Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

#178 Dialoge führen: Was braucht es für einen Meinungsaustausch auf Augenhöhe?

0:00
43:12
Manda indietro di 15 secondi
Manda avanti di 15 secondi
Betrachten wir den gesellschaftlichen Diskurs der letzten Jahre, so zeichnet sich ein unschönes Bild ab: Es gibt viel Schwarz-Weiß-Denken, Härte und wenig Raum, in dem Menschen einander zuhören. Es ist verlockend, sich bei dieser Entwicklung nur noch mit denjenigen auszutauschen, die ohnehin gleicher Meinung sind. Das ist zwar komfortabel - aber keine Lösung, um die großen und kleinen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Denn für Demokratie und eine gerechte, lebenswerte Gesellschaft ist es unabdingbar, dass wir miteinander reden – auch wenn wir unterschiedliche Ansichten oder Perspektiven haben. Als ein zentrales Problem sehe ich, dass wir häufig „nur“ Debatten anstoßen: also unsere Meinung mit Argumenten vortragen - ohne dabei auf die Gegenseite einzugehen. Das ist spannend und kann sehr informativ sein, allerdings bringt es das Miteinander nicht voran. Denn in einer Debatte geht es für gewöhnlich nicht darum, einander zuzuhören und zu verstehen, sondern ums Gewinnen. Doch „wer hat Recht?“ ist der falsche Ansatz, um Veränderung voranzubringen. In der Debatte bin ich allein. Getrennt. Unverstanden. Wir Menschen haben aber das Bedürfnis gesehen zu werden und dafür braucht es den Dialog. Er steht für Öffnung, Respekt und Verständnis. Denn es entsteht eine andere, lösungsorientierte Dynamik, wenn ich mich für die Möglichkeit öffne, nicht richtig zu liegen. Doch wie komme ich von der Debatte in den Dialog? Und wie übertrage ich diese Fähigkeit zum Dialog in alle Lebensbereiche? Darum geht es in dieser Podcastfolge. Denn wir brauchen Dialog überall: in der Politik, in unseren privaten Beziehungen, in der Arbeitswelt. Dazu teile ich in dieser Podcastfolge sieben Impulse für starke Dialoge – für mehr Miteinander, Raum für gemeinsamen Wachstum und die Fähigkeit, die eigene Meinung zu überdenken. In dieser Folge zum Thema “Dialoge führen” erfährst du: - 7 Impulse für starke Dialoge - wie du mit deinem Verhalten Gespräche prägen kannst - welche Wirkung und Veränderung ein kleiner Dialog auslösen kann

Altri episodi di "Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten"

  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #181 Grenzen setzen (Teil 1): So lernst du, deine Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren

    41:56

    Das nächste Team-Event organisieren, der Schwester beim Umzug helfen, die Schwiegereltern zum Essen einladen – manchmal stehen so viele Dinge gleichzeitig an, dass wir schnell nicht mehr wissen, wo uns eigentlich der Kopf steht. „Warum habe ich bloß zu all dem Ja gesagt?“ – Für viele von uns gehört dieser Gedanke zum Alltag dazu und wir geraten mit einer unendlich langen To-do-Liste schnell ins Stolpern. Das passiert vor allem dann, wenn wir die Bedürfnisse von anderen über unsere eigenen Stellen: niemanden verletzen wollen, Erwartungen erfüllen, die eigene Relevanz nicht aufs Spiel setzen – ein Kreislauf, der langfristig krank und unglücklich machen kann. Es ist wichtig, zu lernen unsere Bedürfnisse aktiv zu kommunizieren – und Grenzen zu setzen. Nein zu sagen ist zwar nicht immer ganz einfach, eröffnet aber den Raum, selbstbestimmt unser Leben zu gestalten - und Beziehungen mit anderen zu stärken. Das heißt nicht, dass wir aufhören müssen, anderen zu helfen oder auch mal die Extrameile zu gehen. Vielmehr geht es darum, in Balance zu bleiben und mit bewussten Entscheidungen uns selber treu zu bleiben. Doch gerade bei Menschen, die uns nahestehen oder mit denen wir eng zusammenarbeiten, kann es besonders schwer fallen Grenzen zu setzen. Darum gebe ich in dieser Podcastfolge Impulse, wie wir unsere Bedürfnisse nicht nur für uns selbst erkennen, sondern auch für unser Außen sichtbar machen – und unser Nein so kommunizieren, dass es weder hart noch verletzend beim Gegenüber ankommt. Das stärkt das Selbstwertgefühl und hilft gleichzeitig unseren Mitmenschen dabei, uns besser einzuschätzen. Denn Grenzen machen uns greifbar. So können schwelende Konflikte, Überforderung und ein völlig überfüllter Kalender dank Klarheit und Offenheit im Beruf wie im Privatleben nachhaltig überkommen werden.
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #180 Geben statt nehmen: Warum uns Teilen stärker macht

