Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten

Vera Strauch

Der Female Leadership Podcast für deinen authentischen (Selbst-) Führungsstil verbindet Inspiration und Wissen zu Führung, Karriere und Wirtschaft mit dem Blick auf Empowerment und New Work. Dich erwarten Experten-Interviews, praktische Tipps für deine persönliche Weiterentwicklung und Geschichten aus dem echten Arbeitsleben. Es ist Zeit, dass wir gemeinsam Erwartungen und Rollenbilder der (Business-) Welt grundlegend hinterfragen und neue Führung mit Mut zu Emotionen, Kreativität und Vielfalt leben. Egal, wer du bist und woher du kommst, du hast es in dir, deine Welt zu verändern und Führung ein neues Gesicht zu geben! Weitere Informationen findest du auf www.verastrauch.com. Ich freue mich, wenn wir uns verbinden, z.B. auf Instagram @veramariestrauch.

188 episodi

  • Female Leadership | Führung, Karriere und Neues Arbeiten podcast

    #187 Schwierige Gespräche (Teil 2): Grenzen wertschätzend kommunizieren

    37:25

    In der Podcastfolge 187, Teil 2 zum Thema Schwierige Gespräche, erhältst du drei konkrete Handlungsvorschläge, um wertschätzend und mit einem guten Gefühl in unangenehme Gesprächssituationen zu gehen. Denn gerade die Momente, in denen wir unsere Grenzen wahren und aufrichtig zu uns stehen, können starke Beziehungen wachsen lassen.
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    #186 Schwierige Gespräche (Teil 1): So können wir Muster durchbrechen und Narrative verändern

    30:52

    Menschen wiederholen deine Aussage, unterbrechen in der Diskussion oder reden ohne Unterlass: Kommunikation – ob im Job oder Privaten– kann ganz schön fordernd sein. Gleichzeitig ist sie wohl der wichtigste Hebel für einen wertschätzenden Austausch und hält unschätzbares Potenzial, um gemeinsam Großes zu erschaffen. Es ist deshalb auch ganz natürlich, dass wir schwierige Gesprächssituationen eher scheuen. Trotzdem sollten wir die Kraft insbesondere schwieriger Gespräche nicht unterschätzen: Aus einer auf den ersten Blick unangenehmen und anstrengenden Diskussion kann wertvoller Input für die Weiterentwicklung unser Persönlichkeit, einer Organisation oder der Gesellschaft entstehen. Was es dafür braucht? Den Mut, einen Konflikt zu riskieren und die Offenheit, die Perspektive zu wechseln, um bestehende Narrative zu durchbrechen. Hierarchien, Machtdynamiken, aber auch persönliche Erfahrungen und Ängste formen (vermeintlich wahre) Erzählungen darüber, wer wir sind und sein können. Sie beeinflussen meistens unmerklich unser Verhalten und können so sehr einschränkend wirken: „Andere können das doch viel besser“, „Ich war noch nie gut in …“, „Meine Worte kommen eh nicht oben an“, sind typische Denkmuster, die sich zu Narrativen formen und uns davon abhalten, in unsere volle Kraft zu kommen. In Podcastfolge #186 erfährst du, welche Technik du nutzen kannst, um Narrative zu verändern und so mit einer neuen Energie in schwierige Gespräch zu gehen. Denn in jedem Gespräch liegt die Chance zu mehr Verbundenheit und einem respektvollen Miteinander auf Augenhöhe.
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    #185 Das Jahresgespräch: Wie wir gemeinsam Raum für große Visionen schaffen

