Brainfood for Leaders podcast

Brainfood for Leaders

Thomas Geus

Lead your Life! Impulse für Menschen, die Verantwortung übernehmen

111 Episoden

  • Brainfood for Leaders podcast

    Mitarbeiterbeurteilung – doch wer beurteilt den Beurteiler?

    17:11

    Beurteilungen sind nie objektiv, sondern immer durch den Beurteiler subjektiv eingefärbt. Ob im Beruf oder im Privatleben, wir beurteilen unsere Mitmenschen überall und immer. Beim Plaudern, beim Fachgespräch, bei der Arbeit, beim Flirt, beim Telefonieren oder im Videocall: stets nimmt man eine wertende Haltung zum Äußeren, zum Verhalten, zu den Ansichten oder zu den Leistungen seines Gegenübers ein. Es geht also nicht darum, ob man im Betrieb beurteilt oder nicht. Beurteilt wird immer, beurteilt werden alle und zwar in vielerlei Hinsicht. Von solchen Urteilen – bewusst oder unbewusst, richtig oder falsch – hängt es jedoch ab, wie man sich im beruflichen oder privaten Zusammensein begegnet. Führung ist nicht denkbar, ohne dass nicht irgendein Urteil mitschwingt. Deshalb ist es wichtig, dass Führungskräfte ihre Fähigkeit der Selbst-Reflexion immer wieder neu erproben und ihr Führungs-und Beurteilungsverhalten immer wieder hinterfragen.
  • Brainfood for Leaders podcast

    Das Leben - einige flüchtige Gedanken

    15:02

    "Der Suchende" eine Geschichte von Jorge Bucay | Lineares und zyklisches Zeiterleben | Das Rad der Zeit
  • Brainfood for Leaders podcast

    Verpasse keine Episode von Brainfood for Leaders und abonniere ihn in der kostenlosen GetPodcast App.

    iOS buttonAndroid button
  • Brainfood for Leaders podcast

    Jede Ent-Täuschung ist eine Täuschung

    8:44

    Das Leben ist so wie es ist und richtet sich nicht nach meinen Erwartungen und so sind Enttäuschungen oft schon vorprogrammiert. Wenn ich weniger an meinen Erwartungen hafte, erspare ich mir manchmal auch die eine oder andere Enttäuschung. Und wenn ich doch ent-täuscht bin – dann habe ich mich eben ge-täuscht und sage mir „sei froh!“
  • Brainfood for Leaders podcast

    Das Leben – einige flüchtige Gedanken

    10:24

    Wir brauchen drei Dinge vom Leben, um einen Sinn zu erspüren: (1) Einen inneren Zugang zu unseren Emotionen, die sich in unseren körperlichen Vorgängen ausdrücken ... (2) harmonische liebevolle Beziehungen zu den Menschen, die uns etwas bedeuten ... (3) und das Gefühl, unseren Platz in der Gemeinschaft zu haben.
  • Brainfood for Leaders podcast

    Welche Meditation hilft, wenn ich mich mies fühle?

    11:11

    Ganz gleich, um welche Art von „Sich Mies Fühlen“ es geht: Seine Macht bekommt das jeweilige Ereignis aus der Art, wie Du damit umgehst. Je nachdem kann es Dich ungeheuer belasten oder aber etwas sein, womit Du klar kommst. In dieser Episode stelle ich Dir drei Schritte vor, die schnell getan sind und Dir das Leben wesentlich leichter machen können. Ich schreibe bewusst „können“, denn natürlich gibt es in diesen Fragen niemals eine Garantie. Aber es ist ein Weg, den ich selber ausprobiert habe und der mir geholfen hat. Man braucht dazu weder Spezialkenntnisse noch Hilfsmittel. Und er hat keine negativen Nebenwirkungen. Also – warum nicht einfach ausprobieren, wenn es Dir das nächste Mal nicht so gut geht? Letzter Tipp: Die Wirksamkeit dieser drei Schritte hängt direkt damit zusammen, wie achtsam und ehrlich Du dabei mit Dir selbst sein kannst. Wenn Du willst, nutze zuvor also eine kleine Atemmeditation, ich habe ein paar hier eingefügt. Das ist aber keineswegs eine zwingende Voraussetzung. Und hier geht's zum Podcast bei iTunes und Google und Spotify. Folge uns auf Facebook und Instagram Mehr Informationen zu Theresia Tauber Video 1 “Jetzt geht’s los“ (Sitzposition etc) 5 Min https://www.youtube.com/watch?v=WiHtVyfeGJY 5-Minuten-Versionen von Video 2: Atem kennenlernen https://www.youtube.com/watch?v=u7rfhTMzyOA Atem zählen https://www.youtube.com/watch?v=RfPrOXvw6H0 Video 3 „Mit dem ganzen Körper atmen“ 16 Min https://www.youtube.com/watch?v=srDdRimXU_c
  • Brainfood for Leaders podcast

    Gute Frage: Auszeit – Wie hilft ein Micro Sabbatical?