    40:29

    Wem wird das nächste spannende Projekt anvertraut? Wer ist am beliebtesten, am schnellsten, am besten bei der Arbeit? Wem wird eine Beförderung angeboten? Wer schafft es nach Feierabend noch zum Sport? Wer backt und bastelt am aufwändigsten fürs Schulfest? Ob im Job oder im Privatleben: Leicht passiert es, dass unser Leben - oder ein Lebensbereich besonders - geprägt ist vom Wettbewerb. Es geht dann vor allem darum, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und besser als die anderen zu sein. Im beruflichen Kontext begegnen mir sogar nicht selten Führungskräfte, die behaupten, Wettbewerb sei gut fürs Geschäft und gesund für’s Miteinander. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wenn wir uns im Wettbewerb zu anderen sehen, entsteht eine Mentalität, die von Ellenbogen und Einzelkämpfer*innen geprägt ist. Das führt zu einer Kultur, in der Menschen nicht nur ihr Wissen und ihre Ressourcen für sich behalten, sondern auch ehrliche Tiefe und echte Nähe keinen Raum haben. Denn Vertrauen ist nicht möglich, wenn ich Angst vor anderen habe, den Angriff fürchte oder die Sorge in mir trage, im Job hinter den Kolleg*innen zurück zu bleiben. Diese Gefühle kosten in erster Linie Energie und halten uns davon ab, uns auf ein größeres, gemeinsames Ziel zu konzentrieren. Es lohnt sich also, Wettbewerbsdenken zu hinterfragen und der Magie Raum zu geben, die beim Teilen entsteht. Denn wenn wir alle Vergleiche einmal abschütteln, entstehen Umfelder, in denen wir einander mit aufrichtiger Wertschätzung begegnen und unsere Stärken ausleben können - auch um sie offenherzig zu teilen. Es ist für starke Arbeitskulturen und auch unser gesellschaftliches Miteinander deshalb unverzichtbar, dass wir Kreisläufe des Vergleichens durchbrechen und so ein Miteinander möglich machen, das von aufrichtigem Wohlwollen und gegenseitigem Empowerment geprägt ist. In der Podcastfolge #180 teile ich dazu Strategien mit dir. Es geht darum, wie du dich davon lösen kannst, in den Vergleich mit deinen Mitmenschen zu treten, um so den Raum für Austausch und gemeinsames Wachstum zu ermöglichen. Wenn wir uns von der Erwartung frei machen, dass Gewinnen immer eine Einzelleistung ist und jedes Geben eine Gegenleistung erfordert, entsteht Gemeinschaft, in der genug Platz für alle ist. Das übrigens das macht nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher. In dieser Folge zum Thema “Geben statt nehmen” erfährst du: 3 Strategien mit praktischen Ansätzen, wie du dich vom Vergleichen mit anderen lösen kannst wie du mit kleinen Veränderungen, nachhaltig Veränderung bewirkt warum eine Kultur des Teilens für Einzelpersonen und auch für Organisationen wertvoll ist
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    Non perdere nemmeno un episodio di Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten. Iscriviti all'app gratuita GetPodcast.

    iOS buttonAndroid button
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #179 Authentisch sein: Wie wir ans Ziel kommen, ohne uns zu verbiegen

