Hallo Angst podcast

#01 Antonia Wille über ihre Angst und wie sie zu Freundinnen wurden

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Mit der Journalistin, Bloggerin und Autorin Antonia Wille spreche ich über ihre persönliche Angstgeschichte, die sie in ihrem Buch "Angstphase" von der frühen Jugend bis heute eindringlich beschreibt. Antonia hat einen charmanten Trick, um mit ihrer Angst besser klarzukommen: Sie hat ihr einen Namen gegeben. Und zwar Katja. Warum es helfen kann, der Angst eine Gestalt zu geben und warum ihre ausgerechnet Katja heißt, erfahrt ihr in der ersten Folge von Hallo Angst. Außerdem sprechen wir über Angst in Corona-Zeiten, über das Phänomen High Functioning Anxiety, über verschiedene Therapieformen und was man als Angsthäsin vom Partner und von Freund*innen eigentlich verlangen kann und was nicht. www.antoniawille.com

Weitere Episoden von „Hallo Angst“

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    #10 SPECIAL: PSYCHEDELISCHE THERAPIE - THERAPIE DER ZUKUNFT? TEIL 2 - "Psychedelika sind bei der Therapie von Angststörungen sehr vielversprechend" - Dr. Katrin Preller über zwei klinische Studien an der Universität Zürich

    33:18

    PSYCHEDELISCHE THERAPIE - THERAPIE DER ZUKUNFT? Psychedelische Drogen stellen unser Gehirn auf den Kopf: Sie haben - wie Katrin Preller es ausdrückt - die Wirkung eines Schlüssels, der die Tür zu einem Bereich öffnet, den wir ansonsten nicht betreten könnten. Hier schlummern Bilder, verborgene Gefühle und Gedanken, die uns Aufschluss geben können über Traumata. Sie können auch Zusammenhänge zu bestimmten Themen herstellen, auf die wir sonst nicht gekommen wären. Klingt gut!? Trotzdem haben psychedelische Drogen einen schlechten Ruf, was auch an der Hippie-Ära und Nixons "War on Drugs" liegt. Seit ein paar Jahren wird wieder mit psychedelischen Drogen in wissenschaftlichem Rahmen geforscht. Das Interesse an Psychedelika sei laut Kathrin Preller wieder aufgekommen, weil viele Patient:innen mit den gängigen Psychopharmaka unzufrieden seien. Aufgrund der Nebenwirkungen einerseits und der langen Dauer, bis sie Wirkung zeigten andererseits. Katrin Preller begleitet an der Uni Zürich zwei klinische Studien, in denen Menschen Psylocibin verabreicht wird, in der Hoffnung, dass es ihnen mit ihrer Depressione bzw. Alkoholsucht dann besser geht. Die Depressionsstudie ist mittlerweile beendet und Katrin Preller kann schon jetzt sagen, dass es so aussieht, als würden die Psychedelika schneller und nachhaltiger wirken als herkömmliche Psychopharmaka. Die Auswertung der Studie folgt in den kommenden Monaten. Mit Katrin Preller habe ich über den schlechten Ruf vpn psychedelischen Drogen gesprochen, ob man in der Studie vor einem Horrotrip gefeit ist, wie so eine Studie überhaupt abläuft, für wen sie geeignet ist, was Psylocibin im menschlichen Gehirn bewirkt, warum ausgerechnet jetzt eine psychedelische Renaissance stattfindet und wo die Reise in Sachen Psychedelika hingehen könnte. Dr. Katrin Preller: https://www.dppp.uzh.ch/en/researchgroups/juniorresearchgroups/pharmaco-neuroimaging-and-cognitive-emotional-processing/team/preller.html (Biografie) Katrin Preller: https://mind-foundation.org/team/dr-katrin-preller/?lang=de (Mitglied der MIND Foundation) Wissenschaftlicher Artikel von der Psychiatrischen Klinik der Uniklinik Zürich: https://www.pukzh.ch/default/cache/file/804AEF3F-5056-804E-044BB78EE5E39593.pdf ( Psyclocibin und andere Psychedelika - Therapie der Zukunft? )
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    #09 SPECIAL: PSYCHEDELISCHE THERAPIE - THERAPIE DER ZUKUNFT? Teil 1 mit Anne Philippi über die Renaissance psychedelischer Drogen als Therapiemittel

