Wiener Börse Podcast podcast

Ladesäulen gehen mit Kostad an die Börse - CEO Köstenberger: "Wir investieren sehr stark in Expansion"

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Der Ladesäulen-Hersteller Kostad geht in Wien an die Börse, ins Segment direct market plus. Kostad CEO Günter Köstenberger: "Unsere erste Ladestation haben wir mit unserem Team vor etwa 14 Jahren entwickelt. Wir haben die erste Ladestation hier in Wien auf der Mariahilfer Straße aufgestellt. Das war das erste Projekt, das wir machen durften, damals für die Wien Energie als Referenzanlage." Mittlerweile ist die Zukunft da. Kostad ist auch in Russland, Indien und ganz Europa tätig: "Wir haben bis heute rund 14.000 Ladestationen weltweit aufgestellt. Wir investieren aktuell sehr viel in die Entwicklung von neuen Produkten, die Anforderung von unseren Kunden steigen, d. h. es gibt immer mehr Software-Lösungen". Mit dem Börsenlisting soll der Grundstein für Kapitalerhöhungen gelegt werden, um das im europäischen Raum bereits etablierte und auch international stark wachsende Geschäftsmodell schneller ausrollen zu können. Kapitalerhöhungen eben für schnelleres Wachstum. Als Capital Market Coach agiert DI Gregor Rosinger bzw. Rosinger RMS GmbH.

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    Alois Wögerbauer: "Ich glaube der Hauptgrund für die Korrektur war der Konflikt Russland-Ukraine"

    13:36

    Die Fed-Sitzung steht kurz bevor, darauf fokussiert sich die Aufmerksamkeit und auch die Berichterstattung. Fondsmanager Alois Wögerbauer sieht darin aber gar nicht den Grund für die Bewegung am Markt: "Ich glaube, der Hauptgrund für die Korrektur war der Konflikt Russland-Ukraine". Schon Anfang des Jahres hatte er mehr Volatilität angekündigt: "Dass das dann so schnell und so rasch kam, konnten wir nicht ahnen. Ist das ein Ausverkauf? Ich würde sagen: Nein, das ist eine Korrektur. Aber es ist nicht eine große Trendwende." War das dann jetzt die absolute Kaufchance des Jahres oder bliebt der Markt so volatil? "Ich glaube, es ist der Beginn einer Phase mit so hohen Schwankungen wie in den letzten Tagen." Zumal die geopolitische Lage sehr angespannt ist: "Eine echte Eskalation ist nicht im Markt eingepreist!"
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    Wolfgang Matejka: Überinterpretiert der Markt die Bedeutung der Fed Sitzung am Mittwoch?

    23:11

    Der Markt ist im Bann der Ukrainekrise und vor allem der Fed-Sitzung in dieser Woche. Interessant ist aber, dass nicht nur zinssensible Werte wie Tech-Aktien fallen, sondern auch der DAX und der ATX. Fondsmanager Wolfgang Matejka: "Es war ganz sicher auch eine Art: Das Silber noch schnell vom Tisch holen, bevor der Sturm kommt. Weil die Angst ja nicht an einem Tag endet, sondern man fragt, was könnte da noch passieren?" Alles fokussiert sich jetzt auf die Zinssitzung der Fed am Mittwochabend. Vieles, was da passieren könnte, ist doch bereits bekannt und eingepreist. Überinterpretiert der Markt also die Bedeutung der Sitzung am Mittwoch? Wie stark fällt die Ukrainekrise momentan ins Gewicht? Oder wirkt das vor allem bei den Energiepreisen? Wolfgang Matejka sieht bei einigen Sektoren jetzt besonderes Potenzial.
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    Palfinger CFO zur Gewinnwarnung: massive Kostensteigerungen + Lieferkettenprobleme - Ist Rekordjahr weiter möglich?