    45:51

    Das Jahresende nähert sich - und berufliche Jahresgespräche stehen in vielen Organisationen vor der Tür. Obwohl es eine begrüßenswerte Entwicklung ist, dass das jährliche Feedbackgespräch inzwischen zur Norm gehört, ist die Umsetzung häufig noch ziemlich konservativ. Häufig geht es um Performance, um vermeintliche Schwächen, die es zu verbessern gilt - und ums Gehalt. Ja, das sind wichtige Bereiche. Trotzdem gibt es weitere wertvolle Aspekte, die ein Jahresgespräch bereichern und die Beziehung, Kultur und das Miteinander stärken können. Wie wäre es, wenn das Jahresgespräch aus den typischen Hierarchie- und Bewertungsmaßstäben ausbrechen dürfte? Wenn wir stattdessen den Fokus darauf das legen, was wir uns für die eigene Entwicklung, die Zusammenarbeit und die gesamte Organisation wünschen? Was wäre, wenn wir den Werten Raum geben, die uns wichtig sind? Und den Stärken, auf denen wir aufbauen wollen? Eine gemeinsame Vision ins Zentrum eines Jahresgesprächs zu stellen mag ungewöhnlich sein - und kann gerade deshalb verbinden. Es lohnt sich, die Überzeugung zu hinterfragen, dass beim Gespräch zwischen Chef*in und Mitarbeiter*in eine Bewertung im Vordergrund stehen muss. Stattdessen können wir Austausch auf Augenhöhe vorleben und damit auch eine Tonalität und Stimmung für die Zusammenarbeit im kommenden Jahr setzen. Das gibt beiden Seiten die Chance, sich innerlich näher zu kommen, weiterzuentwickeln und gemeinsam Ideen umzusetzen. In dieser Podcast-Folge teile ich Handwerkszeug, um das Jahresgespräch mal etwas anders aufzusetzen - egal ob aus der Rolle der Führungskraft oder Mitarbeiter*in: Wie kannst du proaktiv Themen ansprechen und Wünsche kommunizieren? Wie bereitest du dich auf das Gespräch vor und wie können Punkte aus diesem Dialog festgehalten und im nächsten Jahr tatsächlich umgesetzt werden? Die Tipps für die Vorbereitung sollen dabei helfen, selbstbewusst und mit Klarheit in den Austausch zu gehen und den Blick nicht auf die Vergangenheit, sondern in die Zukunft zu richten, – um zusammen mit deinem Team richtig etwas zu bewegen.
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    #184 Mentor*in sein: Warum in uns allen ein inspirierendes Vorbild steckt

    37:36

    Damit Menschen besonders gut wachsen können, braucht es verschiedene Faktoren: ausreichend Raum, passende Ressourcen, Zugang zu Informationen, Selbstreflektion und – die Begleitung von anderen Personen. Vorbilder und Mentor*innen helfen dabei, den eigenen Blick zu weiten. Sie können uns vorleben, wie das Erreichen unserer Ziele aussehen kann oder uns neue Perspektiven öffnen, die wir alleine übersehen hätten. Das Feedback von Menschen, deren Meinung wir schätzen, kann Wunder bewirken. Während wir uns meist in der Rolle der Lernenden sehen, vergessen wir oft, dass jede*r von uns die Rolle des Vorbilds ausfüllen kann, ganz unabhängig vom eigenen Karrierestatus oder ob uns Teammitglieder offiziell „zugeordnet“ sind. Es bedarf keiner Titel, um Mentor*in zu sein. Vielmehr ist die Grundlage dafür eine offene Kommunikation auf Augenhöhe. Denn schon kleine Gesten und konstruktive Impulse im (Arbeits-)Alltag haben einen positiven Einfluss. Das kann ganz nebenbei geschehen oder aber in regelmäßigen Formaten, in denen zum Beispiel Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Expertise oder Karriereleveln miteinander ins Sparring gehen. Gerade in großen Organisationen lohnt hier auch der Blick über das eigene Team hinaus: interne Hospitations- oder Jobrotationsprogramme, regelmäßiger Austausch mit anderen Fachbereichen und informelle Netzwerktreffen fördern den Austausch und stärken die Organisationskultur. Vorbilder sind häufig Menschen, die eine gewisse Haltung haben und für ihre Werte einstehen. Das kann eine große Inspiration für unser Umfeld sein. Deshalb zeige ich in der Podcastfolge #184, wie wir alle – in Großen wie im Kleinen – Mentor*innen sein können und gebe Impulse wie das in der Praxis konkret aussehen kann: für mehr Austausch und die große Chance, voneinander zu lernen.
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    #183 Grenzen setzen (Teil 2): Wie du im Job ehrlich und professionell für dich einstehst