    57:33

    PSYCHEDELISCHE THERAPIE - THERAPIE DER ZUKUNFT? In diesem Special geht es um eine Alternative zu den üblichen Therapieansätzen bei psychischen Erkrankungen. Es geht um die Psychedelische Therapie, bei der psychedelische Drogen wie zum Beispiel LSD oder Psylocibin, Bestandteil der sogenannten Magic Mushrooms,  in legalem, sicherem und therapeutisch begleitetem Rahmen verabreicht werden. Derzeit laufen weltweit viele klinische Studien dazu. In Harvard, Yale, an der John Hopkins University, in Tel Aviv, am Imperial College in London, in Zürich und jetzt auch in Deutschland an der Charité und in Mannheim.   Ein Zeichen dafür, dass auf diesem Gebiet etwas in Bewegung ist. Außerdem erscheinen Bücher zu dem Thema, Zeitungsartikel und auch in Fernsehserien werden Psychedelika als Tool bei psychischen Problemen thematisiert – wie jüngst in der Netflix-Serie "Nine Perfect Strangers". Nicht umsonst ist die Rede von einer „Psychedelischen Reniassance“. Wiedergeburt deswegen, weil das alles nicht wirklich neu ist. Denn schon in den 1950er Jahren hat man geforscht und geschaut, wie man aus diesen Substanzen einen medizinischen bzw. therapeutischen Nutzen ziehen könnte. Die Hippies und ihr exzessiver Konsum psychedelischer Drogen haben dann dafür gesorgt, dass das Ganze gestoppt wurde, weil US-Präsident Nixon ja dann bekanntlich seinen WAR ON DRUGS ausrief. Aus dieser Zeit stammt auch der schlechte Ruf, den diese Drogen bis heute haben. Dennoch könnten die zahlreichen Studien in ein paar Jahren die Psychotherapie revolutionieren – denn wie sich schon jetzt abzeichnet, wirken die Psychedelika in vielen Fällen schneller und nachhaltiger als die gängigen Psychopharmaka. In Folge 09 von „Hallo Angst“ spreche ich mit Anne Philippi. Gründerin und Host des Podcasts https://www.thenewhealthclub.de/ („The New Health Club“), den ich nur empfehlen kann, wenn man sich für das Thema interessiert. Darin kommt das internationale Who is Who der psychedelischen Szene zu Wort. Deswegen ist Anne bzw ihr Podcast für mich sowas wie die Stimme der Psychedelika und ich wollte von ihr zunächst Mal einen kleinen Überblick über das Thema. Anne erzählt in der Folge aber auch sehr offen von ihrer eigenen Erfahrung mit Psychedelika im therapeutischen Rahmen. "Ohne psychedelische Therapie wäre ich meinem Trauma nicht auf die Spur gekommen, hätte keine Firma gegründet und keine Zukunftsvision für mich gehabt", sagt sie. In der zweiten Folge ('#10) spreche ich mit Katrin Preller, Neuropsychologin in Zürich und in Yale. Sie ist in zwei Studien mit Psychedelika involviert und wird erzählen, wie das genau von statten geht. Link zur Webseite von THE NEW HEALTH CLUB: https://www.thenewhealthclub.de/ (www.thenewhealthclub.de) Link zum Podcast The New Health Club: https://www.thenewhealthclub.de/show (www.thenewhealthclub.de/show) Bücher: https://www.kunstmann.de/buch/michael_pollan-veraendere_dein_bewusstsein-9783956142888/t-0/ (Michael Pollan "Verändere Dein Bewußtsein") https://us.macmillan.com/books/9781250207142 (Brian Muraresku: "The Immortality Key: The Secret History of the Religion with No Name”) Wer Kontakt zu Anne Philippi aufnehmen möchte, kann das hier tun: https://www.thenewhealthclub.de/contact#Contactus (Mail an Anne) Weitere Informationen über mich findest Du hier: www.katharinaaltemeier.de Oder folge mir auf Instagram: www.instagram.com/katharinaaltemeier/ Oder folge "Hallo Angst" auf Instagram: www.instagram.com/halloangst_podcast/
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    #08 Prof. Dr. Angelika Erhardt: "Keine Panik vor den Genen! Angst ist dynamisch und veränderbar."

