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Der Verkehrspräsident des Automobilklubs ADAC, Gerhard Hillebrand, hatte
in einem Interview die CO₂-Bepreisung als ein sinnvolles Instrument im
Klimaschutz bezeichnet. Nach Kritik von Mitgliedern, Medien und
AfD-Politikern trat er am Montag von seinem Amt zurück. Laut dem
Automobilklub kündigten im Zuge der Debatte rund 60.000 Menschen ihre
Mitgliedschaft. Hillebrands Aussage entspricht den Beschlüssen der
Bundesregierung und der Europäischen Union. Auch nach Einschätzung von
Experten sei es eine gute Idee, mit einem CO₂-Preis Benzin und Diesel
teurer zu machen, um die Klimaziele zu erreichen. War der ADAC-Chef mit
seiner Positionierung zu weit von der Stimmung im eigenen Verband
entfernt? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im
Podcast ein, welche Bedeutung der Rücktritt hat und ob er für einen
größeren gesellschaftlichen Backlash steht.
Techmilliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen
KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter
anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. Der Schritt
ermöglicht es Musk, die kapitalintensive KI-Firma xAI mit Milliarden aus
den Kassen von SpaceX zu finanzieren. Da beide Firmen nicht
börsennotiert sind, gilt die Fusion als unkompliziert, dürfte aber
Aufsichtsbehörden beschäftigen. Musk schätzt, dass Rechenzentren im All
in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein könnten, um
Rechenleistung für künstliche Intelligenz zu generieren. Dabei soll die
Starship-Rakete seines Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und
künftig stündlich starten. Wie realistisch dieser Plan ist und ob die
Fusion tatsächlich so umgesetzt wird, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur
aus dem Wissensressort der ZEIT.
Außerdem im Update:
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby,
ist kurz vor Beginn seines Prozesses festgenommen worden, wegen
Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen ein
Kontaktverbot. Ihm werden unter anderem mehrere Vergewaltigungen und
Gewalttaten vorgeworfen. Kronprinzessin Mette-Marit selbst taucht in den
neu veröffentlichten Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
auf.
Und sonst so? Ein 13-Jähriger schwimmt vier Kilometer und rettet seine
Familie.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Automobilklub: ADAC-Funktionär Hillebrand tritt nach
Klimaschutzäußerungen zurück
ADAC: Zu woke für seine Mitglieder
Raumfahrt und KI: Elon Musk legt SpaceX und xAI zusammen
Marius Borg Høiby: Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit
festgenommen
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