    21:53

    Wer in einer schwierigen oder einer Umbruchsituation innere Klarheit und gute Handlungsoptionen sucht, wünscht sich manchmal eine richtig lange Auszeit. Weit weg, wo es schön ist! Doch weder Zeit noch Geld noch die alltäglichen Verantwortungen erlauben normalerweise einen längeren Trip nach Tibet oder wenigstens auf eine einsame Insel. Eine Alternative ist ein Micro Sabbatical in Deutschland. Das sind geführte Auszeiten von 4 Tagen in einer minimalistischen, magisch ruhigen Unterkunft am Wasser. Nur für Dich alleine (oder mit eine*r Partner*in). Marlin Watling ist einer der Gründer und Coaches für Micro Sabbaticals. In dieser Episode spreche ich mit ihm über die verschieden intensiven Möglichkeiten, alleine oder mit Coach ein paar kleine, aber wichtige Schritte im Leben weiter zu kommen. Lass Dich von unseren Erkenntnissen überraschen. Und von den Erfahrungsberichten, was in vier Tagen intensiv gelebter Zeit möglich ist. Hier findest Du die Website von Micro Sabbaticals: https://microsabbatical.dorik.io/
  • Brainfood for Leaders podcast

    Resilienz

    11:10

    Seelische Störungen und ihre Folgen sind schon seit längerem zu einem ernsten gesellschaftlichen Thema geworden, das durch Corona noch an Bisanz gewonnen hat. Dass auch Kinder und Jugendliche so leiden, ist erschreckend und noch erschreckender wie die Politik damit umgeht. Statistisch gesehen hat etwa jeder Dritte, der uns begegnet ein Problem und zwar ein seelisches mit all den psychosozialen und psychosomatischen Folgen. Erkrankungen der Seele gehören zu den häufigsten Leiden unserer Zeit. Die Fähigkeit, mit Stresssituationen, mit Emotionen umzugehen, lässt sich zumindest in gewissen Teilen lernen. Prävention und Gesundheitsförderung sollte also zunehmend in den Blickpunkt unserer Lebensgestaltung rücken. Studien zeigen, dass Mentaltechniken uns bei der Aufrechterhaltung und Rückgewinnung unserer seelischen Gesundheit unterstützen
  • Brainfood for Leaders podcast

    Salutogenese - Was uns gesund erhält

    11:07

    Aaron Antonovsky, der Begründer der Salutogenese, vertrat die These, dass für die Gesundheit andere Faktoren verantwortlich sind als für Krankheit und es daher nicht reicht, krankheitsverursachende Faktoren zum reduzieren oder zu vermeiden, um Gesundheit zu erhalten. Seine Erkenntnisse darüber, was es uns ermöglicht, trotz Belastungen gesund zu bleiben, fasste er mit dem Begriff "Kohärenzgefühl" zusammen. Eine bestimmte Lebenseinstellung, die hilft, tägliche Belastungen und Lebenskrisen zu bewältigen. Ein "überdauerndes Gefühl" des Vertrauens in sich selbst und in das Leben an sich, das durch Rückschläge und Misserfolge und Auseinandersetzungen - und diese werden uns im Leben immer wieder begegnen - nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird. Es ist offensichtlich, dass Sinnerfahrungen für unser Leben, für unsere Lebensqualität sowie für unsere seelische und körperliche Gesundheit sehr bedeutsam sind. Es ist also naheliegend, dass wir bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen diese wichtigen Erfahrungen fördern sollten, zumal sie in den letzten Jahrzehnten vermutlich eher geringer geworden sind, z.B. durch wenig sinnerfüllende Arbeit, durch prekäre Arbeitsverhältnisse, durch Stress im Beruf, in der Familie und zum Teil auch in der Freizeit, durch abnehmende familiäre Bindungen, soziale Isolation – die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben hier vieles sichtbar gemacht.
  • Brainfood for Leaders podcast