    54:00

    Ja sagen, wenn wir nein meinen. Die eigene To-do-Liste mal wieder um mindestens drei Prio-1-Aufgaben sprengen, weil die Themen alle so spannend waren. Mich bis zur Erschöpfung für mein Team einsetzen, um gemocht zu werden. Schon im Privaten fällt es uns häufig schwer, Grenzen zu setzen und uns für uns selber stark zu machen – im Job ist es häufig noch komplizierter. Die Angst, sich Karrierechancen zu verbauen oder ein spannendes Projekt zu verpassen, ereilt häufig vor allem die Menschen, die in ihrer Arbeit Sinnerfüllung und Berufung suchen. Die klassische “Fear of Missing Out” (#fomo) führt häufig dazu, dass wir nahezu unbemerkt unsere Grenzen überschreiten: was wiederum zu Stress, Panik und zu schlechteren Ergebnissen führen kann - schlichtweg weil wir überfordert sind. Für das eigene Wohlbefinden, die mentale Gesundheit wie auch die Team-Dynamik ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu erkennen und offen zu kommunizieren. Erst dann besteht die Möglichkeit, auch in Organisationsstrukturen und über Hierarchieebenen hinweg ein Umfeld zu schaffen, in dem wir unser Potenzial voll entfalten können, ohne unsere Haltung und Bedürfnisse hinten anzustellen – denn das ist auf Dauer ungesund und führt zu einem Ungleichgewicht im Job. In der Podcastfolge #183 schaue ich mir verschiedene Szenarien aus dem Berufsalltag genauer an und gebe Impulse wie wir in ganz konkreten Situationen reagieren können. Dabei spielen vor allem Faktoren wie Status und Macht eine Rolle, aber auch die Fähigkeit zur Selbstführung, die wir nutzen können, um Aufgaben zu priorisieren und die gesetzten Grenzen wirklich einzuhalten. Darüber hinaus gebe ich Tipps, wie Grenzen in verschiedenen Team-Konstellationen gezogen werden können und wir Aufgaben kompetent – aber konsequent – ablehnen ohne uns Karrierechancen zu verbauen. Und wie gehe ich eigentlich damit um, wenn meine Grenzen von Kolleg*innen nicht akzeptiert oder immer wieder überschritten werden? All das erfahrt ihr in dieser Folge. PS: Dieser Folge liegen wertvolle Fragen von Teilnehmer*innen aus einem meiner Online-Seminare zu Grunde. Wenn du auch Lust hast, Fragen im Podcast zu stellen, gibt es ab sofort ein tolles neues Format: Im “Jour Fixe mit Vera” kannst du deine Stimme im Podcast hören. Schick mir einfach deine Frage in Form einer Sprachnachricht zu. Ich freue mich auf deine Nachricht!
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    #182 Gefühle zeigen: So geben wir unseren Emotionen auch im Job den erforderlichen Raum

