Let´s Staat - Inspirationen aus dem Staatsapparat podcast

#13 Mit Musik Silos zwischen Staaten aufbrechen

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Internationale Beziehungen müssen nicht immer an meterlangen Konferenztischen verhandelt, sie können auch in einem bunt zusammengewürfelten Jugendorchester gepflegt werden. Was Daniel Barenboim im Orchester des West-östlichen Divans mit professionellen Musikern an musikalischer Friedensarbeit leistet, praktiziert MitMachMusik, kurz: MiMAMu, mit geflüchteten und deutschen Kindern und Jugendlichen. Die Geigerin und gleichzeitig das pulsierende Herz des Vereins, Marie Kogge (mit Siebenbürgen Sächsischen Wurzeln), gibt Einblicke in ihre intuitionsbasierte Musikvermittlung, also wie man mit anderen spielt ohne selbst spielen zu können, wie man Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft für das musikalische kulturübergreifende Miteinander begeistert und wie riskante Hilfsaktionen gelingen, wenn einzelne Mitglieder seit der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan in akute Not geraten. Das Interview liefert spannende Denkanstöße für moderne Völkerverständigung und ist gleichzeitig motivierend, wenn man hört, was einzelne Menschen, die sich miteinander vernetzen, bewirken können!

Weitere Episoden von „Let´s Staat - Inspirationen aus dem Staatsapparat“

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    #14 Mit Sozialismushintergrund zum Brücken bauenden Pionier avancieren

    27:04

    Ja, wie ticken denn nun unsere Mitmenschen, die im Sozialismus aufgewachsen sind? Um diese Fragen hat sich kürzlich eine vom Ostbeauftragten Marco Wanderwitz angestoßene Debatte entfacht. Ich spreche mit Dr. Jonela Hoxhaj, der frisch ernannten Honorarkonsulin von Albanien in Hessen, über unsere Kindheit in sozialistischen Ländern und welche Lebenseinstellung wir dort mitgenommen haben: einfach mal machen, resilient sein, Chancen sehen und eine ganz selbstverständlich empfundene Gleichwertigkeit als Frau. Das sind alles Eigenschaften, die auch bei der Transformation von Verwaltung und Wirtschaft dringend benötigt werden. Jonela hat dem Assimilierungs- und Isolationsdruck widerstanden und ist eine perfekt integrierte Albanerin geworden, die mit ihrem Ehrenamt als Honorarkonsulin Brücken zwischen dem EU-Beitrittskandidaten Albanien und ihrer Wahlheimat Deutschland baut.
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    #13 Mit Musik Silos zwischen Staaten aufbrechen

    42:52

    Internationale Beziehungen müssen nicht immer an meterlangen Konferenztischen verhandelt, sie können auch in einem bunt zusammengewürfelten Jugendorchester gepflegt werden. Was Daniel Barenboim im Orchester des West-östlichen Divans mit professionellen Musikern an musikalischer Friedensarbeit leistet, praktiziert MitMachMusik, kurz: MiMAMu, mit geflüchteten und deutschen Kindern und Jugendlichen. Die Geigerin und gleichzeitig das pulsierende Herz des Vereins, Marie Kogge (mit Siebenbürgen Sächsischen Wurzeln), gibt Einblicke in ihre intuitionsbasierte Musikvermittlung, also wie man mit anderen spielt ohne selbst spielen zu können, wie man Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft für das musikalische kulturübergreifende Miteinander begeistert und wie riskante Hilfsaktionen gelingen, wenn einzelne Mitglieder seit der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan in akute Not geraten. Das Interview liefert spannende Denkanstöße für moderne Völkerverständigung und ist gleichzeitig motivierend, wenn man hört, was einzelne Menschen, die sich miteinander vernetzen, bewirken können!
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    # 12 Wie im Staat ein Reallabor für New Work entsteht