    Der Körper reagiert auf die Gedanken

    13:06

    Was brauche ich, um mich wieder gut zu fühlen? Woraus schöpfe ich meine Kraft? Seit einigen Jahren zeigen viele seriöse Studien: Mediation fördert das Wohlbefinden. Aufmerksamkeitsübungen wie etwa beim Bodyscan, bei dem man den gesamten Körper vom kleinen Zeh bis zum Scheitel durchwandert und nur dem eigenen Atem durch die Nasenflügel nachspürt. Wer regelmäßig seinen Körper scannt, der kann sich besser auf den Moment konzentrieren, statt gedanklich zwischen den Irrungen und Wirrungen des Alltags hin und her zu springen. So kommt es nach einigen aufmerksamkeitsbasierte Achtsamkeitsübungen zu einer Stabilisierung des Geistes. Regelmäßiges Meditieren führt zu einer nachweislichen Veränderung der Gehirnstrukturen. Gehirnscans zeigen, dass geistig-seelische Fähigkeiten und Reaktionsweisen Auswirkungen auf den Körper und seine Organfunktionen haben. Der Körper ist notwendig und wichtig, ohne den Körper kann all das andere von mir hier in dieser Welt nicht existieren. Der Körper ist voller Weisheit und wenn ich meinen Körper zerstöre, verschwindet all das andere auch. Wichtig ist der Dialog mit unseren verborgenen Gefühlen und Gedanken, lernen sie zuzulassen und freundlich zu betrachten. Einen liebevoll-neugierigen Beobachter meiner Empfindungen zu entwickeln – den freundlichen Dialog mit meinem Körper zu pflegen. Neugieriger auf das Leben werden und bewusster zu erfassen, wer um mich herum wie wichtig für mich ist.
  • Brainfood for Leaders podcast

    Gute Frage: Woher weiß ich, was ich wirklich denke?

    8:42

    Wieso sollte eine wissen wollen, was sie denkt? Naja, weil Entscheidungen doch scheinbar auf dem basieren, was Du über einen Sachverhalt denkst. Das stimmt aber nicht ganz. Oft glaubst Du, dass Du so oder so über eine Sache denkst und dann tust Du Dinge, die dem völlig widersprechen. Oder Du quälst Dich mit einer Entscheidung ab, weil Du einfach nicht herausfinden kannst, was Du wirklich WIRKLICH zu diesem Thema denkst. Das alles hat natürlich mit unserer Gehirnstruktur zu tun und damit, welche Teile unseres Gehirns wirklich Entscheidungen treffen. So lange „Denken“ sich nur auf Lesen, Schreiben und Rechnen etc. bezieht, ist hauptsächlich unser Neocortex (die Großhirnrinde) zuständig, wie bei allen rein rationalen Denk-Operationen. Sobald Wertvorstellungen, Motivation, Interesse usw. ins Spiel kommen, ist die Großhirnrinde aber nicht mehr als bloß der „Pressesprecher“ für viel ältere Gehirnteile, in denen die Entscheidung fällt. (Danke, für das Wort, liebe Esther und Johannes Narbeshuber, es steht in eurem deutschsprachigen Buch „Mindful Leader“ (ISBN 978-3-426-29293-8) auf Seite 48) In den 8 Minuten meines Podcast stelle ich Dir drei einfache Praktiken vor, mit denen Du besser herausfinden kannst, was Du wirklich „denkst“ bzw. willst. Deinen Körper und seine nonverbalen Botschaften kannst Du durch Bodyscan Übungen besser kennenlernen. Hier eine von mir auf YouTube: https://youtu.be/gf8KD1fMUpI (englisch) und eine Übung zum Atmen mit dem ganzen Körper auf Deutsch in YouTube https://youtu.be/srDdRimXU_c Mehr Details zu der Übung „Listening to the Universe“ in Otto Scharmers eigener Version findest Du in folgendem Buch: Scharmer, Otto; The Essentials of Theory U, (ISBN 978-1-5230-9440-0) S. 121/ 122. Die Übung „Journaling“, die ich im Podcast beschreibe, ist immer super, wenn Du 3 Minuten Zeit hast und Dir selber und Deinen Gedanken auf die Schliche kommen möchtest. Für alltägliche Fälle eignen sich zum Beispiel folgende Impulse gut: „Ich freue mich heute, dass…“ / „Wenn ich so an das denke, was ich heute gemacht habe, dann…“ / „Ich würde gerne einmal jemandem sagen…“ / „Ich bin stolz darauf….“ / „Es macht mir zu schaffen, dass…“ / „Ich möchte endlich einmal danke sagen…“ / „Heute gab es eine Begegnung, die…“ / „Ich vermute, dass ich heute…“ / „Ich frage mich neuerdings…“ oder ganz einfach „Immer wieder….“

Hol dir die ganze Welt der Podcasts mit der kostenlosen GetPodcast App.

Abonniere alle deine Lieblingspodcasts, höre Episoden auch offline und erhalte passende Empfehlungen für Podcasts, die dich wirklich interessieren.

iOS buttonAndroid button
© radio.de GmbH 2022radio.net logo