    34:47

    Kaum eine Eigenschaft wird im Kontext der New-Work-Debatte – vor allem in Bezug auf Führung und Selbstvermarktung im Job – häufiger hervorgehoben: Authentizität scheint die Fähigkeit der Stunde zu sein. In erster Linie sehe ich darin eine positive Entwicklung, denn es bedeutet, dass hierarchisches Machtgehabe und das Spielen einer Rolle bei der Arbeit in den Hintergrund rücken dürfen und der Mensch immer mehr ins Zentrum gestellt wird. Doch es gibt auch Tücken, die damit verbunden sind: Die hochgelobte Authentizität ist für einige Menschen viel einfacher umzusetzen als für andere. Klar ist es leicht, sich zum Beispiel als wohlhabender weißer Mann in Führungsposition ganz natürlich zu geben und die eigene Haltung ungefiltert anderen mitzuteilen. Denn diejenigen mit Macht und Status haben das Privileg, dass ihnen für gewöhnlich zugehört und geglaubt wird, ihre Meinung geschätzt und ihr Streben nach Nahbarkeit sogar als besonders fortschrittlich gedeutet wird. Wirkliche Authentizität kann allerdings auch leicht negativ aufgefasst werden - vor allem bei denen, die weniger Macht haben: zu laut, zu kritisch, zu offen, zu anders. Wer weniger Privilegien genießt, wird fürs Authentisch-sein schnell abgestraft. Als Reinigungskraft, als Frau* in einer Führungsposition oder als Mensch mit Behinderung ist es nicht unbedingt gern gesehen, wenn ich mich besonders offen (und damit anders als die vermeintliche Norm) gebe - besonders authentisch ebe. Wie können wir uns trotzdem dem Begriff Authentizität nähern - und unserem Bedürfnis Ausdruck verleihen, aufrichtig zu sein und uns nicht zu verstellen? Und das eben auch unabhängig von unserer Machtposition in Organisationen? In dieser Podcastfolge teile ich die Tücken, die der Begriff “authentisch” mit sich bringt und wie wir diesem Problem in der Praxis entgegenwirken können, um uns im Job und auch privat nicht zu verbiegen. Dabei geht es um drei Impulse, wie wir natürlich und mit Selbstvertrauen auftreten und dabei fair und verbindlich gegenüber unseren Mitmenschen bleiben.
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #178 Dialoge führen: Was braucht es für einen Meinungsaustausch auf Augenhöhe?

    43:12

    Betrachten wir den gesellschaftlichen Diskurs der letzten Jahre, so zeichnet sich ein unschönes Bild ab: Es gibt viel Schwarz-Weiß-Denken, Härte und wenig Raum, in dem Menschen einander zuhören. Es ist verlockend, sich bei dieser Entwicklung nur noch mit denjenigen auszutauschen, die ohnehin gleicher Meinung sind. Das ist zwar komfortabel - aber keine Lösung, um die großen und kleinen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Denn für Demokratie und eine gerechte, lebenswerte Gesellschaft ist es unabdingbar, dass wir miteinander reden – auch wenn wir unterschiedliche Ansichten oder Perspektiven haben. Als ein zentrales Problem sehe ich, dass wir häufig „nur“ Debatten anstoßen: also unsere Meinung mit Argumenten vortragen - ohne dabei auf die Gegenseite einzugehen. Das ist spannend und kann sehr informativ sein, allerdings bringt es das Miteinander nicht voran. Denn in einer Debatte geht es für gewöhnlich nicht darum, einander zuzuhören und zu verstehen, sondern ums Gewinnen. Doch „wer hat Recht?“ ist der falsche Ansatz, um Veränderung voranzubringen. In der Debatte bin ich allein. Getrennt. Unverstanden. Wir Menschen haben aber das Bedürfnis gesehen zu werden und dafür braucht es den Dialog. Er steht für Öffnung, Respekt und Verständnis. Denn es entsteht eine andere, lösungsorientierte Dynamik, wenn ich mich für die Möglichkeit öffne, nicht richtig zu liegen. Doch wie komme ich von der Debatte in den Dialog? Und wie übertrage ich diese Fähigkeit zum Dialog in alle Lebensbereiche? Darum geht es in dieser Podcastfolge. Denn wir brauchen Dialog überall: in der Politik, in unseren privaten Beziehungen, in der Arbeitswelt. Dazu teile ich in dieser Podcastfolge sieben Impulse für starke Dialoge – für mehr Miteinander, Raum für gemeinsamen Wachstum und die Fähigkeit, die eigene Meinung zu überdenken. In dieser Folge zum Thema “Dialoge führen” erfährst du: - 7 Impulse für starke Dialoge - wie du mit deinem Verhalten Gespräche prägen kannst - welche Wirkung und Veränderung ein kleiner Dialog auslösen kann
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #177 Barrierefreiheit: Warum wir die Arbeitswelt verändern müssen - Interview mit Raul Krauthausen

