endlich. Wir reden über den Tod podcast

endlich. Wir reden über den Tod

Susann Brückner und Caroline Kraft

Wir sind Susann und Caro. Irgendwann haben wir angefangen, uns mit dem Tod auseinanderzusetzen - weil wir auf Grund von persönlichen Erfahrungen nicht drumherum kamen. Und während wir das taten, haben wir gemerkt, dass es eine gute Art gibt, über Tod, Trauer und Sterben zu reden. Nicht angestrengt oder betroffen, sondern selbstverständlich: mal ernst, mal traurig, manchmal aber auch leicht und lustig - wie über's Leben eben auch. Genau das machen wir hier. Jeden Monat mit einem Gast und mit Euch: endlich.

53 Episódios

  • endlich. Wir reden über den Tod podcast

    „endlich. Spezial“

    1:01:56

    "Lesen stärkt die Seele", sagt Voltaire - wir finden, das stimmt umso mehr, wenn es dunkel ist - drinnen wie draußen. In dieser Folge stellen wir euch unsere liebsten Lektüren der letzten Monate vor. In einigen geht um Theorien zum Umgang mit Trauer, andere erzählen Geschichten rund um Tod und Sterben und wieder andere feiern das Leben in seiner ganzen Fülle. Lauscht dem Rascheln der Seiten und folgt uns in die gewaltige Welt der Bücher.
  • endlich. Wir reden über den Tod podcast

    „endlich. Interview“: mit Rebecca Randak und Andy Steingrüber

    53:05

    „Im Juni diesen Jahres habe ich unseren Sohn Luka geboren. Zweieinhalb Wochen später haben wir ihn beerdigt“, schreibt Rebecca Randak 2019 auf ihrem Blog Fuck Lucky Go Happy. Heute sprechen wir mit ihr und ihrem Partner Andy Steingrüber über ihre Geschichte. Über die Diagnose, die besagte, dass ihr Sohn nicht lebensfähig zur Welt kommen würde, über ihren Entschluss, ihr Baby in seinem Tempo ins Leben und beim Sterben zu begleiten, über eine palliative Hausgeburt, die großes Glück und große Trauer mit sich brachte, und über das Abschiednehmen von Luka.
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  • endlich. Wir reden über den Tod podcast

    „endlich. Zu zweit“: über Fluch und Segen von Trauernormen

    42:57

    Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir uns wieder gemeinsam auf der endlich.-Couch eingefunden, um ein bisschen über Trauer und Tod zu sprechen. Kommt mit auf die Couch, wir rutschen ein Stück! Dann denken wir gemeinsam über Trauernormen nach, wie tief die eigentlich in unserem Denken verankert sind, wie schwer es ist, sich von ihnen zu emanzipieren und darüber, wie man diese Konventionen selbstermächtigt für sich nutzen kann. Wir sprechen über das Erkennen von Gefühlen, darüber, wie wir uns eine Haltung zu unseren Geschichten erarbeiten, über das Trauern nach 23 Jahren und auch über aberkannte Trauer. Komplex, ja - aber auch lustig, direkt und mit merkwürdigen Metaphern.
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    „endlich. live“ mit Maren Wurster

    1:12:40

    „Entlang des Verlassenwerdens“ erzählt Maren Wurster die Geschichte über das Sterben der Eltern - sowohl in ihrem Buch „Papa stirbt, Mama auch“ als auch in unserem Live-Podcast, diesmal im Rahmen des „Memento Mori Festivals" in Wien. Wir sprechen über den jahrelangen Prozess des Loslassens und des Abschiednehmens - vom Vater, der an Krebs erkrankt, und von der demenzkranken Mutter. Es geht um Kindheitserinnerungen und die eigene Herkunft, Therapien im Endstadium, liebevolles Unterlassen und eine dreitägige Totenwache.
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    „endlich. Spezial“ mit Julian Heigel

