten teilnehmen.
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    12.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:25

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.IWF-Chefin übersteht Manipulationsvorwurf Die wegen angeblicher Schönung eines Berichts unter Druck geratene Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das IWF-Exekutivdirektorium sein "volles Vertrauen" in die Bulgarin. Anlass waren Vorwürfe in einem Gutachten. Demnach soll Georgiewa auf ihrem vorigen Spitzenposten bei der Weltbank ein wichtiges Länderranking zugunsten Chinas beeinflusst haben. Dazu habe sie vor vier Jahren Mitarbeiter unter Druck gesetzt. Georgiewa hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Prediger Al-Sadr nach Wahl im Irak vorn Bei der Parlamentswahl im Irak liegt die Bewegung des schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr deutlich in Führung. Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission erreichte sie bei der Abstimmung am Sonntag mehr als 60 von 329 Sitzen im Abgeordnetenhaus. Al-Sadr, der selbst nicht kandidierte, beanspruchte den Sieg für seine Bewegung. In einer Fernsehansprache warnte er andere Staaten davor, sich in die Regierungsbildung einzumischen. Nach Massenprotesten gegen die politische Führung des Landes hatte Ministerpräsident Mustafa al-Kasimi die Wahl um mehrere Monate vorgezogen. Telefondiplomatie im Ukraine-Konflikt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zum Konflikt in der Ostukraine telefoniert. Zuvor hatten beide mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj per Videokonferenz gesprochen, wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte. Alle vier Politiker verständigten sich demnach auf ein "zeitnahes" Treffen ihrer Außenminister. In dem seit 2014 andauernden Konflikt zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee wurden mehr als 13.000 Menschen getötet. Eine ausgehandelte Waffenruhe ist brüchig. EU-Politiker soll rumänische Regierung bilden Knapp eine Woche nach dem Aus für Ministerpräsident Florin Citu hat Rumäniens Präsident Klaus Iohannis die Weichen für die Bildung einer neuen Regierung gestellt. Er beauftragte Dacian Ciolos, den Chef der gemäßigten Partei USR, ein Kabinett zusammenzustellen. Ciolos ist derzeit Vorsitzender der Fraktion Renew Europe im Europa-Parlament und hatte bereits von 2015 bis 2017 eine Technokratenregierung in Rumänien geführt. Sollte das Parlament in Bukarest zustimmen, würde er die Nachfolge von Florin Citu antreten, der per Misstrauensvotum abgewählt wurde. Ex-Kanzler Kurz führt ÖVP an Österreichs zurückgetretener Bundeskanzler Sebastian Kurz ist neuer Fraktionschef der konservativen ÖVP im Nationalrat in Wien. Der 35-Jährige sei in geheimer Wahl einstimmig gewählt worden, teilte die ÖVP mit. Kurz soll am Donnerstag als Abgeordneter vereidigt werden. Er war am Samstag als Regierungschef zurückgetreten, nachdem Korruptionsermittlungen der österreichischen Staatsanwaltschaft bekanntgeworden waren. Kurz bestreitet die Vorwürfe. Als Nachfolger im Kanzleramt war am Montag Alexander Schallenberg vereidigt worden. EU verschenkt Interrail-Pässe Im Rahmen des Reiseprogramms "Discover EU" verteilt die EU-Kommission erneut Gratis-Bahnfahrkarten an junge Europäer. Ab heute Mittag können sich Jugendliche im Alter zwischen 18 und 20 Jahren darum bewerben. Es werden 60.000 Interrail-Pässe vergeben, mit denen man im kommenden Jahr einen Monat lang kreuz und quer durch Europa reisen kann. "Discover EU" soll jungen Menschen aus allen Schichten die Möglichkeit geben, andere Kulturen kennenzulernen, neue Freundschaften mit Europäern zu schließen und zu verstehen, wofür die EU steht. DFB-Team löst vorzeitig WM-Ticket Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Nach einem 4-zu-0-Sieg gegen Nordmazedonien in Skopje ist dem Team von Bundestrainer Hansi Flick Platz eins der Gruppe J sicher. Damit hat sich die Mannschaft für die WM qualifiziert. Torschützen waren Kai Havertz, zweimal Timo Werner und Jamal Musiala. Für Trainer Flick ist es der fünfte Sieg in Serie seit Amtsantritt. Er hat damit den bisherigen Auftaktrekord seines Vorgängers Joachim Löw überflügelt.