    41:44

    Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist DIE brandneue staatliche Stiftung, in der New Work umgesetzt wird: eine gemischte Doppelspitze aus Katarina Peranić und Jan Holze, eine sorgfältige Auswahl von Mitarbeitenden, die sich auf das Abenteuer agiles Arbeiten einlassen möchten, viel Wertschätzung und kreative Freiräume, direkte Feedbackrunden ohne Hierarchieschranken, Unterstützung der Mitarbeitenden durch neue Arbeitsformen wie Scrum, Raum für innovative Ideen zu digitalem Communitymanagement und Unterstützung von Partnern, die sich mitten im Transformationsprozess befinden. Schon das Zuhören macht Lust aufs Mitmachen!
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    #11 Generation Z trifft auf Verwaltung – ein Blick in die Zukunft

    40:31

    Der 20-jährige Schüler und Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz (und bekennender ¼ Siebenbürger Sachse!) Dario Schramm erzählt, wie sich seine Generation Z das Arbeitsleben im Staat vorstellt und räumt mit Vorurteilen auf. „Das wird schon gut gehen“ ist keine verantwortungslose Planlosigkeit, sondern Motivation durch Selbstwirksamkeit; Fehler machen dürfen ist kein Ausdruck von Gleichgültigkeit, sondern Demut vor den gewaltigen Aufgaben, vor denen seine Generation steht; der Wunsch nach Transparenz ist kein Kontrollzwang, sondern nach Ko-Kreation, um mit dem Staat gemeinsam Lösungen für unsere Herausforderungen zu finden; Beharrlichkeit ist kein Anspruchsdenken, sondern Ausdruck von Überzeugung. Sollte die Generation Z Einzug in die Verwaltungsstrukturen finden, würde sie sanft aber bestimmt Strukturen an ihre Werte anpassen, so seine Zukunftsprognose.
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    #10 Authentisch neue Maßstäbe in der Verwaltung setzen

    37:02

    Wie soll man neue Impulse geben, wenn man eine Rolle spielt, die andere einem vorgeben? Authentisch zu sein heißt für Jan-Ole Beyer, den kommissarischen Leiter des Referats „Digitale Innovation und Transformation“ - kurz „dit.bund“ - im Bundesinnenministerium, nicht nur bunte Hawaiihemden und das pinkfarbene Alpaka-Maskottchen namens Diggi in Sitzungen zu tragen. Für ihn heißt es vor allem, sich nicht so viele Gedanken zu machen, was andere denken könnten, und dennoch das einzubringen, was man selbst für wichtig und richtig hält. Gepaart mit einer gehörigen Portion intrinsischer Motivation, Neugierde und Offenheit gelingt es ihm so, als Mut-Macher seine Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung zu „empowern“, auch selbst neue Wege auszuprobieren und so die digitale Transformation mit einem Wandel von Organisations- und Arbeitskultur zu verknüpfen.
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    #9 Coaching als Supertool für Transformation

    37:47

    Raus aus der Schmuddelecke! Coaching wird in der Verwaltung zu Unrecht oft als Sanktion für Führungskräfte bei Problemen mit Mitarbeitenden verstanden. Helen Albrecht, Abteilungsleiterin für Personalwesen im Bundeskriminalamt und selbst ausgebildeter Coach, beschreibt, wie sehr ihr ihre Coaching Kenntnisse beim Quereinstieg in die Verwaltung, bei der Umstrukturierung ihres Bereichs und in der Personalführung geholfen haben. Sie hat es damit auch geschafft, vom Geisterfahrer zur Vorreiterin in ihrer Behörde zu werden. Zudem erklärt sie die Unterschiede und Vorzüge weiblicher und männlicher Führung und warum auch Männer weiblich führen.
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    # 8 Mit Freude die Verwaltung transformieren

    37:49

    Verwaltung mag keine Veränderungen und schon gar nicht, wenn sie ihr jemand von außen näherbringt! Wirklich? Bei Tech4Germany, dem Fellowship Programm des DigitalService4Germany, wird Verwaltung mit Talenten aus der Privatwirtschaft gematcht. Beamte fühlen sie sich von der Freude und Strahlkraft der jungen Truppe unwiderstehlich in den Bann gezogen und junge Menschen stehen Schlange, um an einem Projekt in der Verwaltung mitzuwirken. Co-Founder Sonja Anton beschreibt die Superkraft der Freude, wie man sie bei einem Projekt erzeugt und aufrechterhält, wenn die Kulturen aufeinandertreffen. Neben Demut und Bescheidenheit gegenüber der Aufgabe ist es vor allem der dienende Mindset, der den Nährboden für Freude an Veränderung legt. Und diesen Mindset müssen bei DigitalService4Germany alle mitbringen - Fellows, Partner aus den Ministerien und Mitarbeitende.
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    #7 Der Beamte der Zukunft