    48:09

    Rund 10% der deutschen Bevölkerung sind Menschen mit einer Schwerbehinderung. Für sie gibt es im Alltag viele Barrieren: bauliche für Rollstuhlfahrer*innen in Geschäften, auditive für Menschen mit Hörbehinderungen oder visuelle für Menschen mit Seheinschränkungen. Wer nicht auf Barrierefreiheit angewiesen ist und wenig oder keinen Austausch mit Betroffenen hat, kann leicht übersehen, welche Hindernisse auch im beruflichen Alltag vorhanden sein können. Raul Krauthausen ist Inklusions-Aktivist und Gründer der Sozialhelden e.V. - einem Aktivist*innen-Netzwerk, das Menschen für gesellschaftliche Probleme sensibilisieren und zum Umdenken bewegen soll. Raul ist eine der bekanntesten Stimmen Deutschlands zum Thema Inklusion. Für sein soziales Engagement erhielt er 2013 das Bundesverdienstkreuz und 2018 wurde er für seine „persönliche Leistung“ mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Mit Raul habe ich über Barrierefreiheit, Inklusion und Diversität im Arbeitsalltag gesprochen. Er berichtet im Gespräch von seinen Erfahrungen, Hindernissen und Vorurteilen, mit denen Menschen mit Behinderung konfrontiert werden. Aus diesem Interview wirst auch du Impulse ziehen können, wie sich Barrieren erkennen und abbauen lassen - egal, ob im Berufsalltag oder im privaten Bereich. Denn es ist unverzichtbar, dass sich die Bedingungen für Menschen mit Behinderung grundlegend verändern. In unserem Gespräch findest du um zahlreiche Anregungen, wie wir das erreichen können. In dieser Folge zum Thema “Barrierefreiheit” erfährst du: 📌 viele wertvolle Ansätze, um Barrierefreiheit in Unternehmen zu schaffen 📌 wie sich Barrieren im Berufsalltag und im privaten Bereich abbauen lassen 📌 warum direkte Begegnungen mit Menschen mit Behinderungen essentiell sind Das Interview mit Raul Krauthausen zum Thema “Barrierefreiheit” in der Übersicht: Begrüßung (ab 02:26) Vorstellung von Raul Krauthausen (ab 03:00) Warum Behinderungen in vielen Definitionen vergessen werden (ab 04:50) Warum Menschen nicht zwangsläufig vernünftig handeln (ab 07:46) Warum reine Aufklärungsarbeit nicht reicht (Ab 08:50) Warum Raul Inklusion mit einer S-Bahn-Fahrt vergleicht (ab 10:50) Warum wir mehr Bewusstsein bei den Entscheider*innen schaffen müssen (ab 15:55) Tipps, um Barrieren im Alltag abzubauen (ab 17:20) Vorurteile, die Raul immer wieder begegnen (ab 21:04) Erschreckendes Arbeiten in Behindertenwerkstätten (ab 23:28) Warum wir den Menschen ins Zentrum stellen sollten (ab 28:21) Mobbing (ab 29:02) Wie Organisationen Menschen mit Behinderungen erreichen können (ab 30:09) Integration von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt (ab 32:51) Abschlussfragen (ab 40:50)
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #176 Wertschätzende Führung: Wie neue Perspektiven auf Leadership unsere Arbeitswelt umkrempeln

    33:11

    Wohl kaum ein Begriff hat im Kontext von neuem Arbeiten so einen Bedeutungswechsel erfahren wie „Führung“. Was noch vor zehn Jahren in vielen Unternehmen mit dem Auftreten einer starken Führungskraft verbunden wurde, hat heute wahrscheinlich wenig mit dem Bild von guter Führung zu tun. „Durchsetzungsstärke“, „Erfahrung“ und „Expertentum“ sind keine Kriterien mehr, die per se eine Führungsfigur auszeichnen. Gerade in unserer digitalen Welt steht Leadership nämlich vor ganz neuen Herausforderungen. Es tritt immer mehr eine Öffnung im Zusammenhang mit dem Begriff von zeitgemäßer Führung auf. Alter, Äußerlichkeiten oder bestimmte Charaktereigenschaften treten in den Hintergrund, denn wir erkennen: Starke Führung kann viele Formen, Facetten und Gesichter haben. Was sie hingegen immer auszeichnet sind Elemente wie Wertschätzung, Reflexionsbereitschaft und der Mut zur Verletzlichkeit. Das bedeutet ganz konkret: Können Menschen mir vertrauen und sich auf mich verlassen? Bin ich ehrlich mit mir und anderen? Bringe ich den Mut zur Verletzlichkeit auf, nicht immer alle Antworten zu haben? Bin ich bereit, konstruktiv Konflikte zu lösen, statt ihnen aus dem Weg zu gehen? Dies sind nur einige Fragen für starke Führung – egal ob wir im Familienunternehmen, Großkonzern oder Start-up arbeiten. Leadership bedeutet Menschen zu befähigen – Potenzial zu sehen und den Mut zu haben, es zu entwickeln. „I define a leader as anyone who takes responsibility for finding the potential in people and processes, and who has the courage to develop that potential.“ Brené Brown in ihrem Buch Dare to Lead In der dieser Podcastfolge geht es darum, was gute Führung bedeutet und wie Wertschätzung als Kompass zur Orientierung im Dickicht der vielen Leadership-Definitionen und -Ratschläge dienen kann. Außerdem teile ich fünf konkrete Ideen, um wertschätzende (Selbst-)Führung im Alltag zu leben.
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #175 Feedbackgespräche: 5 Impulse für eine Kultur der Wertschätzung