    5:38

    Massive Kostensteigerungen und Probleme in den Lieferketten drücken die Margen und Gewinne bei der Palfinger AG. Der Kranhersteller veröffentliche dazu aktuell eine Gewinnwarnung. Denn die aktuelle Prognose zeige, dass der operative Gewinn in Q1 sowie auch im 1. Halbjahr "wesentlich unter dem EBIT der Vergleichsperioden des Vorjahres liegt". Grund sind massive Kostensteigerungen und Probleme in den Lieferketten. CFO Felix Strohbilcher: "Es sind viele Arten von Kosten, insbesondere sind es Beschaffungskosten. Stahl hat extrem angezogen, Energie und Transportkosten haben auch extrem angezogen, teilweise um das 5-6-fache, zudem haben wir eine hohe Inflation auf die Personalkosten. Alle kämpfen um Chips, auch wir. Und somit können auch wir erst später fakturieren." Ist trotzdem ein Rekordjahr 2022 voraus oder möglich? "Möglich ja jedenfalls, voraus ist eine große Ansage!"
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    Zeit für eine Korrektur? Wolfgang Habermayer: "Solange die hohen Gewinne anhalten, sind auch höhere Bewertungen gerechtf

    14:24

    An den Börsen scheint etwas die Luft raus. Liegt da eine Korrektur in der Luft? Wolfgang Habermayer von Merito: "Sie wissen, dass wir als Antwort auf die Pandemie eine sehr lockere Geldpolitik sehen und darüber hinaus prozyklische Fiskalmaßnahmen. Das ist die Voraussetzung für sehr hohe Bewertungen und die haben wir zum Teil gesehen. Insofern ist so eine Marktentwicklung nicht verwunderlich. Wir stehen jetzt vor der Situation, wie die Notenbanken mit den hohen Inflationsraten umgehen. Das führt zu Verunsicherung und entsprechenden Kursanpassungen. Was aber ganz wesentlich bleiben wird, ist die Gewinneinschätzung und in welchem Ausmaß die Erwartungen erfüllt werden. Solange die hohen Gewinne anhalten, sind auch höhere Bewertungen gerechtfertigt". Wie sollte man als Anleger mit dieser Situation umgehen?
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    SBO Jahreszahlen 2021: Turnaround und volle Auftragsbücher - kommt bald eine Strategie-Transformation?

    11:34

    Das Geschäftsjahr 2021 war für Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) deutlich besser als das Vorjahr. Die 292 Mio. Euro Umsatz sehen noch gar nicht besonders gut aus im Vergleich zu den 291 aus dem Vorjahr. Die +50 % beim Auftragseingang dann aber doch mit 343 Mio. Euro. CEO Gerald Grohmann: "Wir starten mit gutem Rückenwind in das Jahr 2022. Die +50 % füttern unsere Annahmen und unsere Zuversicht für das Jahr." Deutliche Steigerung auch beim Gewinn: 28 Mio. Euro EBIT nach -28 Mio. im Vorjahr. SBO hat 292 Mio. Euro Liquidität zur Verfügung und möchte auch investieren. Dort könnten auch neue Wege gegangen werden: "Ich bin gerade dabei, die Strategie der Schoeller-Bleckmann neu auszurichten. Öl und Gas wird weiter das Kerngeschäft sein. Zusätzlich wird die neue Strategie aber auch darin bestehen, dass wir in den nächsten Jahren ein weiteres Standbein außerhalb von Öl und Gas aufbauen werden. Ich denke da an Energy Transition, ich denke an Green-Tech."
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    Fritz Mostböck: "Zwischen Pandemie und Aufschwung - ATX lag 2021 deutlich vor internationalen Indizes - Ziel 4.500 Punkt

    9:48

    Die Erste Group Bank hat einen durchaus starken Ausblick gegeben für den Leitindex der Wiener Börse, den ATX. Fritz Mostböck, Chefvolkswirt und Head of Group Research: "Der ATX hat 38 % zugelegt im Jahr 2021. Damit liegt er deutlich über den anderen großen Indizes, die gerade mal bis zu 25 % gut gemacht haben. Allerdings hat der value-lastige Index im Corona Jahr deutlich mehr verloren als die anderen Indizes. Langfristig hat der ATX sicher noch Aufholpotenzial." Das Potenzial kommt aus dem gesamten Wirtschaftsraum Zentral- und Osteuropas. Das ist der wesentliche Treiber des Wachstums. "Wir erwarten 4-5 %. Etwas weniger als im Vorjahr, aber ein ansehnliches Wachstum." Was bedeutet das für den ATX? "Unsere Prognose lautet noch einmal 10-15 % Zuwachs, wir erwarten 4.500 Punkte am Ende das Jahres 2022." Lesen Sie auch: Aktienempfehlungen Österreich mit einer neuen Analyse zu Andritz, OMV, Strabag, Immofinanz, S-immo, Vienna Insurance Group, Agrana, Immofinanz und SBO (Zahlen nächste Woche) - zu finden unter https://www.erstegroup.com/de/research/equity
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    Lazard begleitet Firmen an die Börse - Wichtige Faktoren sind Transparenz, Investor Relation und das "Heimatmarkt-Prinzi