    57:32

    Ich habe eine gute Nachricht und die geht so: Angst ist dynamisch und was dynamisch ist, ist auch veränderbar. Darauf bin nicht ich gekommen, sondern Angstforscher*innen, die sich mit genetischen und epigenetischen Aspekten von Angst beschäftigen.  Wie auch mein heutiger Gast: https://www.psych.mpg.de/person/34132/2739997 (Professor Dr. Angelika Erhardt )– Psychiaterin, Psychotherapeutin und Angstforscherin aus München. Tja, und wenn Angst dynamisch ist und aus vielen Bausteinen zusammengesetzt ist, bedeutet das auch so viel wie: Keine Panik vor den Genen! Die sind nicht alles – im Gegenteil. Sie sind nur rund 40 – 50 Prozent an der Entstehung einer Angststörung beteiligt. Der Rest ist beeinflussbar. Und was dieser Rest genau beinhaltet und wie man ihn gestalten kann, darüber spreche ich heute mit Professor Angelika Erhardt. Es geht um Genetik, die sogenannte Epigenetik, wir sprechen darüber, was im Gehirn eigentlich genau passiert, wenn wir akute Angst haben, über Stress, Medikamente und Therapiemöglichkeiten. Professor Erhardt kenne ich selber als Patientin, denn vor ungefähr sieben Jahren kam ich zu ihr in die https://www.psych.mpg.de/angst (Angst-Ambulanz) am https://www.psych.mpg.de/ (Max Planck Institut für Psychiatrie )in München, die sie leitet und sie hat mir damals sehr geholfen. Seit einiger Zeit ist sie auch am Universitätsklinikum Würzburg in der Angstforschung tätig. In diesem Sinne ist Professor Angelika Erhardt die perfekte Gesprächspartnerin für „Hallo Angst“. Kontakt: post@katharinaaltemeier.de Webseite: www.katharinaaltemeier.de Instagram: www.instagram.com/katharinaaltemeier/ Facebook: www.facebook.com/katharina.altemeier.1 Max Planck Institut für Psychiatrie: https://www.psych.mpg.de/ (www.psych.mpg.de)
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    #07 Dr. Simone Burel: "Je diverser ein Team, umso weniger ist Angst ein Problem."

