Perspektiven podcast

Perspektiven

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Themenvertiefung und Hintergrundinformationen zu menschlichen Grunderfahrungen, über Glaube, Zweifel, Glück. Anregungen zum Nachdenken und Orientierungshilfen in unserer pluralistischen Welt.  Leitung: Judith Wipfler Team: Léa Burger, Nicole Freudiger, Kathrin Ueltschi, Dorothee Adrian Sekretariat: Mirella Candreia Kontakt: [email protected]                                                                

50 Episoden

  • Perspektiven podcast

    Drogen und Religion: Berauscht oder göttliche Sphäre?

    25:28

    Die Religionen haben ein ambivalentes Verhältnis zu „Drogen. In einigen Religionen gehört der Rausch zur Bewusstseinserweiterung im spirituellen Sinn. Juden und Christ:innen sind dem Alkohol nicht abgeneigt. Im Islam sind Drogen jeglicher Art verboten. Öffnen psychoaktive Substanzen die Tür zu einer höheren Ebene des Seins? Oder erzeugen sie nur Trugbilder und Halluzinationen? Eine Übernahme vom ORF
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    «Der Glaube in meinem Herzen» - Konvertitinnen erzählen (W)

    28:03

    Was bewegt Schweizerinnen dazu, zum Islam zu konvertieren? Die Schülerin Selma Zoronjic wollte es wissen und schrieb ihre Maturaarbeit darüber. Sie wurde preisgekrönt. Früher habe sie einfach in den Tag gelebt, sagt die 26-jährige Melanie. Heute habe sie eine Struktur, von der sie sich getragen fühle. So beschreibt sie ihr Leben mit dem Islam. In der Sendung erzählen Melanie und zwei weitere Frauen, warum sie das Christentum hinter sich liessen, um Musliminnen zu werden. Und die Maturandin Selma Zoronjic berichtet, was sie durch die Gespräche mit Konvertitinnen lernte. Eine Wiederholung vom 12.06.21
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    Warum glauben immer weniger an Gott?

    27:26

    Die Kinder taufen lassen oder regelmässig zum Gottesdienst gehen – das ist heute für viele nicht mehr selbstverständlich. Die sogenannte Säkularisierung scheint in vollem Gang zu sein. Was sind die Gründe dafür, dass traditionelle Religion an Bedeutung verliert? Wie genau sich religiöse Praxis und Glaubensüberzeugungen in der Schweiz verändert haben, zeigt eine neue Trendstudie verschiedener Schweizer Universitäten und religionssoziologischer Institute. Gefragt wird etwa danach, inwiefern die christliche Religion von Generation zu Generation weitergegeben wird oder wo es zum Abbruch der religiösen Sozialisation kommt. Bei der Studie haben u.a. der Religionssoziologe Jörg Stolz und die Religionswissenschaftlerin Eva Bauman-Neuhaus mitgemacht, die wir beide zum Perspektiven-Gespräch eingeladen haben. In der Sendung fragen wir: * Was ist Säkularisierung? * Warum verlieren traditionelle Kirchen an Bedeutung? * Wird christliche Religion durch Yoga, Meditation und andere spirituelle oder esoterische Praktiken ersetzt? * Wie untersucht man religiöse Zugehörigkeit? * Was ist Religion?
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    Versöhnung kann man lernen (W)