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    11.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:45

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Beteiligung bei Parlamentswahl sinkt auf Rekordtief Der Frust vieler Iraker über die politische Elite des Landes hat die Beteiligung bei der Parlamentswahl am Sonntag auf ein Rekordtief fallen lassen. Nach einer vorläufigen Auswertung der Wahlkommission in Bagdad, gaben 41 Prozent der Wähler ihre Stimme ab. Das ist die geringste Beteiligung seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein im Jahr 2003. Bereits 2018 war sie mit 44,5 Prozent auf den bis dahin niedrigsten Stand gesunken. Beobachter sehen das Ergebnis auch als Votum gegen die herrschenden Parteien. Der Irak steckt in einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Österreichs Bundespräsident erklärt Krise für beendet Angesichts des geplanten Kanzlerwechsels in Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Regierungskrise für beendet erklärt. Allerdings sei dadurch nicht alles in bester Ordnung, sagte das Staatsoberhaupt. Das Vertrauen in die Politik sei massiv erschüttert worden. Er werde am Montag den bisherigen Außenminister Alexander Schallenberg von der ÖVP als neuen Bundeskanzler vereidigen. Der bisherige Amtsinhaber Sebastian Kurz war unter dem Druck des Koalitionspartners, der Grünen, und vor dem Hintergrund von Korruptionsermittlungen zurückgetreten. Verbot der neofaschistischen Partei Forza Nuova in Italien gefordert Wegen Krawallen nach einer Demonstration von Impfgegnern in Rom fordern Gewerkschafter und Politiker ein Verbot der neofaschistischen Partei Forza Nuova. In mehreren italienischen Städten schützten Gewerkschaftsmitglieder mit Nachtwachen Gewerkschaftshäuser vor neuen Übergriffen. Am Sonntag hatte die Polizei zwölf Menschen inhaftiert, darunter den Vorsitzenden der Forza Nuova, Roberto Fiore, und deren römischen Parteichef Giuliano Castellino. Die Rechtsextremisten waren vorne mit dabei, als am Samstag hunderte gewalttätige Corona-Impfgegner die Zentrale der Gewerkschaft CGIL gestürmt haben. Corona-Schnelltests in Deutschland ab sofort für die meisten kostenpflichtig In Deutschland müssen die Corona-Schnelltests von diesem Montag an von Bürgerinnen und Bürgern selbst bezahlt werden. Das legt eine neue Bundesverordnung fest, die Bund und Länder beschlossen haben. Da kostenlose Impfungen für alle möglich sind, sei eine dauerhafte Übernahme der Test-Kosten durch die Steuerzahler nicht länger nötig, hieß es zur Begründung. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Nicht betroffen sind von der Änderung PCR-Tests, die von Ärzten oder vom Gesundheitsamt veranlasst werden. Australische Metropole Sydney beendet 106-tägigen Lockdown Im australischen Bundesstaat New South Wales und seiner Hauptstadt Sydney ist der Lockdown nach 106 Tagen beendet worden. Insgesamt 63.000 Corona-Infektionen und über 430 Todesfälle wurden in dieser Zeit gezählt. Der Lockdown wurde aufgehoben, nachdem in der Vorwoche mehr als 70 Prozent der Bevölkerung ihre zweite Schutzimpfung erhalten hatten. Damit dürfen sich vollständig geimpfte Personen nunmehr in Gruppen von bis zu 30 Menschen treffen. Friseure dürfen unter Einhaltung von Distanzregeln wieder Kunden empfangen. Gleiches gilt auch für Museen, Fitnessstudios und Kinos. USA bezeichnen erstes Treffen mit Taliban als "offen und professionell" In Doha hat das erste persönliche Treffen hochrangiger US-Vertreter mit Delegierten der Taliban seit deren Machtübernahme in Afghanistan stattgefunden. Die Gespräche seien "offen und professionell" verlaufen, hieß es aus US-Kreisen. Sie hätten sich auf Sicherheits- und Terrorismusfragen konzentriert, teilte ein Sprecher des Außenministeriums mit. Weitere Schwerpunkte waren demnach die Menschenrechtslage sowie die "Beteiligung von Frauen und Mädchen an allen Aspekten der afghanischen Gesellschaft". Ob es zu konkreten Vereinbarungen gekommen ist, wurde nicht bekannt. US-Ehepaar wegen Atomspionage angeklagt In den USA ist ein Ehepaar wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Wie das Justizministerium in Washington mitteilte, verkauften die beiden über fast ein Jahr hinweg geheime Pläne für atomgetriebene U-Boote an einen Mitarbeiter der Bundespolizei FBI, den sie für den Vertreter einer ausländischen Regierung hielten. Der Ehemann habe als Atomingenieur für die US-Navy gearbeitet, erklärte das Ministerium. Die Geheimdaten verkaufte er für insgesamt rund 100.000 US-Dollar in Krypto-Währung. Am Dienstag muss das im Bundesstaat West Virginia lebende Ehepaar vor Gericht erscheinen.
