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Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich in Schloss Neuhardenberg zu
ihrer zweitägigen Kabinettsklausur getroffen. Im Mittelpunkt des ersten
Tages stand die schwächelnde deutsche Wirtschaft. Bundeskanzler
Friedrich Merz betonte, Deutschland habe weiterhin eine starke
industrielle Basis und einen leistungsfähigen Mittelstand. Diese Stärken
sollten genutzt werden, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Auch
Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) verwies auf eine umfangreiche
Aufgabenliste für den Herbst. Zudem müsse die Koalition bei der
Umsetzung bereits vereinbarter Vorhaben schneller vorankommen. Wie der
erste Tag des Treffens verlaufen ist, ordnet Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich während der Klausur auch zum
Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen. Der Kanzler forderte, die Urheber
hybrider Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen: »Sie werden dafür
bezahlen.« Nach Recherchen von WDR, NDR und »Süddeutscher Zeitung« haben
Ermittler eine dritte Drohne in der Nähe des Flughafens entdeckt. Sie
soll neben einer Substanz gelegen haben, bei der es sich möglicherweise
um den militärischen Sprengstoff Hexogen handelt. Was das bedeutet,
erläutert ZEIT-Autor Tilman Leicht.
Außerdem im Update: Bei der Betriebsversammlung am Volkswagen-Stammwerk
in Wolfsburg hat Konzernchef Oliver Blume den geplanten Konzernumbau
erläutert. Hintergrund sind die angespannte Lage bei Volkswagen und die
angekündigten Sparmaßnahmen. Die Streichung von bis zu 50.000 Stellen
steht im Raum, zudem war zuletzt über die Zukunft von vier deutschen
Standorten diskutiert worden. Zwischen VW und Niedersachsens
Ministerpräsident Olaf Lies sind die Fronten derweil verhärtet, erklärt
Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein-Sterne-Bewertungen großer Sehenswürdigkeiten
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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