    39:11

    In den meisten Unternehmen gehören regelmäßige Feedbackgespräche mit Mitarbeiter*innen und Führungskräften zum guten Ton. Während dieser Austausch häufig als wichtige New-Work-Maßnahme gefeiert wird, lösen Feedbackrunden bei vielen Menschen Stress aus. Die Vorstellung, dass eine andere Person unsere Arbeit und häufig auch unsere Persönlichkeit bewertet, kann sehr unangenehm sein und Angst machen. Dabei bergen diese Gespräche unschätzbares Potenzial - für uns selbst, für die Beziehungen im Team und für das Miteinander der gesamten Organisation. Schon wenn wir anfangen, an kleinen Stellschrauben zu drehen, kann das die Dynamik von Feedbackgesprächen maßgeblich verändern: weg vom Eindruck des “Bewertet-werdens” hin zum wertschätzendem Miteinander, das uns fördert und beflügelt. Dabei geht es in erster Linie um ehrlichen Austausch, der offen und vertrauensvoll ist, ohne nach vermeintlichen Schwächen zu suchen. Es kann sich nämlich lohnen, was es in der täglichen Zusammenarbeit zu verbessern gibt, direkt anzusprechen und nicht bis zum Feedbackgespräch aufzuschieben. In dieser Folge geht es um fünf Impulse, wie Feedbackgespräche auf Augenhöhe gelingen können, damit wir Wachstum fördern und – statt zurückzuschauen – vor allem den Blick nach vorne richten: auf Entwicklungsmöglichkeiten, die Perspektiven und Potenziale in den Fokus stellen.
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #174 Lernen lernen: Unter welchen Bedingungen sich unser Gehirn optimal weiterentwickelt

    49:53

    Lernen ist zentral für die Zukunft von Arbeit und Gesellschaft. Denn nur wer lernen kann, ist in der Lage, sich an sich ständig ändernde Rahmenbedingungen der Umwelt anzupassen. Das ist unverzichtbar, um die eigene berufliche und persönliche Entwicklung aktiv zu gestalten. Und das gilt nicht nur für Einzelpersonen: Auch für Gruppen und Organisationen ist es wertvoll zu lernen, um erfolgreich die eigene Zukunft zu entwickeln. Dazu ist es interessant, zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn wir unbekannte Informationen aufnehmen und welche Rahmenbedingungen wir brauchen, um besonders gut und leicht lernen zu können: Wie kann ich die Lust am Lernen wiederfinden und mit welchen Methoden schaffe ich Klarheit in meinem Kopf? Wie setze ich – gerade bei neuen Themen – einen Fokus, ohne mich zu verzetteln? Wie bleibe ich dran, wenn der Lernprozess anstrengend wird? Diesen Fragen widme ich mich in der aktuellen Podcastfolge. Denn egal, ob wir uns bewusst dafür entscheiden, unseren Kopf auf ganz neue Wege zu schicken oder im Alltag – sei es im neuen Job, bei der Steuererklärung oder zur Geburt eines Kindes – einfach loslegen müssen: Wir können diese Chance nutzen und uns beim Lernprozess selbst unterstützen – die wunderbare Euphorie des Wachsens gibt’s dann inklusive. Diese Folge ist Teil der Themenreihe “Lernen neu denken”.
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #173 Erwartungsmanagement: Wie wir Konflikte lösen, bevor sie entstehen