    43:35

    Hand aufs Herz: Wer hat schon mal auf der Toilette bei der Arbeit geweint? Aus Wut über die Führungskraft, aus Trauer über ein privates Ereignis, vor Erschöpfung, vielleicht aber auch vor Freude oder Dankbarkeit - einfach weil einen die Gefühle des Tages überrannt haben? All diese Emotionen gehören zum Leben dazu, das würde niemand abstreiten. Trotzdem haben die meisten Menschen das Bedürfnis, sie vor ihren Kolleg*innen zu verstecken: Tränen zu unterdrücken, große Gefühle runterzuschlucken und möglichst „cool“ zu bleiben. Auch im Privaten fällt es vielen schwer, das ganze Spektrum von Empfindungen auszudrücken. Häufig steckt dahinter eine Form der Scham: Uns wurde systematisch und über viele Jahre hinweg anerzogen, dass große Gefühle im öffentlichen Raum keinen Platz haben. Und das gilt für die gesamte Gefühlspalette: Während Angst, Wut und Trauer schnell mit Schwäche und mangelnder Belastbarkeit verbunden werden, gelten Menschen, die ihre Freude und Liebe für andere kundtun, häufig als kitschig, naiv oder überemotional. Dabei sind es unsere Emotionen, die uns menschlich machen. Sie schaffen Nähe und bieten den Nährboden für Vertrauen und Innigkeit – und damit für ein Miteinander auf Augenhöhe. Wer Gefühle ständig verdrängt und runterschluckt, kann ernsthaft krank werden – mental wie körperlich. Deshalb spreche ich in der Podcastfolge #182 darüber, wie wir lernen können, Gefühle zu zeigen, privat und vor allem im Arbeitsleben, auch wenn es uns unangenehm ist. Dabei nehmen wir auch die Perspektive der Außenstehenden ein: Wie kann ich zum Beispiel als Führungskraft damit umgehen, wenn jemand aus meinem Team weint? Wie können wir gemeinsam ein sicheres Umfeld für alle erschaffen, in denen Gefühle offen gezeigt werden dürfen? Und warum kann es mit Blick auf die Arbeitswelt der Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, die ganze Bandbreite von Emotionen mit an den Tisch zu bringen?
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    #181 Grenzen setzen (Teil 1): So lernst du, deine Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren

    41:56

    Das nächste Team-Event organisieren, der Schwester beim Umzug helfen, die Schwiegereltern zum Essen einladen – manchmal stehen so viele Dinge gleichzeitig an, dass wir schnell nicht mehr wissen, wo uns eigentlich der Kopf steht. „Warum habe ich bloß zu all dem Ja gesagt?“ – Für viele von uns gehört dieser Gedanke zum Alltag dazu und wir geraten mit einer unendlich langen To-do-Liste schnell ins Stolpern. Das passiert vor allem dann, wenn wir die Bedürfnisse von anderen über unsere eigenen Stellen: niemanden verletzen wollen, Erwartungen erfüllen, die eigene Relevanz nicht aufs Spiel setzen – ein Kreislauf, der langfristig krank und unglücklich machen kann. Es ist wichtig, zu lernen unsere Bedürfnisse aktiv zu kommunizieren – und Grenzen zu setzen. Nein zu sagen ist zwar nicht immer ganz einfach, eröffnet aber den Raum, selbstbestimmt unser Leben zu gestalten - und Beziehungen mit anderen zu stärken. Das heißt nicht, dass wir aufhören müssen, anderen zu helfen oder auch mal die Extrameile zu gehen. Vielmehr geht es darum, in Balance zu bleiben und mit bewussten Entscheidungen uns selber treu zu bleiben. Doch gerade bei Menschen, die uns nahestehen oder mit denen wir eng zusammenarbeiten, kann es besonders schwer fallen Grenzen zu setzen. Darum gebe ich in dieser Podcastfolge Impulse, wie wir unsere Bedürfnisse nicht nur für uns selbst erkennen, sondern auch für unser Außen sichtbar machen – und unser Nein so kommunizieren, dass es weder hart noch verletzend beim Gegenüber ankommt. Das stärkt das Selbstwertgefühl und hilft gleichzeitig unseren Mitmenschen dabei, uns besser einzuschätzen. Denn Grenzen machen uns greifbar. So können schwelende Konflikte, Überforderung und ein völlig überfüllter Kalender dank Klarheit und Offenheit im Beruf wie im Privatleben nachhaltig überkommen werden.
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    #180 Geben statt nehmen: Warum uns Teilen stärker macht