    53:15

    Wann und wie macht ein Coming-out im Job Sinn? Was ist "mentale Diversität"? Und: Was macht eine mutiges Unternehmen aus? Über Angst und andere mentale Themen im Job-Kontext spreche ich mit Dr. Simone Burel. Sie ist promovierte Sprachwissenschaftlerin, Gründerin, Mentorin und Autorin. Simone Burel hat die https://lub-mannheim.de/ (LUB )gegründet, die Linguistische Unternehmensberatung Mannheim - außerdem die sogenannte https://drfemfatale.de/fatale-university/ (Fatale University), eine Onlineplattform mit Tipps für introvertierte oder mental diverse Frauen und wie sie sich beruflich positionieren können; wissenschaftlich fundiert und auf dem Know-how und den Erfahrungen von rund 3.000 Frauen basierend. Simone Burel ist Angstspezialistin: Zum einen weil sie selber seit ihrer frühen Jugend mit einer Panikstörung ("Hallo Angst #04) lebt, zum anderen weil sie Führungskräfte auch dahingehend berät, wie Angst und andere mentale Themen im Business-Kontext Raum gegeben werden kann. So dass sich die Mitarbeiter*innen sicher fühlen. Simones These: "Je diverser ein Team aufgestellt ist, desto weniger sind mentale Themen ein Problem." Denn in einem diversen Team ist die Andersartigkeit schon akzeptierter als in einem homogenen Umfeld, so Burel. Kontakt: post@katharinaaltemeier.de Webseite: www.katharinaaltemeier.de Instagram: www.instagram.com/katharinaaltemeier/ Facebook: www.facebook.com/katharina.altemeier.1 Fatale University: https://drfemfatale.de/fatale-university/ (drfemfatale.de/fatale-university/) Linguistische Unternehmensberatung LUB Mannheim: www.lub-mannheim.de    
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    #06 Jana-Maria Hartmann über das Mutterwerden, diffuse Angst und zwanghafte Fantasien

    54:18

    Alles könnte so schön sein! Nach einer problemlosen Schwangerschaft hatte sich Jana-Maria das Wochenbett mit dem neugeborenen Baby und ihrem Partner geborgen vorgestellt. Doch es kommt anders. Die Geburt muss Jana Maria Hartmann - anders als geplant - alleine bewältigen und als das Baby da ist, schaut sie es erstmal an und denkt sich: "Wer bist Du? Ich kenne Dich gar nicht." Der Schlafmangel, das übermäßig häufige Schreien ihres Babys, ein Todesfall in der Familie und die Pandemie tun ihr Übriges: Jana- Maria Hartmann ist körperlich und mental erschöpft. So erschöpft, dass sich immer öfters diffuse Ängste in ihr Leben einschleichen, sie das Gefühl hat, ihr Kind nie aus den Augen lassen zu können. Und dann diese dunklen Fantasien, gegen die sie nichts machen kann: "Mein Baby ist jeden Tag ums Leben gekommen auf die fürchterlichsten Arten", erzählt die Literaturagentin aus Chicago. Heute ist ihre Tochter 16 Monate alt und es ist schon besser geworden. Allerdings hat Jana-Maria erst sehr spät überhaupt verstanden, dass sie an einer postpartalen Angststörung leidet, die der postpartalen Depression zwar sehr ähnlich ist, aber doch anders ist. In der neuen "Hallo Angst"-Folge erzählt sie, wie es ihr damit geht und was ihr hilft. Kontakt: post@katharinaaltemeier.de Webseite: www.katharinaaltemeier.de Instagram: www.instagram.com/katharinaaltemeier/ Facebook: www.facebook.com/katharina.altemeier.1 Jana-Maria Hartmann, Literaturagentur: www.jmhscouting.com
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    #05 Wie Kerstin Schäffer ihre Angst Dank Selbsthilfe zu verstehen lernte