    47:18

    Habt ihr euch schon mal Gedanken über eure Bestattung gemacht? Oder mit euren Zugehörigen darüber gesprochen, was nach eurem Tod passieren soll? Wir gehen mit gutem Beispiel voran und besprechen alle relevanten Fragen einer Bestattungsverfügung mit Julian von Thanatos Bestattung - live auf dem Friedhof! Danach wisst ihr nicht nur, wo Caro beerdigt werden will oder welche Dinge Susann auf ihre letzte Reise mitnehmen möchte, sondern auch, worüber ihr euch in Bezug auf eure eigene Bestattung jetzt schon mal Gedanken machen solltet. Viel Spaß mit diesem kühlen Feierabendbier einer Folge - pünktlich zu unserer kleinen endlich.-Sommerpause!
  • endlich. Wir reden über den Tod podcast

    „endlich. Zu zweit“: über Versehrtsein und Veränderung

    47:24

    Trotz elegischem Titel erwartet euch eine spritzige Folge, in der es um posttraumatisches Reisen und Gehirnorgasmen geht, um Katastrophendenken und Vertrauen, um das memento mori und den Knacks, der einfach nicht mehr weggeht. Lasst uns über Trauer reden.
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    „endlich. Interview“: mit Gabriele von Arnim

    46:04

    „Ausgerechnet in dem Moment, in dem es kein Wir mehr gibt, verschwindet auch das Ich. Man ist nicht länger, wer man war, und ist noch nicht, wer man sein könnte, vielleicht sein wird. Man ist nicht“, schreibt Gabriele von Arnim in ihrem Buch „Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“. Mit ihr sprechen wir über die zehn Jahre, die sie ihren schwerkranken Mann nach zwei Schlaganfällen gepflegt hat, und über die Zeit nach seinem Tod. Sie erzählt uns von der Lebendigkeit, die im Schmerz und in der Sehnsucht steckt, welche Kraftquellen sie für sich entdeckt hat und wie man es schafft, die Widersprüchlichkeiten des Lebens miteinander ins Gespräch kommen zu lassen. Es geht um das Lachen und die sinnlichen Freuden, das Weh und die Wut über die verpassten Jahre - und um die Heiterkeit als unterschätztes Lebensgefühl. Viel Freude beim Hören!
  • endlich. Wir reden über den Tod podcast

    „endlich. Zu zweit“: Trauer nachholen

    35:40

    Kann man Trauer nachholen? Wir glauben ja - und dass es ganz egal ist, wie lange eine Person schon tot ist. Die ersten Abschiede, Trennungen, Tode, die wir erleben, prägen die Art und Weise, wie wir mit Trauer umgehen - und sowohl Caro als auch Susann haben aus diesen Erfahrungen erst sehr viel später bewußt gelernt. In dieser Folge geht es um Krisen, Träume, mentale Bilder unserer Toten und - wie immer - um Liebe.
  • endlich. Wir reden über den Tod podcast

    „endlich. Interview“ mit Prof. Sven Gottschling

    57:39

    Ist Sterben ohne Leid möglich? Das fragen wir Prof. Sven Gottschling, der das Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes leitet. Außerdem ist er Autor des Buches "Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können". Er erzählt uns, warum seine Arbeit da anfängt, wo andere medizinische Fachrichtungen aufhören und warum es den Satz "Wir können für Sie nichts mehr tun" in seinem Job schlicht nicht gibt. Es geht um allerlei Mythen rund um den Tod, Aperol Spritz auf seiner Station - und warum es mehr Palliativbetten geben sollte, bevor wir weiter über Sterbehilfe diskutieren.
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    „endlich. Zu zweit": Über den Unterschied zwischen Trauer und Depression

    45:09

    Der Unterschied zwischen Trauer und Depression liegt nicht sofort auf der Hand. In dieser Folge diskutieren wir über unsere Erfahrungen mit beidem, über wissenschaftliche Erkenntnisse und darüber, wie hilfreich es ist, die eigenen Gefühle mit Interesse zu betrachten. Außerdem beschäftigen wir uns mit der irrsinnig schwierigen Frage nach assistiertem Suizid bei psychisch kranken Menschen. Glauben wir, dass unseren Toten, ein solches Angebot geholfen hätte?

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