    29:17

    Wie geht Vergeben und Versöhnen? Das erklären Fachleute aus Mediation, Psychologie, Kirchen und Friedenstheologie. Wer vergeben kann, lebt gesünder, meinen sie. Das christliche Netzwerk versoehnt.ch trifft sich im Februar 2022 erneut in den Räumen der Universität Bern. Vergeben können ist gar nicht so einfach. Das brauche vor allem Zeit, erklärt Psychologe Mathias Allemand. Aber wenn es eine verletzte Person schafft, ihrem Peiniger zu vergeben, dann hilft das der geschädigten Person selbst. Endlich kann sie die Tat loslassen und wieder souverän werden. Wie das funktionieren kann, erklärt auch Theologin Andrea Bieler: Sie hat einen Film über Vergebung und Versöhnung in Südafrika gedreht. Im Netzwerk versoehnt.ch tauschen sich Fachpersonen und Menschen aus, die sich für eine versöhnte und damit auch gesündere und gerechtere Gesellschaft einsetzen. Alles beginne bei einem selbst, erklärt auch die Theologin Christine Schliesser in dieser Sendung.
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    Traumwelten – Was bedeuten unsere Träume?

    28:14

    Alle Menschen träumen. Wie wir unsere Träume jedoch interpretieren, ist ganz unterschiedlich. Manche deuten Träume als einen Ausdruck unseres Unterbewusstseins, andere sehen darin eine tiefere Bedeutung, die über unser Verständnisvermögen hinaus geht. Träume spielen auch in verschiedenen religiösen Traditionen immer wieder eine wichtige Rolle. So gibt es in der christlichen Tradition Offenbarungen, die im Traum geschehen. Es gibt islamische Überlieferungen, die von der Traumreise von Mohammed nach Jerusalem erzählen oder alte buddhistische Traumdeutungen. Besonders zu dieser Jahreszeit beschäftigen sich viele Menschen mit ihren Träumen - während der zwölf Rauhnächte nach Weihnachten. Viele Menschen fasziniert die Frage, wie unsere Träume zu deuten sind und in der Sendung Perspektiven möchten wir einige dieser Deutungen entdecken: Wir besuchen eine Autorin, die in den Rauhnächten ein Traumtagebuch führt, einen tibetisch-buddhistischen Lehrer, der Traumyoga praktiziert und wir sprechen mit einem Judaist über die Bedeutung von Träumen in der jüdisch-christlichen Tradition.
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    Der Unkonventionelle: Desmond Tutu mit 90 Jahren verstorben

    27:19

    Sein Kampf für Menschenrechte in Südafrika machte den anglikanischen Bischof Tutu zur Gallionsfigur des Anti-Apartheitkampfes. Doch der Theologe und Familienvater überraschte auch mit unkonventionellem Engagement, etwa für die LGBTQI-Gemeinschaft. Desmond Tutu ist kurz nach seinem 90. Geburtstag verstorben. Unermüdlich setzte er sich für gesellschaftliche Veränderungen ein. Gleichheit und Versöhnung in der Rainbow-Nation sind bis heute nicht erreicht. Umso mehr Aufsehen erregte es, als Desmond Tutu seiner Tochter Mpho den Segen für ihre Ehe mit einer Frau gab. Wenn Tutu von der Liebe Gottes predigte, dann schwang meistens auch ein aufklärerischer Appell mit. So forderte er zur Covid-Impfung auf und kämpfte weiter gegen Aids. All das machte ihn zum liebenswürdigen Vorbild und Friedensnobelpreisträger. Ein Portrait. (Zweitausstrahlung der Sendung vom 2.10.2021)
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    Dreimal Weihnachten – Hörgeschenke aus der Religionsredaktion

    28:33

    Wir holen die Weihnachtsschachteln vom Estrich und präsentieren Ihnen funkelnde Hörerlebnisse rund um Weihnachten. Mehr wird noch nicht verraten. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag packen wir die schönsten Hörstücke zum Fest aus unseren Archivschachteln. Ein Überraschungspaket.
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    Leutetheologie: eine Theologie auf Augenhöhe

