Kiezmenschen podcast

Kiezmenschen

Hamburger Morgenpost

Von Rotlicht bis Blaulicht, von Glamour bis Gosse – jede Woche trifft die MOPO Menschen, die den Hamburger Kiez prägen. Sie nehmen uns mit in ihre Welt, plaudern offen über Persönliches und legendäre Geschichten. Diese Menschen sind es, die den weltweiten Ruf von St. Pauli ausmachen. Herzlich, persönlich, nah dran. Der Podcast erscheint begleitend zur Serie „Kiezmenschen“ in der Wochenendausgabe der Hamburger Morgenpost.

80 Episoder

  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Peter Achner

    51:38

    Peter Achner (59) gibt den Kindern vom Kiez Halt. Er ist der Gründer der „Rock Kids St. Pauli“. Ein Verein, in dem die jungen Besucher zu begeisterten Rockern werden. Egal, was sie können oder woher sie kommen. Der lässige Pädagoge mit den vielen Tätowierungen berichtet von „verhaltensoriginellen“ Kindern, die kaum Grenzen akzeptieren. Von Außenseitern, die sich nicht mal trauen, ihm in die Augen zu schauen. Von den Anfängen des Projekts in einer Kita auf dem Kiez. Von Auftritten, Auslandsreisen und dem größten Erfolg: Zusammenhalt. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen den rockenden Pädagogen auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit „Stormi“

    56:14

    Mathias Storm (55) galt jahrelang als „Aussätziger“ auf dem Kiez. Er setzte schon vor 25 Jahren auf Regionalität. Deutsche Küche. Deutsche Weine. Das interessierte damals niemanden. Heute ist sein Restaurant „Freudenhaus“ an der Hein-Hoyer-Straße schwer angesagt. Ob bei Kiezgrößen, Promis oder Touristen. Der Gastronom, der von allen „Stormi" genannt wird, berichtet von seiner heißgeliebten Polizeipräsidentin, deren Dienstuniform aus einem knappen Höschen besteht. Von seinem Lieblingsnashorn, auf dem er als Kind immer reiten durfte. Von seiner Flucht aus dem Osten und dem Weg nach Hamburg. Von der Zeit, als der Kiez noch eine „dreckige, stinkende Ecke“ war. Von feiernden Schauspielern und seinem neuen Projekt – einem veganen Imbiss. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen „Stormi" auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

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  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Atze - der Saubermann von der Großen Freiheit

    1:06:39

    Atze (44) ist der Saubermann von der Großen Freiheit. Früher arbeitete er als Klomann, heute rückt er an, wenn die Partys vorbei sind. Und beseitigt die teils skurrilen Überbleibsel der Nacht. Ein harter Job, den er mit Herzblut macht. Und nicht nur den. Er ist auf dem Kiez auch Hausmeister und Spielothek-Mitarbeiter. André Schneider (44), wie er eigentlich heißt, aber nie genannt wird, berichtet von seinen drei Klo-Regeln und was passiert, wenn man sie nicht befolgt. Von Drogen, Sex und Fundstücken auf den Toiletten. Von übriggebliebenen Gästen, beherzten Griffen ins Klo und warum Frauen viel schlimmer sind als Männer. Von dem Leid, dass er als Spielothek-Mitarbeiter mitbekommt. Und von einem schweren Unfall und seinem Kampf zurück ins Leben. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen den Kult-Saubermann auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Lotti Strehlow

    1:10:36

    Lotti Strehlow ist St. Paulis älteste Stadtteilführerin. Eine Frau voller Energie und Geschichten. Vor 90 Jahren wurde sie auf dem Kiez geboren. Die beeindruckende Frau berichtet von unbeschwerten Kindertagen. Der Krabbenfrau, dem Drehorgelmann, dem Pferdeschlachter und Waschhaus. Von den Bombennächten, die sie 1943 auf dem Kiez erlebte. Von der Zeit als Kellnerin im „Indra“ – dem Lokal, in dem die Beatles ihren ersten Auftritt hatten. Von Jahren ohne den Kiez und ihrer Rückkehr. Und von ihrem Job als Stadtteilführerin, den sie erst mit 70 Jahren nach einem harten Kampf begann. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen die faszinierende Kiezianerin auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Finnja Lessing

    48:41

    Finnja Lessing (26) ist die „Banausenballerina“ vom Kiez. Eine junge Frau, die auffällt. Sie tanzt mitten auf den Straßen St. Paulis. Mal anmutig, mal experimentell. Mal in Tüllrock, mal in Jogginghose. Manche finden es irre, andere sind fasziniert. Die Tänzerin berichtet von gaffenden Halbstarken, von Touristen, die darauf warten, dass sie sich auszieht. Von ihren zahlreichen Jobs auf dem Kiez, von heiklen Situationen als Aushilfs-Türsteherin. Und von ihrem sozialen Projekt, mit dem sie die Kinder des Stadtteils unterstützen möchte. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen die „Banausenballerina“ auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Saudi Wolde-Mikael