    31:06

    Es gibt viele Auslöser für Konflikte: Ein falsches Wort des Kollegen, unachtsames Feedback der Chefin oder einfach der nicht herunter gebrachte Mülleimer können zu Auseinandersetzungen führen. Konflikte sind anstrengend. Sie kosten Energie, Zeit und häufig auch Nerven. Trotzdem lohnt es sich, das Potenzial nicht zu übersehen, das diese kleinen und größeren Krisen mit sich bringen: Denn Reibung birgt immer auch Möglichkeiten, um Probleme zu lösen, sich näher zu kommen und das gemeinsame Wachstum zu fördern. Wie entstehen Spannungen mit unseren Mitmenschen und wo können wir zur Lösungsfindung bei Konflikten ansetzen? Darum geht es in dieser PodcastfoIge, in der wir den Blick vor allem auf unser Inneres richten. Denn ein wichtiges Element in Konflikten sind die eigenen Erwartungen: Es fließen Bedürfnisse, Erfahrungen und Werte in unsere Erwartungshaltung ein und prägen so maßgeblich, wie wir unsere Beziehung zu anderen erleben. Werden Erwartungen erfüllt, sind wir zufrieden. Ist dies nicht der Fall, führt das leicht zu Enttäuschung. Auch wenn unsere Erwartungen berechtigt sind, bauen wir mit unserer Anspruchshaltung Barrieren auf, die für unsere Mitmenschen schwer greifbar und deshalb nicht überwindbar sein können. Es kann ein großer Gewinn für Beziehungsgeflechte sein, wenn ich meine Bedürfnisse und Wünsche besser kennenlerne, um sie wertschätzend und klar kommunizieren zu können. So wird der reflektierte Blick auf und das offene Teilen von Erwartungen ein zentraler Schlüssel für erfüllte Beziehungen - im Job und im Privaten. In dieser Folge zum Thema “Erwartungsmanagement” erfährst du: - Warum es so wertvoll ist, die eigenen Erwartungen zu verstehen und zu hinterfragen - 4 Impulse, mit denen du über deine Erwartungen in jeder Beziehung reflektieren kannst - Warum es sich lohnt, die Bedürfnisse hinter den Erwartungen herauszuarbeiten und zu reflektieren
  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #172 Zyklusorientiertes Arbeiten: Wie wir die 4 Phasen des Zyklus’ im Alltag nutzen können – Interview mit Miriam Stark

    1:12:35

    Die erste Assoziation mit dem weiblichen Zyklus ist häufig die monatliche Blutung. Doch es gibt viel mehr zu diesem Thema zu kennen und zu berücksichtigen - auch für Menschen, die nicht menstruieren. Die promovierte Wirtschaftspsychologin Miriam Stark weiß, dass uns der bewusste Umgang mit den vier Zyklusphasen intuitiver, kreativer und produktiver machen kann. Dr. Miriam Stark berät als Coachin und Gründerin der Tacheles Beratung Einzelpersonen und Organisationen zum zyklusorientierten Arbeiten. Ihr Werdegang hat sie zu diesem Thema geführt: Nach intensiven beruflichen und persönlichen Erfahrungen sind der jungen Frau alle Haare am Körper ausgefallen. Mit Recherche und eigenen Erfahrungen hat sie den weiblichen Zyklus und dessen Kraft für sich und in ihren Coachings nutzen gelernt. Heute ist sie überzeugt: Wer sich achtsam auf den Zyklus einlässt und die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse seiner vier Phasen berücksichtigt, kann dies für sich persönlich und auch im Arbeitskontext als Bereicherung einbringen. Darum, wie genau das zyklusorientierte Arbeiten aussehen kann, was die vier Phasen unterscheidet und wie wir bestmöglich auf sie eingehen können, geht es im Interview mit Miriam in Folge #172 im Female Leadership Podcast. Diese Podcastfolge ist auch für Menschen interessant, die nicht menstruieren. Denn es kann für das Zusammenleben und -arbeiten hilfreich sein zu verstehen, was hinter den Zyklusphasen steckt und auf Bedürfnisse besser einzugehen. Menstruierende gehen meist durch ihren Monatszyklus, ohne die einzelnen Phasen besonders wahrzunehmen. Die hormonellen Veränderungen mit ihren Auswirkungen auf Physis und Psyche nicht nur zu kennen, sondern auch zu nutzen, kann ein kraftvolles Element der persönlichen Entwicklung, aber auch einer menschlicheren Arbeitswelt sein. Es erwartet dich ein herzliches, offenes und inspirierendes Gespräch darüber, wie wir gut und heilsam mit uns umgehen können, dass eine menschlichere, bedürfnisorientierte Arbeitswelt nicht nur möglich, sondern auch sehr erstrebenswert ist.

Accedi a tutto il mondo dei podcast con l’app gratuita GetPodcast.

Iscriviti ai tuoi podcast preferiti, ascolta gli episodi offline e ricevi fantastici consigli.

iOS buttonAndroid button