Seelenfutter podcast

Seelenfutter 85: Vom Herbstfeuer und der Frucht der Gärten. Gedichte von Richard Dehmel und Georg Trakl

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Leise und freundlich klingt der Herbst im aktuellen Lyrik-Podcast, nur ein Hauch Melancholie lässt das "vorbei" erahnen. Richard Dehmels "Stiller Gang" hat Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard verzaubert mit seinem zarten Ton. Georg Trakls "Verklärter Herbst" steht wie ein Ölgemälde daneben, satte Farben, kraftvoll, getrost. Das trägt durch den grauen Spätherbst, allemal in Verbindung mit Psalmworten: Eine Sonderportion Seelentrost im November.

Weitere Episoden von „Seelenfutter“

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    Seelenfutter 89: Von brausenden Tönen und der Suche nach dem Klang. Gedichte von Christian Morgenstern und Leon Vandersee

    36:20

    Voll musikalisch gehts diesmal zu beim Seelenfutter. Ganz im Zeichen der Husumer Orgelweihe schmettert das Gedicht "Macht-Rausch", das einen ganz ungewöhnlichen Christian Morgenstern zeigt, unverschmitzt, expressiv, ein rauschendes Orgelfest. Dazu das subtile ""Nun suche ich" von Leon Vandersee - eine brillianten Entdeckung von Susanne - chapeau! Dazu klingen Bibelworte aus Psalm und Kollosserbrief. Hach... Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard lassen es krachen, irgendwie, beim Lyrik-Podcast von der Nordseeküste. 
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    Seelenfutter Folge 88: Vom schüchternen Applaus und schwankenden Schiffen. Erich Mühsam und Gustav Legerlotz

    35:40

    Zum 1. Advent gibt es eine Extraportion Hoffnung. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard präsentieren das fragile, durchschimmernde Gedicht von Erich Mühsam mit dem Titel "Kriecht die Hoffnung aus dem Loche" und ein standfeste Hoffnungsgedicht von dem fast unbekannten Gustav Legerlotz. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus dem Jesaja-Buch. Ende November braucht es ein paar Lichtworte von den Seelenfütterern aus Nordfriesland.
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    Seelenfutter 87: Vom stillen Mond und leichten Träumen. Gedichte von Klaus Groth

    50:14

    Zum Ende des Kirchenjahres und in novemberlicher Stimmung stellt der Lyrik-Podcast zwei Gedichte von Klaus Groth vor. Der Großmeister gleichermaßen in plattdeutscher und hochdeutscher Sprache. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard sind aber des Plattdeutschen nicht kundig. Deshalb laden sie Nicole Knudsen ein, die Groths "Min Jehann" zur Jubiläumsfolge des Seelenfutters eingesendet hatte. Nicole nimmt die Hochdeutschen behutsam an die Hand und zeigt das Land der Grothschen Muttersprache. Großartig! Danke, Nicole! Dazu klingt das Groth-Gedicht "O wüsst ich doch den Weg zurück" sowie korrespondierende Psalmworte. Seelenfutter.    
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    Seelenfutter 86: Von unwillkommener Kanone und sanftem Berühren. Gedichte von Christian Morgenstern und Rainer Maria Rilke

    35:29

    Beide Gedichte des aktuellen Lyrik-Podcasts Seelenfutter tragen denselben Titel: "Die Schwestern". Was bei Christian Morgenstern bewusst und gekonnt kantig und laut daherkommt, weil es um Krieg und Frieden geht, klingt bei Rainer Maria Rilke so filigran. Auch Kanonen und Glocken sind Schwestern... Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard sind schwer begeistert von der Unterschiedlichkeit und gleichzeitigen Nähe. Sie setzen dazu Bibelworte aus dem Jakobus- und dem Galaterbrief. Ein nachdenkliches Friedens-Seelen-Futter. 
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    Seelenfutter 85: Vom Herbstfeuer und der Frucht der Gärten. Gedichte von Richard Dehmel und Georg Trakl