    55:01

    Die Sozialpädagogin Kerstin Schäffer sagt, dass sie erst Dank einer Selbsthilfegruppe ihre Angststörung so richtig verstanden habe. Heute leitet sie selber eine Betroffeneninitiative - die https://www.angstselbsthilfe-muenchen.de/ (M.A.S.H. )(Münchner Angstselbsthilfe). Wir sprechen über Kerstins persönliche Angstgeschichte, wie schwierig es seinerzeit für sie war, als professionelle Helfende selber Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Tabu! Es geht um Vorurteile, die jede/r hat, die/der noch nie in einer Selbsthilfegruppe war, darum, was Selbsthilfe kann (sehr viel!) und wie so ein Treffen unter Gleichgbetroffenen abläuft, welche Regeln und No-Gos es gibt. Einer der großen Vorteile von Selbsthilfe: Man kann auch nach einer längeren Pause wieder kommen, wenn es einem schlechter geht. Ohne Anträge und Gutachten. Letztlich kommt sowieso keine/r Betroffene/r an Selbsthilfe vorbei, denn jede Therapie, jeder stationäre Aufenthalt oder jede endet irgendwann und dann sollten wir in der Lage sein, unseren Alltag mit der Angst zu leben. Und eins ist klar und auch belegt: Reden hilft! Nach meinem Gespräch mit Kerstin bin ich so überzeugt von den Vorteilen der Selbsthilfe, dass ich es jederzeit ausprobieren würde, wenn ich mal wieder das Gefühl haben sollte, dass meine Angst sich ausweitet. Und ich war skeptisch, was Selbsthilfe angeht...hatte immer die Idee, dass die Stimmung gedrückt ist, dort nur gejammert wird und einen alle runterziehen. "Das kann auch mal sein", sagt Kerstin, "es wird aber eben auch viel gelacht." Kontakt: post@katharinaaltemeier.de Webseite: www.katharinaaltemeier.de M.A.S.H.: www.angstselbsthilfe-muenchen.de D.A.S.H.: www.angstselbsthilfe.de/dash/
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    #04 Dr. Simone Burel - Die Angstmanagerin

    53:18

    In der vierten Folge spreche ich mit einer Frau, die so facettenreich und interessant ist, dass eine Folge gar nicht ausreicht, um ihr gerecht zu werden. Sie sagt, dass sie nur Dank ihrer Angststörung den Mut gehabt hat, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Denn wer es seit der Kindheit gewohnt ist, mit immer wieder kehrender Todesangst zu kämpfen, hat vor sowas wie einer Gründung keine Angst mehr. Die Frau, die sowas sagt, ist Simone Burel, 34, promovierte Linguistin, also Sprachwissenschaftlerin, Autorin, Mentorin und Unternehmerin. Vor 6 Jahren rief sie ihre erste und mittlerweile vielfach ausgezeichnete Firma ins Leben: Diehttps://lub-mannheim.de/ ( LUB Mannheim) – das ist die erste linguistische Unternehmensberatung, die auf der Basis von moderner Sprachforschung Organisationen in den Bereichen Leadership, Gender & Diversity oder Nachhaltigkeit berät. Und natürlich bleibt es bei einer Frau wie Simone nicht bei einer Firma: Erst vor Kurzem hat sie - auch in Folge der Corona-Pandemie - die https://drfemfatale.de/fatale-university/ („Fatale University“) erfunden – das ist ein Online-Coaching-Programm, das in 10 wesentlichen Schritten Frauen in ihrer Karriere unterstützt. Auch schon ausgezeichnet…mit dem https://www.impact-of-diversity.com/award/ (Impact of Diversity Award.) Von mir bekommt Simone Burel  auch einen Award, den „Hallo Angst“-Award, denn sie macht keinen Hehl aus ihrer Panikstörung und macht sich für das Thema auch in der Öffentlichkeit stark. Mit Simone spreche ich über ihre Todesangst, die sie schon als Kind in ausgeprägter Form hatte, über ihre Hypochondrie und wie sich daraus schließlich eine Panikstörung entwickelte. Es geht um Simones ambivalentes Verhältnis zu ihrer Angst, denn einerseits dient sie ihr als kreative Impulsgeberin, andererseits passt sie auf Simone auf, wenn sie sich mal wieder zu viel aufgehalst hat. Wir sprechen über ihr Angstmanagement, wie sie es nennt, und wie sie dazu kam, ihre Angst zu akzeptieren. Vor allem ist Simone Burel aber ein Beispiel dafür, dass Angst und Mut ganz nah zusammen liegen können. https://www.katharinaaltemeier.de/ (www.katharinaaltemeier.de)
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    #03 Special: Meine beste Freundin, meine Angst und ich