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    09.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    7:25

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Stopp von EU-Geldern für Polen gefordert Nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts zum Status von EU-Recht hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, finanzielle Konsequenzen für Warschau gefordert. Die Europäische Kommission dürfe keine Corona-Milliarden an Polen geben und müsse auch sonstige Fördergelder sperren, betonte die SPD-Politikerin gegenüber der Zeitung "Die Welt". Das Gericht hatte am Donnerstag entschieden, dass Teile des EU-Rechts nicht mit der polnischen Verfassung vereinbar seien. "Diesen Dammbruch" dürfe die EU-Kommission nicht durchgehen lassen, so Barley weiter. Kurz will nicht zurücktreten In Österreich lehnt Bundeskanzler Sebastian Kurz trotz der Krise seiner Regierung einen Rücktritt weiter ab. Seine Partei ÖVP sei weiter handlungsfähig und handlungswillig, erklärte er in Wien. Zuvor hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Handlungsfähigkeit der Regierung in Zweifel gezogen und die Parteien ermahnt, an das Wohl des Landes zu denken. Die zusammen mit der ÖVP regierenden Grünen machten deutlich, dass sie sich eine Fortsetzung der Regierung nur ohne Kurz vorstellen können. Gegen Kurz ermittelt die Staatsanwaltschaft. Ihm wird unter anderem Korruption vorgeworfen. USA wollen mit Taliban reden Die USA und die militant-islamistischen Taliban wollen sich erstmals seit dem US-Rückzug aus Afghanistan zu offiziellen Gesprächen treffen. Wie das Außenministerium in Washington ankündigte, soll an diesem Samstag und Sonntag eine amerikanische Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha mit hochrangigen Taliban-Vertretern zusammenkommen. Die USA wollten die neuen Machthaber am Hindukusch zur Achtung der Menschenrechte sowie zu freiem Zugang für Hilfsorganisationen anhalten. Die Taliban kämpfen seit ihrer Machtübernahme Mitte August um die internationale Anerkennung ihrer Regierung. Trump soll Ermittlungen behindern Der frühere US-Präsident Donald Trump versucht laut Medienberichten, die Ermittlungen eines Kongressausschusses zu behindern, der die Hintergründe der Erstürmung des Kapitols Anfang des Jahres aufklären soll. Der "Washington Post" und dem Portal "Politico" liegt nach eigenen Angaben der Brief eines Anwalts vor, in dem ehemalige Vertraute Trumps aufgefordert werden, nicht vor dem Ausschuss auszusagen. Anhänger Trumps hatten am 6. Januar das Kapitol erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben. Trump war vorgeworfen worden, die Angreifer aufgestachelt zu haben. Erneute Störung bei Facebook Beim US-Internetkonzern Facebook hat es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche technische Probleme gegeben. Einige Nutzer konnten erneut das soziale Netzwerk selbst, die Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie die Foto-Plattform Instagram nicht erreichen. Die Störung konnte in der Nacht zum Samstag wieder behoben werden. Das Unternehmen entschuldigte sich, machte aber keine Angaben zu Ausmaß oder Ursache der Probleme. Erst am Montag waren sämtliche Facebook-Dienste stundenlang nicht erreichbar gewesen. Facebook erklärte das mit einem Konfigurationsfehler. DFB-Team besiegt Rumänien Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien mit 2:1 gewonnen. Das Team von Bundestrainer Hansi Flick holte bei der Partie in Hamburg einen 0:1-Rückstand auf. Die Tore für Deutschland schossen Serge Gnabry in der 52. und Thomas Müller in der 81. Minute. Die deutsche Mannschaft bleibt in ihrer Gruppe Tabellenführer. Für Flick, der seit August Bundestrainer ist, war es der vierte Sieg im vierten Spiel mit der Nationalelf. Das nächste WM-Qualifikationsspiel des DFB-Teams findet am Montag gegen Nordmazedonien in Skopje statt.