    40:29

    Wem wird das nächste spannende Projekt anvertraut? Wer ist am beliebtesten, am schnellsten, am besten bei der Arbeit? Wem wird eine Beförderung angeboten? Wer schafft es nach Feierabend noch zum Sport? Wer backt und bastelt am aufwändigsten fürs Schulfest? Ob im Job oder im Privatleben: Leicht passiert es, dass unser Leben - oder ein Lebensbereich besonders - geprägt ist vom Wettbewerb. Es geht dann vor allem darum, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und besser als die anderen zu sein. Im beruflichen Kontext begegnen mir sogar nicht selten Führungskräfte, die behaupten, Wettbewerb sei gut fürs Geschäft und gesund für’s Miteinander. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wenn wir uns im Wettbewerb zu anderen sehen, entsteht eine Mentalität, die von Ellenbogen und Einzelkämpfer*innen geprägt ist. Das führt zu einer Kultur, in der Menschen nicht nur ihr Wissen und ihre Ressourcen für sich behalten, sondern auch ehrliche Tiefe und echte Nähe keinen Raum haben. Denn Vertrauen ist nicht möglich, wenn ich Angst vor anderen habe, den Angriff fürchte oder die Sorge in mir trage, im Job hinter den Kolleg*innen zurück zu bleiben. Diese Gefühle kosten in erster Linie Energie und halten uns davon ab, uns auf ein größeres, gemeinsames Ziel zu konzentrieren. Es lohnt sich also, Wettbewerbsdenken zu hinterfragen und der Magie Raum zu geben, die beim Teilen entsteht. Denn wenn wir alle Vergleiche einmal abschütteln, entstehen Umfelder, in denen wir einander mit aufrichtiger Wertschätzung begegnen und unsere Stärken ausleben können - auch um sie offenherzig zu teilen. Es ist für starke Arbeitskulturen und auch unser gesellschaftliches Miteinander deshalb unverzichtbar, dass wir Kreisläufe des Vergleichens durchbrechen und so ein Miteinander möglich machen, das von aufrichtigem Wohlwollen und gegenseitigem Empowerment geprägt ist. In der Podcastfolge #180 teile ich dazu Strategien mit dir. Es geht darum, wie du dich davon lösen kannst, in den Vergleich mit deinen Mitmenschen zu treten, um so den Raum für Austausch und gemeinsames Wachstum zu ermöglichen. Wenn wir uns von der Erwartung frei machen, dass Gewinnen immer eine Einzelleistung ist und jedes Geben eine Gegenleistung erfordert, entsteht Gemeinschaft, in der genug Platz für alle ist. Das übrigens das macht nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher. In dieser Folge zum Thema “Geben statt nehmen” erfährst du: 3 Strategien mit praktischen Ansätzen, wie du dich vom Vergleichen mit anderen lösen kannst wie du mit kleinen Veränderungen, nachhaltig Veränderung bewirkt warum eine Kultur des Teilens für Einzelpersonen und auch für Organisationen wertvoll ist
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    #179 Authentisch sein: Wie wir ans Ziel kommen, ohne uns zu verbiegen