    48:55

    Einige Hörer*innen möchten mehr über meine persönliche Angstgeschichte erfahren. Das macht Sinn, dachte ich mir, denn nur weil ich selber betroffen bin, mache ich ja diesen Podcast. Und weil ich dazu beitragen möchte, dass das Thema Angst mehr Raum bekommt. Also habe ich in der dritten Folge eine Frau eingeladen, die mich schon lange kennt, mit der ich auch viele Krisen durchgemacht habe, die meine beste Freundin ist: Verena Richter. Verena ist Journalistin und arbeitet als Textchefin bei SALON, schreibt für HÄUSER und das Manager Magazin. Wir haben uns vor über 20 Jahren in der Redaktion einer Frauenzeitschrift kennen und mögen gelernt. Seitdem wohnen wir zwar immer wieder in unterschiedlichen Städten, sind uns aber dennoch sehr nah. Als ich Verena fragte, ob sie Lust hätte, mit mir über meine Angst zu sprechen sagte sie sofort zu. Dann viel ihr auf, dass wir bisher gar nicht oft darüber gesprochen haben - und das, obwohl wir über alles miteinander sprechen. Dass meine Angst keine große Rolle in unserer Freundschaft spielt, zeigt doch, dass sie eben nur ein Teil von mir ist. In meiner Freundschaft mit Verena fühlte und fühle ich mich immer so sicher, dass es viel Raum für andere Aspekte gab und gibt. Und so ist unsere Freundschaft ein Beispiel dafür, dass die Angst keine Hauptrolle spielen muss - auch wenn sie da ist. www.katharinaaltemeier.de
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    #02 Bernd Schumacher: "Es gibt kein Mittel gegen Angst"

    46:41

    Der Systemische Therapeut Bernd Schumacher ist davon überzeugt: "Es gibt kein Mittel gegen Angst." Weil man über den Körper und die eigenen Gedanken letztlich keine Kontrolle haben kann und eine Angststörung für Schumacher aber in erster Linie mit dem Thema Kontrolle zu tun hat. "Ich kann mich nicht anstrengen, nicht an etwas Bestimmtes zu denken", so Schumacher. "Kontrolle funktioniert erst recht nicht über aktive Negation, denn unser Gehirn kennt keine aktive Negation." Wenn es kein Mittel gegen Angst gibt: Wie therapiert er dann seine Patient*innen? Das erzählt er mir in der zweiten Folge "Hallo Angst". Schumacher beschreibt sich selber als Integrationshelfer, der Menschen mit Angststörungen dabei hilft, ihre Angst zu integrieren, sie nicht länger als etwas, das von außen über einen kommt, zu begreifen. Das Besondere an dem von ihm entwickelten Ansatz: In den meisten Fällen gelingt es ihm, das Mindset seiner Klient*innen in einer vierstündigen Sitzung neu zu sortieren, so dass diese im Anschluss befreiter mit ihrer Angst leben können. <a href="www.igst.org">Internationale Gesellschaft für Systemische Therapie</a>
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    #01 Antonia Wille über ihre Angst und wie sie zu Freundinnen wurden

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    Mit der Journalistin, Bloggerin und Autorin Antonia Wille spreche ich über ihre persönliche Angstgeschichte, die sie in ihrem Buch "Angstphase" von der frühen Jugend bis heute eindringlich beschreibt. Antonia hat einen charmanten Trick, um mit ihrer Angst besser klarzukommen: Sie hat ihr einen Namen gegeben. Und zwar Katja. Warum es helfen kann, der Angst eine Gestalt zu geben und warum ihre ausgerechnet Katja heißt, erfahrt ihr in der ersten Folge von Hallo Angst. Außerdem sprechen wir über Angst in Corona-Zeiten, über das Phänomen High Functioning Anxiety, über verschiedene Therapieformen und was man als Angsthäsin vom Partner und von Freund*innen eigentlich verlangen kann und was nicht. www.antoniawille.com

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