    33:40

    Leise und freundlich klingt der Herbst im aktuellen Lyrik-Podcast, nur ein Hauch Melancholie lässt das "vorbei" erahnen. Richard Dehmels "Stiller Gang" hat Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard verzaubert mit seinem zarten Ton. Georg Trakls "Verklärter Herbst" steht wie ein Ölgemälde daneben, satte Farben, kraftvoll, getrost. Das trägt durch den grauen Spätherbst, allemal in Verbindung mit Psalmworten: Eine Sonderportion Seelentrost im November. 
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    Seelenfutter 84: Von dem einen Wort und sachte blendender Wahrheit. Gedichte von Ernst Stadler und Emily Dickinson

    35:55

    Wahrheit und Erkenntnis und die ganz großen Worte. Vor allem aber: Wie das Wort ins Herz trifft. Und wie die Wahrheit überhaupt zu sagen ist. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zumindest haben die Gedichte ins Herz getroffen: "Der Spruch" von Ernst Stadler, das den Mensch ins Wesentlich ruft, und Emily Dickinsons "Gedicht 1263", das von Wahrheit nur schräg spricht. Dazu gibt es Bibelworte, von scharfen Schwertern und göttlicher Torheit. Seelenfutter als energizer... 
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    Seelenfutter 83: Von Seelensaiten und ungegönntem Brot Gedichte von Hugo von Hoffmannsthal und Sibylla Schwarz

    34:27

    Es geht um Freundschaft, im neuen Seelenfutter, auch wenn sie kompliziert ist. Es geht um magische Momente und um Souveränität angesichts von Missgunst. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard bedenken die Kostbarkeiten vom hochmodernen Hugo von Hoffmannsthal und der außergewöhnlichen Barockdichterin Sibylla Schwarz, der "pommerschen Sappho". Dazu erklingen Bibelworte aus den Büchern Samuelis und dem Buch der Sprüche Salomonis. Seelenkost.  
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    Seelenfutter 82: Vom Loch in der Tür und einer Sternenblume. Gedichte von Issa und Friedrich Nitzsche

    36:05

    Können Herbstgedichte unterschiedlicher sein? Das Haiku "Herbstnacht" von Kobayashi Issa und Nietzsches "Im deutschen November" sind wie entfernteste Verwandte. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard spüren der japanischen Maximalreduktion ebenso nach wie der hochexpressiven Gestalt eines deutschen Lyrik- und Philosophie-Titans. Dazu zwei Psalmworte, die den lyrischen Texten noch eine neue Richtung verleihen können - Seelenfutter im stürmischen Herbst. 
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    Seelenfutter 81: Vom Dachterrassenblick und mutternackter Wahrheit. Gedichte von Fernando Pessao und Clemens Brentano

    35:57

    Einen Schritt zurücktreten, ein wenig Abstand suchen: Das hilft oft, den Blick auf das Ganze zu bekommen. Auch der visionäre Traum verschafft einen neuen Blick auf das Leben - nicht was ist, sondern was möglich ist. Davon handeln die Gedichte "DIES" von Pessoa und "Wenn der lahme Weber träumt" von Brentano, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Seelenfutter-Folge vorstellen. Dazu setzen sie Bibelworte aus Psalm und Evangelium. 
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    Seelenfutter 80: Von irrendem Licht und jagenden Hunden. Gedichte von Georg Maurer und Erik Axel Karlfeldt

    36:52

    Prognosen seien schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Mag sein. Das Gedicht "Zukunft" vom "Vater" der sächsischen Dichterschule Georg Maurer wendet die Perspektive dazu enorm. Dazu stellen die Lyrik-Podcaster Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard "Ich bin eines Singenden Stimme" von Erik Axel Kartfeldt und geben dem Zukunftsthema einen noch anderen Dreh. Verbunden mit Worten aus Psalm und Sprüchen Salomo - ein wahres Seelenfutter auf der Schwelle vom Heute zum Morgen. 

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