    34:47

    Kaum eine Eigenschaft wird im Kontext der New-Work-Debatte – vor allem in Bezug auf Führung und Selbstvermarktung im Job – häufiger hervorgehoben: Authentizität scheint die Fähigkeit der Stunde zu sein. In erster Linie sehe ich darin eine positive Entwicklung, denn es bedeutet, dass hierarchisches Machtgehabe und das Spielen einer Rolle bei der Arbeit in den Hintergrund rücken dürfen und der Mensch immer mehr ins Zentrum gestellt wird. Doch es gibt auch Tücken, die damit verbunden sind: Die hochgelobte Authentizität ist für einige Menschen viel einfacher umzusetzen als für andere. Klar ist es leicht, sich zum Beispiel als wohlhabender weißer Mann in Führungsposition ganz natürlich zu geben und die eigene Haltung ungefiltert anderen mitzuteilen. Denn diejenigen mit Macht und Status haben das Privileg, dass ihnen für gewöhnlich zugehört und geglaubt wird, ihre Meinung geschätzt und ihr Streben nach Nahbarkeit sogar als besonders fortschrittlich gedeutet wird. Wirkliche Authentizität kann allerdings auch leicht negativ aufgefasst werden - vor allem bei denen, die weniger Macht haben: zu laut, zu kritisch, zu offen, zu anders. Wer weniger Privilegien genießt, wird fürs Authentisch-sein schnell abgestraft. Als Reinigungskraft, als Frau* in einer Führungsposition oder als Mensch mit Behinderung ist es nicht unbedingt gern gesehen, wenn ich mich besonders offen (und damit anders als die vermeintliche Norm) gebe - besonders authentisch ebe. Wie können wir uns trotzdem dem Begriff Authentizität nähern - und unserem Bedürfnis Ausdruck verleihen, aufrichtig zu sein und uns nicht zu verstellen? Und das eben auch unabhängig von unserer Machtposition in Organisationen? In dieser Podcastfolge teile ich die Tücken, die der Begriff “authentisch” mit sich bringt und wie wir diesem Problem in der Praxis entgegenwirken können, um uns im Job und auch privat nicht zu verbiegen. Dabei geht es um drei Impulse, wie wir natürlich und mit Selbstvertrauen auftreten und dabei fair und verbindlich gegenüber unseren Mitmenschen bleiben.
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    #178 Dialoge führen: Was braucht es für einen Meinungsaustausch auf Augenhöhe?

    43:12

    Betrachten wir den gesellschaftlichen Diskurs der letzten Jahre, so zeichnet sich ein unschönes Bild ab: Es gibt viel Schwarz-Weiß-Denken, Härte und wenig Raum, in dem Menschen einander zuhören. Es ist verlockend, sich bei dieser Entwicklung nur noch mit denjenigen auszutauschen, die ohnehin gleicher Meinung sind. Das ist zwar komfortabel - aber keine Lösung, um die großen und kleinen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Denn für Demokratie und eine gerechte, lebenswerte Gesellschaft ist es unabdingbar, dass wir miteinander reden – auch wenn wir unterschiedliche Ansichten oder Perspektiven haben. Als ein zentrales Problem sehe ich, dass wir häufig „nur“ Debatten anstoßen: also unsere Meinung mit Argumenten vortragen - ohne dabei auf die Gegenseite einzugehen. Das ist spannend und kann sehr informativ sein, allerdings bringt es das Miteinander nicht voran. Denn in einer Debatte geht es für gewöhnlich nicht darum, einander zuzuhören und zu verstehen, sondern ums Gewinnen. Doch „wer hat Recht?“ ist der falsche Ansatz, um Veränderung voranzubringen. In der Debatte bin ich allein. Getrennt. Unverstanden. Wir Menschen haben aber das Bedürfnis gesehen zu werden und dafür braucht es den Dialog. Er steht für Öffnung, Respekt und Verständnis. Denn es entsteht eine andere, lösungsorientierte Dynamik, wenn ich mich für die Möglichkeit öffne, nicht richtig zu liegen. Doch wie komme ich von der Debatte in den Dialog? Und wie übertrage ich diese Fähigkeit zum Dialog in alle Lebensbereiche? Darum geht es in dieser Podcastfolge. Denn wir brauchen Dialog überall: in der Politik, in unseren privaten Beziehungen, in der Arbeitswelt. Dazu teile ich in dieser Podcastfolge sieben Impulse für starke Dialoge – für mehr Miteinander, Raum für gemeinsamen Wachstum und die Fähigkeit, die eigene Meinung zu überdenken. In dieser Folge zum Thema “Dialoge führen” erfährst du: - 7 Impulse für starke Dialoge - wie du mit deinem Verhalten Gespräche prägen kannst - welche Wirkung und Veränderung ein kleiner Dialog auslösen kann

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