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    08.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    8:25

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Entführungsopfer in Nigeria befreit Nigerianische Sicherheitskräfte haben 187 Menschen gerettet, die in den Händen von Kidnappern waren. Nach Angaben der Polizei im Bundesstaat Zamfara waren die Entführten vor einigen Wochen von bewaffneten Banden gefangengenommen worden. Seit fast einem Jahr kommt es in der Region im Nordwesten Nigerias immer wieder zu Entführungen. Die Täter haben es oft auf Schulen und kleine Dörfer abgesehen, um Lösegeld zu erpressen. EU fordert Ermittlungen zu Pushbacks Die Europäische Union hat von Kroatien und Griechenland Untersuchungen wegen mutmaßlicher illegaler Zurückweisungen von Asylsuchenden an ihren Grenzen gefordert. Sie sei "zutiefst besorgt" über Medienberichte, dass Flüchtlinge teilweise gewaltsam zurückgedrängt würden, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in Brüssel. Die Regierung in Zagreb kündigte eine "umfassende Untersuchung" an. Die Regierung in Athen hingegen wies die Anschuldigungen kategorisch zurück. Laut Recherchen internationaler Medien beteiligen sich auch rumänische Sicherheitskräfte an den sogenannten Pushbacks. Wahlauftakt in Tschechien Die Tschechen wählen ein neues Parlament. Die Wahllokale öffnen um 14 Uhr. Zwei Tage haben die Bürger Zeit, ihre Stimme abzugeben. Der durch die "Pandora Papers" in Erklärungsnot geratene Ministerpräsident Andrej Babiš hofft auf einen Sieg seiner populistischen ANO-Bewegung. Babiš wird vorgeworfen, den Kauf eines Schlosses in Frankreich mithilfe einer Briefkastenfirma verschleiert zu haben. Beobachter trauen der ANO dennoch zu, stärkste politische Kraft zu werden. Um den Wiedereinzug ins Parlament bangen hingegen die Sozialdemokraten, mit denen Babiš bislang eine Minderheitsregierung bildet. Suchmaschine stoppt Geldfluss Google schneidet Leugner des Klimawandels von Werbeeinnahmen ab. Im Umfeld von Youtube-Videos und anderen Inhalten, die "dem fundierten Konsens rund um die Existenz und die Gründe des Klimawandels widersprechen", dürften keine Annoncen mehr geschaltet werden. Die Beschränkungen für die Leugner stehen nach Google-Angaben auch im Zusammenhang mit den Bemühungen des US-Internetkonzerns, nachhaltiger zu werden. Das Online-Aktivisten-Netzwerk Avaaz nannte die Google-Maßnahme eine "wichtige Entscheidung". USA bleiben liquide Der US-Senat hat einer Anhebung der Schuldenobergrenze bis Anfang Dezember zugestimmt. Damit ist eine drohende Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten abgewendet. Für die Anhebung des Limits um 480 Milliarden Dollar votierten in Washington alle 50 Demokraten in der Kongresskammer, 48 Republikaner stimmten dagegen und zwei stimmten nicht ab. Anderenfalls hätten die USA wohl am 18. Oktober erstmals in ihrer Geschichte nicht mehr ihre Schulden begleichen können. Das Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten von Präsident Joe Biden die Mehrheit haben, wird kommende Woche den Deal billigen. Geheimes US-Training für Taiwans Truppe Eine Spezialeinheit und ein Kontingent von Marinesoldaten der USA sind offenbar in Taiwan im Einsatz, um die dortigen Streitkräfte zu schulen. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Das Vorgehen sei Teil der Bemühungen der USA, die Verteidigung des Inselstaates zu stärken. Grund ist die Besorgnis über eine mögliche chinesische Aggression gegen Taiwan. Insgesamt sollen etwa zwei Dutzend US-Soldaten im Einsatz sein. China sieht Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt. Ampel-Sondierungen gehen weiter Nach dem ersten Sondierungsgespräch zwischen SPD, Grünen und FDP haben alle drei Parteien erklärt, die Gespräche für eine sogenannte Ampel-Koalition fortzusetzen. Dennoch will der in der Bundestagswahl unterlegene Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet an der Möglichkeit festhalten, doch noch ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und FDP zu schmieden. Gleichzeitig kündigte er einen Neuanfang seiner Partei, der CDU, an - auch personell. Ob dies einen Rücktritt von ihm beinhalte, ließ Laschet offen.