    57:43

    Saudi Wolde-Mikael (49) ist neuer Mitinhaber der legendären „Thai Oase“. Gemeinsam mit zwei Freunden hat er die Karaoke-Bar vor dem Aus gerettet. Dabei war die Große Freiheit eigentlich nie sein Ding. Zu laut. Zu voll. Zu touristisch. Und auch Karaoke konnte er nichts abgewinnen. Ein einziges Mal war Saudi in der „Thai Oase“. Vor zehn Jahren. In fortgeschrittenem Zustand. Erinnern kann er sich nicht mehr so genau. Der Gastronom berichtet von schrägen Tönen und perfekten Performances. Davon, wie er zufällig zum Chef der Bar wurde. Von Altbewährtem und notwendigen Neuerungen. Und von seiner Verbindung zu Freddy Quinn. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen den Karaoke-Chef auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Fabian Zahrt

    1:05:46

    Fabian Zahrt (48) ist der bekannteste Koberer St. Paulis. Seine Sprüche so frivol wie legendär. Ein volltätowierter, bulliger Typ – aus dem die Anzüglichkeiten nur so heraussprudeln. Und der sich wegen seines Schlags bei Frauen selber als „Muschiflüsterer“ bezeichnet. Früher lockte der „zahrte Fabian“ Vorbeikommende in den legendären Live-Sex-Club „Safari“, heute arbeitet er als Koberer und Kieztour-Guide für Olivia Jones. Er berichtet von seiner angesehenen Familie, seinem Uropa, dem Widerstandskämpfer und Senator. Von seinen Fäusten, die früher stets einsatzbereit waren. Von dem Tag, an dem sein Kollege starb. Von Rotzbesoffenen, Königinnen der Nacht, aktiven Pärchen im Zuschauerraum des Live-Sex-Clubs und „Hamburger Zuwendungen“. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen den Kult-Koberer auf ne Buddel. Aufgepasst: Die Redaktion empfiehlt das Anhören aufgrund teils derber, verbaler Anzüglichkeiten erst ab 16 Jahren!
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Nassy Ahmed-Buscher und Kareem Ahmed

    1:03:20

    Früher war er bloß als Rapper Reeperbahn-Kareem bekannt. Heute ist Kareem Ahmed (34) als „sozialer Sheriff“ auf dem Kiez unterwegs. Gemeinsam mit seiner Schwester Nassy Ahmed-Buscher (42) hat er die „Silbersack Hood Talentförderung“ gegründet. Fünfmal die Woche trainieren sie und andere Ehrenamtliche mit den Kindern des Kiezes auf dem Sportplatz an der Silbersackstraße. Kampfsport als Zuflucht. Nicht nur für die Kinder. Der Gangster-Rapper und seine Schwester berichten, wie sich ihr ganzes Leben durch die Kinder verändert hat. Welche Probleme die Schützlinge haben. Wie sie zu dem anfangs „unfreiwilligen“ Engagement kamen. Und wie das Boxen die Kinder verändert hat. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen die engagierten Geschwister auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Andreas Schmidt

    1:02:56

    Andreas Schmidt (57) hat keinen Bock auf Kommerz. Der Chef des Molotow ist Idealist. Ein lockerer Typ, dem gute Musik wichtiger ist, als gute Zahlen. Er berichtet vom legendären Keller am Spielbudenplatz. Von seinem härtesten Moment, der besten und der lautesten Band. Von Extrawürsten hinter den Kulissen. Vom jahrlangen Kampf um den Club und davon, wie sich der Kiez wandeln muss, um den Mythos zu erhalten. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen den Club-Chef auf ne Buddel.
  • Kiezmenschen podcast

    Auf 'ne Buddel mit Milton Miller

    1:16:44

    Milton Miller (50) wuchs in einer kriminellen Familie auf. Er musste schon als Junge im Bordell der Großmutter helfen und Drogen verkaufen. Damals in Kalifornien. Heute lebt er auf St. Pauli. Am Rande des Rotlichts – das ihm trotz allem ein Gefühl von Zuhause gibt. Er berichtet von den Huren in der Herbertstraße, die er besuchte, weil er sich Sorgen um sie machte. Von seiner von Gewalt geprägten Kindheit. Von dem Abend, an dem er seine Mutter mit halbweggeschossenem Kopf fand. Von seinem Bruch mit der Familie und dem neuen Leben als Englischlehrer in Hamburg. Und von seinem Buch „Wie Ameisen auf Zucker“. Die MOPO-Reporter Wiebke Bromberg und Marius Röer trafen den Mann mit der bewegenden Kindheit auf ne Buddel.

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