    29:46

    Monika Kling-Witzenhausen arbeitet in der römisch-katholischen Kirche in Stuttgart. In ihrer Doktorarbeit befasste sie sich mit der Theologie von Menschen, die die Schwelle zur Kirche nicht oder selten übertreten. Was glauben Menschen, die vielleicht an Weihnachten zur Kirche gehen, sonst aber nie? So genannte «Schwellenchrist:innen» interessieren sich für Fragen nach Gott und dem Sinn, fühlen sich der Kirche als Institution aber nicht verbunden. Doch auch diese Menschen «vor der Kirchentüre» haben mitunter ihre ganz eigenen Theologien entwickelt. Was und wie sie glauben, das hat Monika Kling-Witzenhausen erforscht. Sie möchte diesen «Leutetheologien» auf Augenhöhe begegnen, sie ernst nehmen und deren Sprache finden. Denn was Menschen glauben und wie sie glauben, das könne eine Bereicherung sein, auch für die Menschen in der Kirche. In der Sendung erwähnte Bücher + Kontaktadressen: Monika Kling-Witzenhausen: Was bewegt Suchende? Leutetheologien – empirisch-theologisch untersucht. Kohlhammer, 2020 Sabrina Müller: Gelebte Theologie. Impulse für eine Pastoraltheologie des Empowerments. TVZ, 2019 Lutz von Rosenberg Lipinsky: Petri heil. Christsein ohne Kirche. Herder, 2021
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    Die Schweiz, ein ökumenisches Wunderland?

    29:07

    Seit 50 Jahren gibt es in der Schweiz ökumenische Kirchgemeinden. Das Kirchenzentrum in Langendorf SO war eines der ersten seiner Art. Doch wie steht es heute um die Ökumene vor Ort? Das erkundet eine Reportage. Und die Luzerner Ökumeneprofessorin Nicola Ottiger gibt ihre Expertise dazu. Sie feiern fast alles zusammen, ausser Eucharistie und Abendmahl. Aber auch da gibt es Zwischenformen, die ökumenisch funktionieren. Reformierte, römisch- und christkatholische Gemeinden sind sich seit den 70er Jahren immer nähergekommen. Ein orthodoxer Theologe präsidiert heute sogar die Schweizer Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. Und viele Freikirchen schliessen sich ökumenischen Foren an. Das ist besonders und viel im internationalen Vergleich. Ist bei uns also alles gut? Oder könnte noch mehr gehen? Das fragen wir Menschen im ökumenischen Langendorf SO und die neue Professorin für ökumenische Theologie an der Universität Luzern, Nicola Ottiger.
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    Harmonikale Architektur und wie die Stille klingt (W)

    29:15

    Das Lassalle-Haus, ein religiöses Bildungszentrum im Kanton Zug, besteht in seiner heutigen Form seit über 50 Jahren. Der Architekt André Studer orientierte sich damals am Prinzip der harmonikalen Architektur: Die Proportionen stehen in einem harmonischen Verhältnis zueinander. Das Lassalle-Haus basiert auf dem menschlichen Längenmass «Fuss», also auf etwa 30 Zentimetern. Alle Masse des modernen Betonbaus sind daher ein Vielfaches oder ein Bruchteil davon. Der renommierte Architekt André Studer war überzeugt, dass mit dieser harmonikalen Architektur ein ureigener Klang des Hauses entsteht – ein Klang, der die Gefühle der Menschen anspricht. Damit kann er nicht ganz falsch gelegen haben: Heute ist das Lassalle-Haus auch bekannt als Ort der Stille. Es werden etwa Zen-Meditationen oder Schweige-Exerzitien angeboten. Seit mehr als 20 Jahren ist Georg Frey hier als Zen-Schüler unterwegs. Als Architekt und ehemaliger Denkmalpfleger des Kantons Zug kennt er das Lassalle-Haus aber auch beruflich: Er hatte den Weg bereitet, dass das Haus heute denkmalgeschützt ist. Die reformierte Pfarrerin Noa Zenger hingegen lebt und wirkt im Lassalle-Haus zusammen mit der Jesuitengemeinschaft. Beide erzählen von ihren Raumerfahrungen und was die harmonikale Architektur mit Stille zu tun hat. Autorin: Léa Burger Eine Wiederholung vom 4.Juli 2020

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