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    07.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    9:20

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erstes Dreier-Gespräch zur Regierungsbildung Elf Tage nach der Bundestagswahl treffen sich an diesem Donnerstag SPD, Grüne und FDP erstmals zu einer Dreier-Sondierung in Berlin. Das Ziel ist, eine sogenannte Ampel-Koalition in Deutschland zu bilden. Nach Zweier-Gesprächen auch mit den Unionsparteien CDU und CSU hatten sich Grüne und FDP am Mittwoch für Gespräche mit den Sozialdemokraten entschieden. Parallele Verhandlungen mit der Union über eine sogenannte Jamaika-Koalition soll es nicht geben. Nach Angaben von FDP und Grünen bleibt ein Bündnis mit CDU/CSU aber weiterhin eine Option. IS-Anhängerinnen zurückgeholt Deutschland hat acht deutsche Frauen samt Kindern aus Syrien geholt, die sich in der Vergangenheit der Terrormiliz "Islamischer Staat" angeschlossen hatten. Sie seien mit einer Chartermaschine in der Nacht zum Donnerstag in Frankfurt gelandet, teilte Außenminister Heiko Maas mit. Die Frauen müssten sich nun vor der Strafjustiz verantworten, ein Großteil von ihnen sei nach ihrer Ankunft in Haft genommen worden. Deutschland hatte die Aktion laut Maas gemeinsam mit Dänemark organisiert, das 14 Kinder und drei Frauen zurückholte. Alle lebten in einem kurdischen Gefangenenlager. Die USA leisteten logistische Unterstützung. UN verschärfen Ton gegenüber Äthiopien UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer "immensen humanitären Krise" in Äthiopien gewarnt, die ein sofortiges Handeln erfordere. In einer Sondersitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York rief er die Regierung in Addis Abeba dazu auf, humanitäre Helfer ihre Arbeit machen zu lassen. Bis zu sieben Millionen Menschen sind laut Guterres in den Regionen Tigray, Amhara und Afar dringend auf Hilfslieferungen angewiesen, um zu überleben. Scharf kritisierte der UN-Generalsekretär die Entscheidung der äthiopischen Regierung, vor einer Woche sieben UN-Vertreter des Landes zu verweisen. Texanisches Abtreibungsverbot gestoppt Ein US-Bundesrichter hat das neue Gesetz für ein weitgehendes Abtreibungsverbot im Bundesstaat Texas vorläufig ausgesetzt. Richter Robert Pitman gab damit einer Klage der Regierung von US-Präsident Joe Biden statt. Diese hält das texanische Gesetz für verfassungswidrig. Texas kann gegen die Gerichtsentscheidung allerdings Widerspruch einlegen. Das strengste Abtreibungsgesetz der USA war Anfang September in Kraft getreten und verbietet Schwangerschaftsabbrüche ab dem Zeitpunkt, zu dem der Herzschlag des Fötus festgestellt werden kann - also etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Parlament in Ankara bestätigt Klimaabkommen Als letztes Mitglied der G20-Gruppe hat die Türkei das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Das Parlament in Ankara votierte einstimmig dafür. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Schritt im September vor der UN-Vollversammlung in New York angekündigt. Bislang deckt die Türkei ihren Energiebedarf zum größten Teil aus Kohle, Gas und Öl. Im Klimaabkommen von 2015 verständigte sich die Weltgemeinschaft darauf, die Erderwärmung wenn möglich auf weniger als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die nächste Weltklimakonferenz findet im November in Glasgow in Schottland statt. Durchbruch bei Malaria-Bekämpfung Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat erstmals die breite Anwendung eines Impfstoffes gegen Malaria empfohlen. Das Vakzin RTS,S solle an Kinder in Afrika südlich der Sahara und in anderen Malaria-Regionen verabreicht werden, hieß es aus der UN-Behörde in Genf. Dies sei ein historischer Moment, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Zusammen mit bisherigen Präventionsmaßnahmen könnten nun jährlich Zehntausende junge Leben gerettet werden, sagte er. Die Empfehlung beruht auf Pilotversuchen mit rund 800.000 Kindern in Ghana, Kenia und Malawi. Tote und Verletzte bei Beben in Pakistan Ein starkes Erdbeben hat einen abgelegenen, bergigen Teil im Südwesten Pakistans erschüttert, in dem viele Kohleminen liegen. Die Behörden sprechen von mindestens 20 Todesopfern und mehr als 200 Verletzten. Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen, als viele Bergleute bereits in den Minen arbeiteten. Nach Angaben des Innenministeriums der Provinz Belutschistan hatte das Beben eine Stärke von 5,7. Das Epizentrum lag etwa 14 Kilometer nordöstlich des besonders heftig getroffenen Bezirks Harnai. Zahlreiche Menschen befinden sich laut Katastrophenschutz noch unter den Trümmern eingestürzter Gebäude.

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