    9:56

    2021 gab es so viele Börsengänge wie nie zuvor. Christopher Wickli von Lazard berät Firmen bei Börsengängen und erklärt die Hintergründe: "Das Marktumfeld 2021 war extrem positiv. Es wurden 3,4x mehr Börsengänge im Volumen abgewickelt als 2020 mit über 60 Mrd. Euro. Diese Zahl schließt keine SPACS ein, die ein eigenes Thema darstellen." Wobei hilft Lazard? "Dreiviertel der Unternehmen stellen heute einen IPO-Berater ein. Aus unserer Erfahrung wissen wir, was die Marktstandards sind. Wir wissen, was Investoren verstehen möchten. Wir beraten bei Bewertung und Investorenauswahl. Wir sind wahrlich im gesamten Prozess für unsere Kunden integriert." Was müssen Firmen mitbringen und wie können sie sich vorbereiten? Wie wichtig ist das Heimatmarkt-Prinzip? Wird der Trend zu SPACs anhalten?
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    Agrana Q3 (2021/22): Hohe Energiepreise und der Rüsselkäfer machen das Geschäft schwer

    7:50

    Solide läuft das Geschäft nach drei Quartalen bei Agrana. Der Umsatz steigt auf 2.170 Mio. Euro (+10,4 %). Das EBIT liegt bei 76,0 Mio. Euro. (-10 %). Hohe Energiepreise und eine schwache Ernte durch die Rüsselkäferplage schlagen zu Buche. Trotzdem: Agrana hält an der Prognose fest, am Ende des Jahres nicht nur Umsatz, sondern vor allem auch das Ergebnis deutlich zu steigern. CEO Markus Mühleisen: "In Drei Monaten werden wir uns über ein gutes viertes Quartal unterhalten können. Denn der Zuckerpreis hat sich erholt ist aber noch auf niedrigem Niveau." Die Bereiche Frucht und Stärke haben gut performt und Umsatz und Ergebnis gesteigert. Lediglich der Bereich Zucker schreibt einen Verlust. "Zucker ist der kleinste Bereich von Agrana."
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    Jahresanfang ist Steuerzeit - Was tun bei Investments in Aktien, Anleihen, Fonds und Kryptowährungen?

    15:12

    Zu Jahresanfang steht für viele die Steuererklärung an. Manche machen die Steuer zum ersten Mal als Investoren. Dort sind einige Dinge zu beachten: In welchem Land hat man sein Depot? Hat man Gewinne oder Verluste? Wurden auch Dividenden oder Zinsen gezahlt? Elke Teubenbacher von der Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH erklärt, was wichtig ist als Investor in Aktien, Anleihen, Fonds und neuerdings auch in Kryptowährungen. Mehr dazu im Seminar am 18.01.: https://www.wienerborse.at/wissen/bildung-beruf/seminare-lehrgaenge/seminare/steuern-bei-wertpapiergeschaeften/
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    Gregor Rosinger: Branchen der Zukunft Elektro (Kostad), Digitalisierung (VOQUZ), warum Rüstungskonzerne?

    18:46

    Der ATX hat 2021 fast +40 % Performance hingelegt. Woher kommt diese Überperformance? Auch der Jahresstart ist gelungen. Kann der ATX auch 2022 gut performen? Gregor Rosinger: "Das hängt natürlich von mehreren Faktoren ab: die Pandemie, die Geopolitik, China, die Inflation, die Zinspolitik." Wie gut ist das Umfeld für Börsengänge, von denen es 2021 ja viele gab, zum Beispiel Kostad und VOQUZ. Gregor Rosinger hat einige Branchen ausgemacht, die für ihn Zukunftsbranchen sind: Elektromobilität (Beispiel Kostad), Digitalisierung (Beispiel VOQUZ), warum aber sind Rüstungskonzerne im Rosinger Index?

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