    30:42

    Dienstleistungsmentalität im Staat? Wertschätzung als Führungsstil in Ministerien? Kreativität im Öffentlichen Dienst? Im Arbeitsbereich des Bundes CIO und Staatssekretärs im Bundesinnenministerium, Markus Richter, ist das schon Realität. Und wenn es nach ihm und seinen Mitstreitenden im Netzwerk NeXT e.V. geht, bestimmen diese Werte bald die Kultur in der ganzen Bundesverwaltung. Markus Richter verrät in einem sehr persönlichen und inspirierenden Interview wie er zum Pionier wurde, wie er kritischen Chefs auf Augenhöhe begegnete und sich Gehör verschaffe, was ihm heute Kraft gibt in schwierigen Situationen und wie er als Magnet für Pioniere zur innovativen Führungsfigur im Staat avanciert. Seine Inspirationsquelle ist Simon Sineks „Gute Chefs essen zuletzt“. Markus Richter isst nicht nur zuletzt, sondern sieht seine Aufgabe auch darin, einen schützenden Schirm über sein Team zu spannen, damit sie frei und kreativ agieren können.
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    #6 Karriere machen im Staat - mit Bescheidenheit?

    38:39

    Wer hat ständig Lust, sich zu profilieren? Das ist nicht nur anstrengend, sondern auch schlecht für das Arbeitsklima und die eigene Motivation. Bescheidenheit ist die neue Tugend - auch in der Verwaltung. Eileen Fuchs ist eine junge Referatsleiterin im Bundesinnenministerium und hat genau mit dieser Eigenschaft Karriere gemacht hat. Was sie unter Bescheidenheit im Job versteht und dass das mit dem vermeitlichen Mauerblümchenimage gar nichts zu tun hat, das verrät sie uns in einem persönlichen Gespräch. Eileen Fuchs gibt Bescheidenheit einen neuen Rahmen und zeigt, wie man mit ihrer Hilfe nicht nur selbst Gestaltungsspielräume erobert, sondern auch Mitarbeitende motivieret und ein Frauennetzwerk für die Verwaltung - die so genannten WITCHes „Women in Charge“ - aufbauen kann. Eileen Fuchs Buchtipp: "Miteinander reden" von Friedemann Schulz von Thun.
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    #5 Mit siebenbürgen-sächsischer Power den Mittelstand stark machen

    37:49

    Welches mittelständische Unternehmen wäre nicht froh, wenn seine Bedürfnisse im Verband oder der Verwaltung Gehör finden, sie sich mit anderen zusammentun können und gemeinsam neue Wege in Wirtschaft und Gesellschaft beschreiten? Alexandra Horn, Leiterin kleine und mittlere Unternehmen beim DIN e.V., tut genau das tagtäglich und kann die Bedürfnisse des deutschen Mittelstandes engagiert vortragen. Es ist kein Zufall, dass sie die DNA einer Unternehmerin in sich trägt. Als Siebenbürger Sächsin ist sie in sozialen Strukturen aufgewachsen, die sehr an den deutschen Mittelstand erinnern: agil, flexibel, wertebasiert, pragmatisch und lösungsorientiert. Alexandra Horn hält ein leidenschaftliches Plädoyer dafür wie Mittelstand, Verwaltung und große Konzerne füreinander einstehen, um gemeinsam in Deutschland mehr erreichen zu können. Ihr Fazit: Wir müssen uns verändern, um das zu erhalten, was uns lieb und teuer ist. So wie es die Siebenbürgen Sachsen als älteste Siedlergemeinschaft im heutigen Rumänien seit über 800 Jahre erfolgreich getan haben.

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